Der RBM Trupp besteht aus drei Soldaten. Das System wiegt 226 Kilogramm. Beim Aufbau ist die Ausrichtung auf den benötigten Satelliten wichtig. Ein gut ausgebildeter Trupp schafft den Aufbau innerhalb einer Stunde.
Bundeswehr/Marcus Gall
Während des Aufbaus muss der Bediener den Satfinder auf den zugewiesenen Satelliten programmieren. Dann wird mit dem Satfinder die optimale Verbindung zum Satelliten gesucht - ähnlich wie beim Einstellen einer Satellitenantenne für den Fernseher.
Bundeswehr/Jan Latza
Wenn die Verbindung zum Satelliten steht, werden die Kabel zur Indoor Unit (IDU) verlegt. Diese ist Router und Modem zugleich. Das Modem überträgt die Daten, der Router verbindet Modem und Nutzer, zum Beispiel eine Telefon oder ein Computer.
Bundeswehr/Marcus Gall
Der Bediener des Systems nutzt dann ein Telefon, um mit der Gegenstelle in Weilheim die bestmögliche Ausrichtung auf das Trägersignal zu ermitteln. Diesen Vorgang nennt man Crosspolare Endkopplung.
Bundeswehr/Marcus Gall
Pro RBM-System werden in der Regel fünf Telefone und fünf Rechner betrieben. Müssen mehr Geräte betrieben werden, sind deshalb mehrere RBM nötig.
Bundeswehr/Marcus GallUm die hochtechnischen IT-Systeme zu beherrschen und die Fähigkeiten der Soldatinnen und Soldaten weiterzuentwickeln, benötigt es Ausbildung und Training am Gerät. Die IT-Profis des Informationstechnikbataillon 381 aus dem brandenburgischen Storkow haben den Aufbau und Betrieb des Receice Broadcast Management Terminal geübt - unterschiedliche Aufbauorte inklusive.