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Panzerbrigade 12 unter neuer Führung

Panzerbrigade 12 unter neuer Führung

  • Panzerbrigade 12
  • Führung
Datum:
Ort:
Cham
Lesedauer:
2 MIN

Generalmajor Ruprecht von Butler, Kommandeur der 10. Panzerdivision, hat bei einem feierlichen Appell in der Nordgaukaserne das Kommando über die Panzerbrigade 12 von Brigadegeneral Björn Schulz an Oberst Andreas Kühne übergeben. Den Übergabeappell in Cham verfolgten zahlreiche hochrangige Gäste aus Politik, Bundeswehr und von Streitkräften befreundeter Nationen sowie Familienangehörige, Freunde und Kameraden.

Soldaten marschieren in Formation und spielen dabei auf ihren Instrumenten. Voraus läuft ein Musiker mit einem Tamburin.

Das Heeresmusikkorps 10 aus Ulm begleitet den feierlichen Übergabeappell der Panzerbrigade 12.

Bundeswehr/Andreas Zeitler

Großer Dienstanzug, Barett, Fingerhandschuhe – bei diesem Anzug ist jedem Soldaten klar, was das bedeutet: „Antreten zu einem wichtigen Anlass“. Aus allen acht Standorten des Stationierungsraums Oberpfalz und Niederbayern sind Abordnungen der Einheiten und Verbände der Brigade in der Nordgaukaserne in Cham angetreten. Der scheidende Brigadegeneral Schulz nutzt die Gelegenheit, ein letztes Mal, zu seinen „Zwölfern“ zu sprechen und blickt auf zweieinhalb außergewöhnliche Jahre als Kommandeur zurück. „Ich war zu jederzeit zutiefst beeindruckt von den Begegnungen mit den einzelnen Soldaten und zivilen Mitarbeitern. Professionalität und berufliches Selbstverständnis in perfekter Umsetzung. Jederzeit konnte ich Ihre Leidenschaft erleben, wie Sie das Gute kultivieren und das Nichtfertige weiterbearbeiten. Es ist mir eine große Ehre, Ihr Kommandeur gewesen zu sein“, so Schulz.

Mit Handschlag besiegelt

Drei Soldaten stehen nebeneinander und reichen sich mittig ihre Hände, dahinter die Truppenfahne und angetretene Soldaten.

Die Übergabe der Panzerbrigade 12 „Oberpfalz“ wird durch den Handschlag besiegelt: Brigadegeneral Björn Schulz (v.l.n.r.), Generalmajor Ruprecht von Butler und Oberst Andreas Kühne.

Bundeswehr/Andreas Zeitler

Der durch den Appell führende von Butler spricht zur angetretenen Formation und würdigt die Leistungen des 4.500 Soldaten starken Verbandes sowie des scheidenden Kommandeurs Schulz. Dann übergibt er das Kommando über die Panzerbrigade 12 von Schulz an Kühne. „Ich konnte mich stets auf die Einsatzbereitschaft der Panzerbrigade 12 verlassen. Das kann nur jemand schaffen, der felsenfest an der Spitze steht, der mit besonderen Gaben in der Menschenführung sowie im intellektuellen Können ausgestattet ist, und all diese Attribute kann ich, General Schulz, nachdrücklich bescheinigen. Ich möchte unterstreichen, wie herausragend und gut er das persönlich gemacht hat“, so von Butler.

Nach der symbolischen Übergabe der Truppenfahne an den neuen Brigadekommandeur, verabschieden die angetretenen Soldaten ihren scheidenden Kommandeur mit einem dreifach kräftigen „Panzer, Hurra!“

Abschiedsfahrt

Aus der Luke eines Militärfahrzeugs grüßt ein Soldat militärisch. Links und rechts am Straßenrand stehen Soldaten Spalier.

Der scheidende Kommandeur Brigadegeneral Björn Schulz fährt auf seinem Transportpanzer Fuchs durch das Ehrenspalier aus Soldaten der Panzerbrigade 12.

Bundeswehr/Andreas Zeitler

Am Ende des Appells wird Schulz mit „seiner beweglichen Befehlsstelle“, einem gepanzerten Transportpanzer Fuchs, durch das Spalier seiner Soldaten vom Appellplatz zum anschließenden Empfang gefahren. Das Heeresmusikkorps 10 aus Ulm begleitet den Abschied mit dem Song „Time to Say Goodbye“.

Schulz wird Kommandeur der Panzertruppenschule in Munster. Er wird somit künftig im Kern die fachliche Aus- und Weiterbildung von Soldaten der gepanzerten Kampftruppen des Deutschen Heeres verantworten.

Sein Nachfolger kommt aus dem Bundesministerium der Verteidigung und dort aus der Abteilung Politik. Auf Kühne wartet als neuer Kommandeur der Panzerbrigade 12 ein gefülltes Aufgabenheft, das neben dem täglichen Dienstbetrieb unter anderem auch zahlreiche Ausbildungs- und Übungsvorhaben beinhaltet.

von Sascha Klenk

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