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Syrien und Irak: Den IS bekämpfen, den Irak stabilisieren

Nach den Terroranschlägen in Paris vom 13. November 2015 hat der Bundestag schon am 4. Dezember beschlossen, Frankreich und die internationale Koalition gegen den „Islamischen Staat“ (IS) auch militärisch zu unterstützen.

Karte zeigt Syrien und Irak
Teile Syriens und des Iraks waren zum Aktionsraum der Terrormiliz IS geworden. (Quelle: Bundeswehr)Größere Abbildung anzeigen

Inzwischen gilt der IS im Irak zwar als geschlagen, aber noch nicht als abschließend besiegt. Der internationale Beitrag zur nachhaltigen Stabilisierung des Irak wird also nach wie vor benötigt und vom Irak auch weiterhin nachgefragt. Das deutsche militärische Engagement im Irak wird aber nun Schritt für Schritt angepasst.

Die Bundeswehr beteiligt sich weiter mit Aufklärungsjets des Typs Tornado und mit Airbus-Tankflugzeugen aktiv am Kampf einer internationalen Koalition gegen den IS. Stationiert sind die Maschinen im jordanischen Al-Asrak.

Der Einsatz der Bundeswehr innerhalb der internationalen Anti-IS-Koalition dient aber auch dem Fähigkeitsaufbau des Irak, dem sogenannten „Capacity Building“. Dafür bildet die Bundeswehr Sicherheitskräfte im Irak aus und berät diese.

Im März 2018 wurden die bis dahin bestehenden, getrennten Einsatzkontingente in Jordanien und im Irak zu einem zusammengefasst und am 18. Oktober 2018 durch Beschluss des Deutschen Bundestages mit einem Mandat bis zum 31. Oktober 2019 versehen. Die aktuelle Personalobergrenze beträgt 800 Soldaten.


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Stand vom: 26.10.18 | Autor: Frank Bötel


http://www.bundeswehr.de/portal/poc/bwde?uri=ci%3Abw.bwde.einsaetze.syrien