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Zentrum Innere Führung

Koblenz, 15.05.2017.
Die Innere Führung ist eine anpassungsfähige Konzeption, die auf aktuelle Entwicklungen reagiert. Das Zentrum Innere Führung entwickelt daher die Konzeption der Inneren Führung mit ihren Gestaltungsfeldern beständig weiter.

Soldaten sitzen zusammen an einem Tisch und besprechen sich

An einem Tisch: Erwachsenenbildung statt Frontalunterricht am Zentrum Innere Führung (Quelle: Bundeswehr/Faller)Größere Abbildung anzeigen

Unsere Grundwerte sind Menschenwürde, Freiheit, Frieden, Gerechtigkeit, Gleichheit, Solidarität und Demokratie. Gleichzeitig unterliegt die Gesellschaft einem beständigen Wertewandel, der auch in der Bundeswehr berücksichtigt werden muss. Das Zentrum Innere Führung untersucht und vermittelt dieses Wertesystem in geeigneten Formaten.

Hier werden Konzepte für die Bildungsarbeit geschrieben. Sie werden ständig angepasst, damit die Ethikausbildung in der Bundeswehr auch für junge Soldaten anschlussfähig bleibt.

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Menschenführung, Recht, Ethik

Im Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr in Potsdam sowie im Zentrum in Koblenz und Strausberg selbst werden die Inhalte der historischen und der politischen Bildung erarbeitet.

Für die Vorgesetzten veranstaltet Zentrum Innere Führung Coachings und Weiterbildungen zum Thema gute Führung. Hier hat sich in den letzten 60 Jahren viel verändert. Die Aus- und Weiterbildung der Vorgesetzten hat an Bedeutung gewonnen. Vertrauen und gegenseitiger Respekt bilden die Grundlagen in der modernen Menschenführung.

Das Koblenzer Zentrum bietet über 50 Lehrgangstypen mit über 220 Durchgängen im Jahr an. Die Themen sind vielfältig. Sie reichen von Menschenführung, Recht, Betreuung und Fürsorge bis zur interkulturellen Kompetenz, Ethik und internationalen Kooperation mit Soldaten aus anderen Streitkräften.

Zentrum Innere Führung in Koblenz

Unscheinbar: Doch das Koblenzer Zentrum ist das „Mutterhaus“ der Inneren Führung. (Quelle: Bundeswehr/Klevenow)Größere Abbildung anzeigen

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Partner der Truppe

Die Mitarbeiter des Zentrums Innere Führung erschließen neue Themenfelder, sobald sie anstehen. So wurde beispielsweise lange die Militärseelsorge ausschließlich durch die beiden großen christlichen Konfessionen abgedeckt. Nun sollen auch Menschen anderer Religionen sowie Soldaten ohne institutionalisierten Glauben besser berücksichtigt werden. Für diese gibt es seit Juli 2015 die Zentrale Ansprechstelle für Soldatinnen und Soldaten anderer Glaubensrichtungen.

Auch für andere Themenbereiche hat das Zentrum Innere Führung Ansprechstellen geschaffen. So kümmert sich die Lotsenleitstelle um Kameraden, die im Einsatz psychisch oder körperlich geschädigt wurden. Die Zentrale Koordinierungsstelle für Interkulturelle Kompetenz ist entstanden, weil eine Armee im Einsatz zwangsläufig auf andere Kulturen trifft. Damit dieses Zusammentreffen möglichst konfliktfrei verläuft, bietet die Einrichtung einsatzvorbereitende Trainings an.

Es kommen viele Impulse und gute Ideen aus dem Zentrum Innere Führung. Die Programme und Angebote richten sich vor allem an die militärischen und zivilen Vorgesetzten. Deren Aufgabe ist es, die Innere Führung in die Truppe zu tragen.

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Stand vom: 03.08.17 | Autor: Redaktion der Bundeswehr


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