Angetretene Soldaten

Die Organisation der Bundeswehr

Die Bundeswehr besteht aus den Streitkräften, der Bundeswehrverwaltung, den zivilen Organisationsbereichen der Rechtspflege und der Militärseelsorge sowie dem BAMADBundesamt für den Militärischen Abschirmdienst als unmittelbar dem BMVgBundesministerium der Verteidigung unterstellte zivile Dienststelle. Alle haben jeweils ihre speziellen Aufgaben und Stärken. Nur gemeinsam können sie den Auftrag der Bundeswehr erfüllen.

Die Organisation der Bundeswehr

Innerhalb der Organisation der Bundeswehr bilden die Streitkräfte den militärischen Kern. Soldatinnen und Soldaten gehören entweder einer Teilstreitkraft (TSKTeilstreitkräfte) – Heer, Luftwaffe oder Marine – oder einem Organisationsbereich an. Letzteres sind die Streitkräftebasis (SKBStreitkräftebasis), der Zentrale Sanitätsdienst und der Cyber- und Informationsraum (CIRCyber- und Informationsraum).

Eine Grafik zeigt den Aufbau der Bundeswehr

Die Organisation der Bundeswehr: Aufbau und Struktur der Streitkräfte im Überblick

Bundeswehr

Den Soldatinnen und Soldaten ist auch ein Wechsel zwischen diesen Bereichen möglich. Dann tragen sie entweder die jeweilige Uniform ihrer Teilstreitkraft oder eine ihnen zugewiesene – etwa dann, wenn sie in die Streitkräftebasis eingestellt wurden. In diesen Fällen wird von Heeres-, Luftwaffen- oder Marineuniformträgern gesprochen.

Die Teilstreitkräfte

Heer, Luftwaffe und Marine sind die drei Teilstreitkräfte der Bundeswehr. Ursprünglich kämpfte jede von ihnen nur in „ihrer“ Dimension: das Heer am Boden, die Luftwaffe in der Luft und die Marine zur See. Inzwischen ist die Aufgabenverteilung nicht mehr so strikt. Heeresflieger und Marineflieger beispielsweise nutzen die dritte Dimension. Umgekehrt kämpfen die Objektschützer der Luftwaffe als Infanteristen am Boden.

Die Organisationsbereiche

In der Bundeswehr gibt es neben den Teilstreitkräften noch die militärischen Organisationsbereiche. Das sind die Streitkräftebasis, die Unterstützungsleistungen bündelt, dann der Zentrale Sanitätsdienst, zuständig für die medizinische Versorgung, sowie der Cyber- und Informationsraum, der für Aufklärung und Wirkung im Informationsraum verantwortlich ist. Die militärischen Organisationsbereiche unterstützen mit ihren Fähigkeiten die Teilstreitkräfte bei der Erfüllung ihrer Aufgaben.

Die Organisation der Bundeswehrverwaltung

Der zweite Strang der Organisation der Bundeswehr ist die Bundeswehrverwaltung. Denn der Artikel 87b des Grundgesetzes sieht vor, dass der Personal- und Sachbedarf der Truppe durch eine zivile Verwaltung gedeckt wird.

Die zivilen Organisationsbereiche sind: der Bereich Personal, der Bereich AINAusrüstung, Informationstechnik und Nutzung (Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung) sowie der Bereich IUDInfrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen (Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen). Außerdem zählen die Militärseelsorge und die Rechtspflege zum nichtmilitärischen Teil der Organisation der Bundeswehr.

Mehr BMVG-Dienststellen

In die Organisation der Bundeswehr ordnen sich zudem eine Reihe von Dienststellen ein, die dem ranghöchsten Soldaten der Truppe, dem Generalinspekteur der Bundeswehr, direkt und truppendienstlich unterstehen. Hierzu zählen unter anderem das Luftfahrtamt, das Planungsamt sowie das Bundesamt für den Militärischen Abschirmdienst.

Eine Soldatin fährt auf einem Fahrrad an einem Schild mit der Aufschrift „Bundeswehr“ vorbei.

Dem Generalinspekteur unterstellt

Dem Generalinspekteur sind einige Dienststellen unmittelbar unterstellt.

Die Standorte der Bundeswehr

Die Bundeswehr hat knapp 1.500 Liegenschaften im In- und Ausland. Allein die Fläche aller Liegenschaften im Inland umfasst 263.000 Hektar. Das entspricht etwa der Fläche des Saarlands. Welches sind die größten Standorte der Bundeswehr von Heer, Luftwaffe und Marine?

Kaserneneinfahrt der Marineunteroffizierschule in Plön

Bundeswehrstandorte und Liegenschaften

Alles rund um Bundeswehr-Standorte finden Sie in der Standortsuche.