Gebirgsjäger üben bei Brave Departure
Gebirgsjäger üben bei Brave Departure
- Datum:
- Ort:
- Sachsen
- Lesedauer:
- 1 MIN
Bei der Übung Brave Departure (Mutige Abreise) haben die Reichenhaller Jager gemeinsam mit anderen Truppen geübt. Die Gebirgsjäger sind Teil des deutschen Unterstützungsverbandes der Eingreiftruppe der NATO. Sie hatten auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz den Auftrag, den Gefechtsstand zu sichern.
Seit März 2019 stellt das Gebirgsjägerbataillon 231 die Sicherungskompanie für den deutschen Unterstützungsverband der Eingreiftruppe der NATO (eNRF). Wenn für die NATO der Ernstfall eintritt, müssen die Soldaten der 4. Kompanie des Gebirgsjägerbataillons 231 innerhalb von zwei bis sieben Tagen einsatzbereit sein.
Die Bundeswehr muss also ständig einen Gebirgsjägerzug mit Gepanzerten Transportkraftfahrzeugen Boxer vorhalten, sodass dieser in 48 Stunden bereit für den Transport ins Einsatzland ist.
Einsatz vorbereitet
Trotz anstrengender Übungstage nutzten die Soldaten jede freie Minute für die Aus- und Weiterbildung der eigenen Truppe. Im Fokus stand die Ausbildung der Fahrzeugkommandanten, der Kraftfahrer und der Einsatz des Zuges mit den Boxern.
Der Gebirgsjägerzug wird 2020 in fast unveränderter Konstellation am MINUSMAMultidimensionnelle Intégrée des Nations Unies pour la Stabilisation au Mali-Einsatz der Vereinten Nationen im afrikanischen Mali teilnehmen. In der Oberlausitz konnten die Gebirgsjäger bei der Übung und Ausbildung wichtige Grundlagen legen und vertiefen. Darauf aufbauend werden die Soldaten die Einsatzvorbereitung des Gebirgsjägerbataillons 231 durchlaufen.