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Fürsorge des Dienstherrn

Berlin, 10.07.2017.

Hier finden Sie für Soldatinnen und Soldaten wichtige Informationen zur Fürsorge in der Bundeswehr.

Eine Hand mit einem Stift
Weitreichende Fürsorge in der Bundeswehr. (Quelle: Bundeswehr/Ströter)Größere Abbildung anzeigen

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Ärztliche Versorgung

Soldatinnen und Soldaten auf Zeit sind während ihrer Dienstzeit bei der Bundeswehr nicht krankenversicherungspflichtig. Sie erhalten durch den Dienstherrn unentgeltliche truppenärztliche Versorgung. Diese schließt alle Leistungen ein, die zur Erhaltung oder zur Wiederherstellung der Gesundheit erforderlich sind.

Ist ein Soldat außerhalb seines Standortes und bedarf innerhalb der regulären Dienstzeit einer ärztlichen oder zahnärztlichen Behandlung, so ist grundsätzlich die nächste erreichbare Sanitätseinrichtung der Bundeswehr aufzusuchen oder, sofern dies nicht möglich sein sollte, zu benachrichtigen.

Soldatinnen beziehungsweise Soldaten, die außerhalb der allgemeinen Dienstzeit oder am Wochenende erkranken, erreichen kostenlos unter der Telefonnummer 0800 972 63 78 den für sie/ihn regional zuständigen Ärztlichen Bereitschaftsdienst der Bundeswehr in den 13 Sanitätsunterstützungszentren. Die Nummernabfolge „972 63 78“ entspricht dabei den Buchstaben „ZSanDst“ auf der Tastatur des Telefons, und kann somit als Gedächtnisstütze verwendet werden.

Hinweis: Bei einem privaten Aufenthalt im Ausland, z.B. Urlaub, werden die Kosten für eine ärztliche Behandlung nur in dem Umfange erstattet, wie diese bei einer gleichartigen Behandlung im Inland entstehen würden. Für diese Fälle ist der Abschluß einer Auslandskrankenversicherung zu empfehlen.

Mit dem Ausscheiden aus der Bundeswehr endet die unentgeltliche truppenärztliche Versorgung.

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Beihilfe

Die Beihilfe ist eine eigenständige, ergänzende, beamtenrechtliche Krankenfürsorge. Sie trägt der Versicherungsfreiheit der Beamten in der gesetzlichen Krankenversicherung Rechnung.

Auf der Grundlage der Ressortvereinbarung zwischen dem Bundesministerium der Verteidigung (BMVg), dem Bundesministerium des Innern (BMI) und dem Bundesministerium der Finanzen (BMF) vom 2. November 2012 sind die Aufgaben der Personalabrechnung und damit auch der Beihilfe zum 1. Juli 2013 in die Geschäftsbereiche des BMI und BMF übertragen worden.

Die Bearbeitung der Beihilfeanträge für die aktiven Bundeswehrangehörigen übernimmt das Bundesverwaltungsamt (BVA).

Link zur Seite des Bundesverwaltungsamtes (BVA)

Für Versorgungsempfänger sind die entsprechenden Service Center der Generalzolldirektion zuständig.

Link zur Übersichtsseite aller zuständigen Service-Center der Generalzolldirektion

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Soziales Entschädigungsrecht

Seit dem 01. Januar 2015 nimmt das BAPersBw die Betreuung Ihrer Ansprüche aus dem Sozialen Entschädigungsrecht wahr. Hiermit wird die "Versorgung aus einer Hand" realisiert. Die vorherige Aufteilung der Zuständigkeiten zwischen Bund und Ländern ist entfallen.

Bei Fragen bitten wir um Ihre Kontaktaufnahme über die
Hotline oder per E-Mail.

Hotline - 0 800 / 72 41 428
montags bis donnerstags von 08.00 Uhr bis 18.00 Uhr
freitags von 08.00 Uhr bis 14.00 Uhr
E-Mail:

Weitere Informationen:

Soldatenversorgungsgesetz & Wehrdienstbeschädigung

Leistungen für Beschädigte

Leistungen für Hinterbliebene

Heil- und Krankenbehandlung

Orthopädische Versorgung

Hauptfürsorgestelle

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Unterhaltssicherung

Am 1. November 2015 hat das Referat PA 1.2 des Bundesamtes für das Personalmanagement der Bundeswehr (BAPersBw), die Aufgaben der Unterhaltssicherung für Reservistendienst Leistende und Freiwilligen Wehrdienst Leistende übernommen. Durch die Aufgabenzentralisierung erhalten Sie kompetente Beratung und Service aus einer Hand.

Informationen für Reservistendienst Leistende

Informationen für Freiwilligen Wehrdienst Leistende

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Stand vom: 16.02.18 | Autor: Ralf Bonk


https://www.bundeswehr.de/portal/poc/bwde?uri=ci%3Abw.bwde.streitkraefte.soldaten.besoldung_versorgung.fuersorge