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Generalinspekteur besucht die 1. Panzerdivision

Generalinspekteur besucht die 1. Panzerdivision

  • Führung
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Datum:
Ort:
Oldenburg
Lesedauer:
1 MIN

Ranghöchster Soldat der Bundeswehr in der Henning-von-Tresckow-Kaserne: Vergangene Woche besuchte der Generalinspekteur der Bundeswehr, General Eberhard Zorn, den Stab der 1. Panzerdivision sowie den Regionalen Führungsstab 2 West in Oldenburg. Dabei verschaffte sich der General einen Eindruck von den aktuellen Ausbildungsvorhaben sowie der Amtshilfe der 1. Panzerdivision in der Corona-Pandemie.

Zwei Soldaten stehen in einem Unterrichtsraum und sprechen miteinander. Hinter ihnen hängt eine weiße Projektionswand.

General Eberhard Zorn spricht mit einem Ausbilder für das neue Führungsinformationssystem Sitaware über den Stand der Schulungen.

Bundeswehr/Carl Schulze

Im Vier-Augen-Gespräch tauschte sich der Generalinspekteur mit dem Divisionskommandeur, Generalmajor Jürgen-Joachim von Sandrart, über die aktuellen Handlungsfelder, Einsatzplanungen und anstehenden Ausbildungsvorhaben unter den geltenden Corona-Schutzauflagen der 1. Panzerdivision aus. Dabei wurde deutlich: Sowohl die Grundausbildungen als auch die Truppenausbildungen finden trotz der Hygieneauflagen wieder auf sehr hohem Niveau statt. Zorn stellt fest: „Die 1. Panzerdivision trainiert professionell, motiviert und fest entschlossen für die nächsten Aufgaben und Einsätze.“

Corona-Amtshilfe in fünf Bundesländern

An einem breiten Konferenztisch sitzen drei Soldaten in Abständen voneinander und schauen nach vorn.

Generalmajor Jürgen-Joachim von Sandrart (vorn l.), General Eberhard Zorn (M.) und Brigadegeneral Dieter Meyerhoff verfolgen den Lagevortrag im Lagezentrum des Regionalen Führungsstabes 2 West.

Bundeswehr/Carl Schulze

Beim Besuch des Lagezentrums des Regionalen Führungstabes 2 West verschaffte sich der Generalinspekteur einen Überblick über die aktuelle Amtshilfe der Bundeswehr im Verantwortungsbereich der 1. Panzerdivision. In dem Stab laufen die Fäden für die Bundesländer Niedersachsen, Bremen, Nordrhein-Westfalen, Hessen und Sachsen-Anhalt in enger Abstimmung mit dem übergeordneten Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr in Berlin zusammen. „Dass die Soldatinnen und Soldaten viel positives Feedback aus der Bevölkerung erhalten“, freut General Zorn. Die Verankerung der Bundeswehr in der Gesellschaft sei ihm wichtig.

In seinem Statement würdigt der Generalinspekteur der Bundeswehr die Leistungen, die Motivation und das Engagement der Soldatinnen und Soldaten.

Eine Besichtigung der Ausbildungsräume für das neue Battle Management System zur Digitalisierung des Heeres bildete den Abschluss des Besuches. Die Bundeswehr hat für das Führungsinformationssystem Sitaware inzwischen eine Generallizenz und führt die Software sukzessive ein. Von der einfachen Bedienbarkeit der neuen Software und des flexiblen Einsatzes auf verschiedenen Rechnersystemen konnte sich Zorn im Dialog mit den anwesenden Soldaten überzeugen. „Mit Sitaware verfügen wir künftig in allen Bereichen und auf allen Ebenen der Bundeswehr über ein gemeinsames System und einheitliches Lagebild. Das ist mir im Zuge der Digitalisierung und Interoperabilität ein großes Anliegen.“

von Fabian Neumann

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