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Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Immer am zweiten Sonntag vor dem ersten Advent wird bundesweit der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht. Als Veranstalter wird der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge von Bund und Ländern unterstützt.

Gedenktafel auf dem Soldatenfriedhof in Hooglede (Belgien)

Gefallen im Ersten Weltkrieg (Quelle: Bundeswehr/Herholt)Größere Abbildung anzeigen

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. ist eine Organisation, die sich im Auftrag der Bundesregierung der Pflege von Grabstätten aus beiden Weltkriegen widmet. Dabei wird der Volksbund von Soldaten und Reservisten der Bundeswehr in seiner Arbeit zur Völkerverständigung unterstützt.

Nach dem Ersten Weltkrieg wurde erstmals angeregt, einen nationalen Trauertag einzurichten. Statt befohlener Trauer sollte Solidarität mit den Hinterbliebenen der Gefallenen gezeigt werden. Schließlich fand die erste offizielle Feierstunde 1922 im Reichstag statt.

Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten wurde der Volkstrauertag in einen Heldengedenktag umgewandelt. Statt der Trauer um stand fortan die Glorifizierung von gefallenen Soldaten im Vordergrund.

In der Bundesrepublik Deutschland wurde der Volkstrauertag wiederbelebt. Die erste Veranstaltung nach Kriegsende fand 1950 im Deutschen Bundestag statt. Zwei Jahre später wurde beschlossen, den Volkstrauertag künftig im November zu begehen.

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Stand vom: 03.12.13


http://www.bundeswehr.de/portal/poc/bwde?uri=ci%3Abw.bwde.soziales.kriegsgraeberfuersorge