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In Erinnerung

Drei Soldaten stehen vor einer Gedenkmauer in einem Ehrenhain, einer von ihnen berührt eine Namensplakette

„Ich hatte einen Kameraden“: Stilles Gedenken im Ehrenhain (Quelle: dpa/Bensch)

Soldaten in Auslandseinsätzen werden mit zahlreichen Gefahren für Leib und Leben konfrontiert. Das Spektrum reicht von Bakterien und Viren über giftige oder Krankheiten übertragende Tiere bis hin zu gegnerischen Angriffen. Der Kampfeinsatz in Afghanistan stellte deutsche Soldaten dabei vor Herausforderungen neuen Ausmaßes. Mit Blick auf die anderen Einsätze haben hier die meisten Soldaten ihr Leben gelassen, die Mehrheit der Gefallenen starb hier.

An dieser Stellte erinnern wir an die Soldaten, die im Einsatz in Afghanisten für die Bundesrepublik Deutschland ihr Leben gelassen haben.

Die Toten des Afghanistan-Einsatzes

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    Der ISAF-Einsatz und der „Wald der Erinnerung“

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    Militärdekan Bernd Schaller ist seit 2008 im Dienste der Katholischen Militärseelsorge um das Wohl der Bundeswehrangehörigen bemüht. 2010 führte ihn sein erster Einsatz zusammen mit dem 22. Deutschen Einsatzkontingent nach Afghanistan. Von März bis Juli war er Seelsorger im deutschen Feldlager in Kundus – auch während des „Karfreitagsgefechtes”, bei dem drei deutsche Soldaten fielen.



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Stand vom: 01.09.15 | Autor: Andreas Müller


http://www.bundeswehr.de/portal/poc/bwde?uri=ci%3Abw.bwde.einsaetze.afghanistan.rueckblick.in_erinnerung