Heer

Erste öffentliche Vereidigung in Hambühren seit 2019

Erste öffentliche Vereidigung in Hambühren seit 2019

  • Bundeswehr und Gesellschaft
  • Heer
Datum:
Ort:
Hambühren
Lesedauer:
2 MIN

Nach zweijähriger Pause sind erstmals wieder Rekrutinnen und Rekruten des Feldwebel-/Unteroffizieranwärterbataillons 2 öffentlich vereidigt worden, und zwar auf dem Sportplatz der Patengemeinde Hambühren. Teilnahmebedingung für alle Soldatinnen und Soldaten sowie Gäste war angesichts der Corona-Infektionslage die 3G-Regel.

Sechs Soldatinnen und Soldaten legen eine Hand auf eine gesenkte Truppenfahne, im Hintergrund stehen angetretene Soldaten.

Die Rekrutenabordnung spricht mit der Hand an der Truppenfahne für alle angetretenen Rekruten den Diensteid.

Bundeswehr/Martin Kuschel

Die Soldatinnen und Soldaten des Feldwebel-/Unteroffizieranwärterbataillons 2 traten am 11. November 2021 in der Öffentlichkeit zur feierlichen Vereidigung für ihren Dienst bei der Bundeswehr an. So konnten die Familienangehörigen und die Bürger die Armee wieder einmal live erleben. Oberstleutnant Peter Schröbel, Kommandeur des Feldwebel-/Unteroffizieranwärterbataillons 2, sagte im Vorfeld der Veranstaltung: „Es ist wie eine Befreiung, wenn nach so langer Zeit endlich wieder die Bevölkerung und unsere Familien an unserem Dienst teilhaben können und wir gemeinsam diesen prägenden Tag mit den Rekrutinnen und Rekruten begehen können.“

Bereits am Vormittag waren die Angehörigen der Rekruten zu einem Familientag in die Kaserne eingeladen. Hier konnten sie sich über die Ausbildung, Technik und Fähigkeiten des Heeres umfangreich informieren. Ausrüstung und Fahrzeuge wurden vorgestellt, die Stuben durften besichtigt werden und es gab Erbsensuppe.

Gäste aus Politik und Gesellschaft

Soldaten im Dienstanzug sind angetreten. Ein Soldat grüßt militärisch und schreitet mit einem Zivilisten die Front ab.

Der Bürgermeister der Gemeinde Hambühren, Carsten Kranz, und der Kommandeur des Feldwebel-/Unteroffizieranwärterbataillons 2, Oberstleutnant Peter Schröbel, schreiten gemeinsam die Front der angetretenen Rekruten ab.

Bundeswehr/Martin Kruschel

Mit einem Feldgottesdienst direkt vor Ort stimmten sich die Rekruten ein. Dann war es soweit: Die Soldatinnen und Soldaten des Bataillons marschierten auf den Sportplatz und würdigten den Einmarsch der Truppenfahne mit dem Ehrenzug und dem Heeresmusikkorps aus Hannover. Der Einladung des Bataillons waren viele Gäste aus Politik und Gesellschaft gefolgt. So begrüßte Oberstleutnant Schröbel neben dem stellvertretenden Landrat, Charles Sievers, den Landtagsabgeordneten Thomas Adasch, die Kreistagsabgeordnete Kirsten Lühmann und den gastgebenden Bürgermeister der Gemeinde Hambühren, Carsten Kranz. Er sprach vor der Vereidigung zu den jungen Rekruten. Dann folgte der Rekrutensprecher, Unteroffizier Dominic Schamber. Er berichtete von den ersten Erfahrungen in der Ausbildung, über die Höhepunkte des Lehrgangs bis heute und bedankte sich stellvertretend für seine Kameraden „… bei unseren Ausbildern und Vorgesetzten, die für uns stets ein offenes Ohr, auch über das dienstlich Erforderliche hinaus, haben.“

Der Kommandeur ging in seiner Rede noch einmal ausdrücklich auf die Bedeutung der Vereidung ein und insbesondere die Folgen des „treu Dienens“ und „tapfer Verteidigens“ als wesentlich für den neuen Lebensabschnitt. Diese beiden Grundsätze ständen ganz im Leben eines Soldaten besonders im Vordergrund, so Schröbel.

von Alexander Gerecke

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