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„Make a difference“ – Internationaler Ideenwettbewerb in Hamburg

Hamburg, 26.04.2017.

Sie haben eine Idee, die ein gesellschaftliches oder ökologisches Problem lösen könnte, und können es kaum erwarten, Ihr eigenes Produkt in den Händen zu halten? Die Arabisch-Deutsche Akademie der Wissenschaften und das Institut für Produktionstechnik der Helmut-Schmidt-Universität bieten Ihnen die Möglichkeit, Ihr Produkt herzustellen und zu finanzieren. Nutzen Sie Ihre Chance und bewerben Sie sich jetzt auf www.make-a-difference.info.

Zwei Männer neben 3D-Drucker
Die Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr bietet ein Labor mit 25 Maschinen und zahlreichen Werkzeugen - unter anderem auch einen 3D-Drucker. (Quelle: HSU/Stefan Reichart)Größere Abbildung anzeigen

Die Helmut-Schmidt-Universität hat es sich zur Aufgabe gemacht, Wissenschaft für die breite Öffentlichkeit zugänglich und verständlich zu machen. Dafür gibt es seit Dezember 2016 auf dem Campus der Bundeswehruniversität das sogenannte OpenLab Hamburg. Es ist ein offenes und für jedermann frei zugängliches Labor mit 25 Maschinen und zahlreichen Werkzeugen.

Open Lab Hamburg: Think it! Make it!

Hier müssen Sie kein erfahrener Wissenschaftler oder Techniker sein, um Ihre Idee zu verwirklichen. Zahlreiche Workshops bieten einen schnellen Einstieg. Nach wenigen Stunden Einweisung sind 3D-Drucker, Lasercutter, Fräsen und Drehmaschinen frei nutzbar.

Der 3D-Drucker produziert auf einer Fläche von einem Quadratmeter von Kaffeetassen, über Möbel bis hin zu Hüftprothesen alles was Sie sich vorstellen können.

Erwecken Sie Ihre Idee zum Leben!

Wenn Sie eine gute Idee für ein Produkt haben, das sich in einer solchen Werkstatt herstellen lässt, sollten Sie bei diesem Ideenwettbewerb nicht fehlen. Wie das geht? Ganz leicht!

1. Laden Sie Ihre Idee mit einer Zeichnung, einem Foto oder einem Video auf www.make-a-difference.info hoch.

2. Beschreiben Sie das gesellschaftliche oder ökologische Problem, das Sie lösen möchten. hoch.

3. Stellen Sie Ihr Produkt vor und erklären Sie, wie Sie es im OpenLab herstellen würden.

4. Bewerten Sie die anderen Projekte in einem Online-Voting.

Tobias Redlich ist Wissenschaftler am Laboratorium Fertigungstechnik an der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr und leitet das OpenLab: „Wir rechnen mit mehreren tausend Teilnehmern.“

Am 20. Juli 2017 wird eine ausgewählte Jury die neun Gewinner bekannt geben. Bis zum 1. Juni 2017 können Sie Ihre Idee einreichen.

3D-gedruckte Objekte
Die Firma givrs entwickelt an der Helmut-Schmidt-Universität einen Prototyp für kunstofffreie und mikrowellengeeignete Lunchboxen. (Quelle: HSU/Stefan Reichart)Größere Abbildung anzeigen

Die Idee hinter dem Startup-Unternehmen givrs

Um echte Innovationen zu schaffen, müssen Sie das Rad nicht unbedingt neu erfinden.

Jamin Mahmood ist Gründer des Startup-Unternehmens givrs. Seine Idee: Herstellung kunststofffreier und mikrowellengeeigneter Lunchboxen. „Wir glauben daran, dass dein Essen mehr verdient als nur eine schnöde Plastikbox“, erklärt Mahmood.

Lunchboxen gibt es wie Sand am Meer – doch keine hochwertigen aus Keramik oder Porzellan. Der Prototyp einer solchen umweltfreundlichen Box wird derzeit im OpenLab der Helmut-Schmidt-Universität auf einem 3D-Drucker hergestellt.


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Stand vom: 15.12.17 | Autor: Irina Henrich


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