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Überall arbeiten können

Berlin, 12.04.2018.

Individuell und ortsunabhängig arbeiten zu können, hilft dabei, die Anforderungen der beruflichen Arbeitswelt mit denen der privaten Lebenswelt zu vereinbaren.

Laptop, GeNUCard und Mouse
Von überall ins Dienstnetz: Moderne Sicherheitstechnik macht es möglich. (Quelle: Bundeswehr/Rott)Größere Abbildung anzeigen

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein wesentlicher Faktor bei der Berufswahl junger Menschen. Auch um Personal zu binden, ist es für den Arbeitgeber Bundeswehr essenziell, sozio-gesellschaftliche Umweltfaktoren, wie beispielweise der Wandel in den Lebensmodellen, der demografische Wandel sowie die regional unterschiedliche Kinderbetreuungssituation in ihren Auswirkungen auf die private und berufliche Lebenswelt der Bundeswehrangehörigen zu berücksichtigen, damit diese ihre Tätigkeit uneingeschränkt motiviert und leistungsstark erfüllen können.

Lebensphasenorientierte Vereinbarkeitsmaßnahmen müssen aktiv und zielorientiert gestaltet werden sowie glaubwürdig gelebt und kommuniziert werden. Hierzu zählt ganz wesentlich der weitere Ausbau der IT-Landschaft hin zu mobil und ortsunabhängig einsetzbaren Lösungen.

Zu diesem Zweck wurden mit der Herausgabe der Zentralen Dienstvorschrift zur „Telearbeit“ (A-2645/1) die Rahmenbedingungen für die Beantragung und Realisierung von Telearbeitsplätzen für alle Statusgruppen vereinfacht und Voraussetzungen geschaffen, das Verfahren grundsätzlich auf maximal drei Monate zu straffen.

Die stark erhöhte Nachfrage nach Telearbeit bestätigt die steigende Akzeptanz dieser Arbeitsform. Um dieser gestiegenen Nachfrage gerecht zu werden, ist beabsichtigt, die bisherige Obergrenze von 3.055 Telearbeitsplätzen schrittweise auf bis zu 12.000 Telearbeitsplätze bis zum Jahr 2020 anzuheben.

Zur Abfederung von familiären Notsituationen (zum Beispiel bei Betreuungsengpässen) oder persönlichen Härten wurden bis Ende 2015 bundeswehrweit rund 3.000 Mobile IT-Arbeitsplatzausstattungen auf 350 Notebook-Pools verteilt. Diese stehen allen Bundeswehrangehörigen kurzfristig zur Verfügung. Zur Optimierung der Arbeitsfähigkeit und Erreichbarkeit wurden die mobilen IT-Arbeitsplatzausstattungen zusätzlich durch 3.000 Mobiltelefone ergänzt.

Mit diesen und anderen Maßnahmen ist die Bundeswehr auf einem guten Weg, trotz der Besonderheiten des Dienstes in den Streitkräften, die Familienfreundlichkeit des Arbeitgebers Bundeswehr weiter zu erhöhen.


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Stand vom: 13.04.18 | Autor: BMVg P I 1


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