Bundeswehr unterstützt die Impfkampagne im Saarland

Bundeswehr unterstützt die Impfkampagne im Saarland

Datum:
Ort:
Saarland
Lesedauer:
2 MIN

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Die Bundeswehr im Saarland unterstützt die zuständigen Behörden im Kampf gegen COVID-19Coronavirus Disease 2019 zum Schutz der Bevölkerung auch im neuen Jahr mit Personal und Material. Bundeswehr-Kräfte werden in einem Mobilen Impfteam sowie in den drei Impfzentren des Saarlandes eingesetzt. Ein viertes Impfzentrum auf Bundeswehr-Gelände befindet sich zudem im Aufbau.

Eine Sanitätssoldatin impft eine ältere Person.

Die Bundeswehr unterstützt seit Anfang Januar die Impfkampagne im Saarland mit Personal. Dem saarländischen Gesundheitsministerium steht dazu unter anderem ein Mobiles Impfteam (MIT) der Bundeswehr zur Verfügung

Bundeswehr/Sascha Jung

Im Rahmen der Pandemiebekämpfung ist die Impfkampagne im Saarland Ende Dezember angelaufen. Hierzu stehen dem dortigen Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie in den drei Impfzentren des Saarlandes – in Saarbrücken, Saarlouis und Neunkirchen – auch Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr zur Verfügung. Bereits seit Anfang Januar werden zudem drei Soldaten als Mobiles Impfteam (MIT) eingesetzt.

Impfzentrum der Bundeswehr befindet sich im Aufbau

„Darüber hinaus entsteht derzeit in der Graf-Haeseler-Kaserne in Lebach auf Grundlage eines Hilfeleistungsantrages des saarländischen Gesundheitsministeriums ein viertes Impfzentrum für das Saarland“, so der Kommandeur des Landeskommandos Saarland, Oberst Matthias Reibold. „Wir stellen dort sowohl medizinisches Fachpersonal vom zentralen Sanitätsdienst der Bundeswehr in der Größenordnung von zehn Soldatinnen und Soldaten sowie rund weitere 20 Kräfte aus dem Kontingent Helfende Hände für die Impfung der saarländischen Bevölkerung bereit.“

Die Leitung dieses Impfzentrums der Bundeswehr wird ebenfalls das Gesundheitsministerium übernehmen und somit auch die dortige Terminvergabe zentral koordinieren. Geplant sind bis zu 300 Impfungen pro Tag bei entsprechender Verfügbarkeit des Impfstoffes.

  • Ein Bundeswehr-Arzt führt ein Impfgespräch mit einer Bewohnerin einer Senioreneinrichtung durch.

    Das Mobile Impfteam der Bundeswehr ist in verschiedenen Senioren- und Pflegeeinrichtungen im Saarland unterwegs. Vor der Impfung klärt ein Arzt in einem Impfgespräch über Risiken und mögliche Nebenwirkungen auf.

    Bundeswehr/Sascha Jung
  • Ein Bundeswehr-Arzt impft eine Pflegefachkraft in einer Pflege- und Alte-neinrichtung.

    Der aktuelle Impfstoff ist nur in einer Ampulle mit mehreren Impfstoffen, die unverdünnt sein müssen, transportfähig. Mit den verbleibenden Impfdosen aus einer Ampulle wird impfberechtigtes Personal der Pflege- und Alteneinrichtungen geimpft.

    Bundeswehr/Sascha Jung
  • Eine Sanitätssoldatin impft eine Pflegefachkraft in einer Pflege- und Alte-neinrichtung.

    Das Mobile Impfteam der Bundeswehr im Saarland besteht aus zwei Angehörigen des Zentralen Sanitätsdienstes der Bundeswehr. Hinzu kommt eine Soldatin oder ein Soldat aus dem Kontingent Helfende Hände für administrative Aufgaben.

    Bundeswehr/Sascha Jung
  • Ein Soldat misst einer älteren Dame die Körpertemperatur.

    Den Impflingen muss bei Ankunft die Temperatur gemessen werden, um Krankheitssymptome wie Fieber auszuschließen. Bei entsprechenden Krankheitssymptomen (Fieber, Husten, Schnupfen) kann ansonsten nicht geimpft werden.

    Bundeswehr/Sascha Jung
  • Ein Soldat erklärt einer Dame ein Formular, das sie bei Ankunft im Impf-zentrum ausfüllen muss.

    Allein in den drei zivilen Impfzentren werden in den kommenden Wochen bis zu 40 Angehörige der Bundeswehr eingesetzt. Die Soldatinnen und Soldaten helfen den zu Impfenden vor Ort unter anderem beim Ausfüllen der verschiedenen Formulare.

    Bundeswehr/Michael Rupertus
  • Ein Soldat wird von einer zivilen Angestellten in die Besonderheiten beim Check-In der Impflinge eingewiesen.

    Die Bundeswehr-Kräfte werden in den drei saarländischen Impfzentren – in Saarbrücken, Saarlouis und Neunkirchen – eingesetzt. Diese unterstützen als sogenannte Helfende Hände die zivilen Behörden vor Ort bei der Organisation der Impfungen.

    Bundeswehr/Thomas Dillschneider

„Das Saarland kann sich auf seine Bundeswehr verlassen“

„Unsere Soldatinnen und Soldaten sowie unsere zivilen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen mit großem Engagement nach wie vor und das so lange, wie es die Bekämpfung der Pandemie erforderlich macht. Das Saarland kann sich auf seine Bundeswehr verlassen“, so Oberst Reibold.

Somit unterstützt die Bundeswehr im Saarland im Rahmen von insgesamt zwölf Amtshilfeanträgen jeweils mit Personal und Material. Das sind neben den Soldatinnen und Soldaten in der Impfkampagne des Saarlandes bis zu 94 weitere uniformierte wie zivile Helfer der Bundeswehr in den Kontaktnachverfolgungsteams der saarländischen Gesundheitsämter.

Zudem werden bis zu 37 weitere Bundeswehr-Kräfte eingesetzt, die nach wie vor im zentralen Corona-Testzentrum des Saarlandes auf dem ehemaligen Saarbrücker Messegelände und in sechs mobilen Probeentnahmeteams saarlandweit unterstützen.

Hinzu kommen noch Einzelabstellungen aus den sechs Kreisverbindungskommandos in den jeweiligen Krisenstäben der fünf saarländischen Landkreise und des Regionalverbands Saarbrücken sowie aus dem Verbindungskommando zur saarländischen Landesregierung.

Unterstützungskräfte kommen nicht nur aus dem Saarland

Mittlerweile kommen nicht nur Angehörige der Luftlandebrigade 1 „Saarland“ sowie aus deren unterstelltem Fallschirmjägerregiment 26 zum Einsatz.

Inzwischen unterstützen auch Bundeswehrkräfte vom Artillerielehrbataillon 345 aus dem rheinland-pfälzischen Idar-Oberstein und vom Bataillon Elektronische Kampfführung 931 aus dem rheinland-pfälzischen Daun.

Auch Angehörige des Sanitätsregiment 3 aus Dornstadt (Baden-Württemberg) im Saarland sind dabei. Insgesamt helfen somit aktuell rund 150 Bundeswehrangehörige tagtäglich den saarländischen Behörden bei der Bewältigung der aktuellen Corona-Pandemie.

von Sascha Jung  E-Mail schreiben

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