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Heer
Rundgang in Strausberg

Heereschef empfängt Verteidigungsministerin

Führung

Die Bundesministerin der Verteidigung, Annegret Kramp-Karrenbauer, besucht am 29. März das Kommando Heer. Im brandenburgischen Strausberg informiert der Inspekteur Heer, Generalleutnant Alfons Mais, die Ministerin über die Lage und die aktuellen Themen des Deutschen Heeres.

Eine Zivilistin und ein Soldat gehen, gefolgt durch Menschen in Uniform und in Zivil, durch einen Flur.

Der Inspekteur des Heeres, Generalleutnant Alfons Mais, begrüßt die Bundesministerin der Verteidigung, Annegret Kramp-Karrenbauer, in Strausberg.

Bundeswehr/Maximilian Schulz

„Herzlich Willkommen im Kommando Heer in Strausberg“, begrüßt der Inspekteur die Politikerin bei ihrer Ankunft an seinem Dienstsitz. Seit 2012 befindet sich das Kommando Heer am traditionsreichen Standort Strausberg. Die Dienststelle ist das Planungs-, Führungs-, Lenkungs- und Kontrollinstrument für das Heer. Zugleich sind der Inspekteur Heer und sein Stab zentrale Ansprechpartner für das Bundesministerium der Verteidigung in allen heeresspezifischen Angelegenheiten. Generalleutnant Alfons Mais, der Inspekteur des Heeres, führt die rund 60.000 Heeresangehörigen und ist damit gleichzeitig für die personelle sowie materielle Einsatzbereitschaft des Heeres verantwortlich.

So arbeitet die Heeresspitze

Eine Zivilistin mit Mund-Nasenschutz spricht mit einer Person, die nicht zu sehen ist. Um sie herum stehen vier Soldaten.

Bei einem Rundgang erhält die Ministerin einen Einblick in die Arbeit der Soldatinnen und Soldaten an der obersten Führungseinrichtung des Heeres.

Bundeswehr/Maximilian Schulz

Das Kommando Heer führt die ihm nachgeordneten Truppenteile und Dienststellen des Heeres und formuliert gegenüber dem Bundesministerium der Verteidigung und anderen Organisationsbereichen seine Ansprüche hinsichtlich der personellen und technischen Ausstattung, damit das Heer seine Aufgaben erfüllen kann. Bei Einsätzen und Übungen der Streitkräfte stellt das Kommando Heer die Kräfte, Mittel und Fähigkeiten des Heeres im gesamten Aufgabenspektrum der Streitkräfte durchhaltefähig bereit und bringt Expertise für Landoperationen in die Einsatz- und Übungsplanung der gesamten Streitkräfte ein.

Topthemen im Heer

Zwei Soldaten in Uniform stehen links und rechts neben einer Zivilistin. Im Hintergrund stehen Infotafeln.

An der zweiten Station geht es um die Themen Personal, Ausbildung und Innere Führung.

Bundeswehr/Maximilian Schulz

An mehreren Stationen erhält die Verteidigungsministerin Einsicht in alle Arbeitsschwerpunkte und die aktuelle Lage des Heeres. Personal, Material und Digitalisierung sind nur einige Punkte, über die sie informiert wird. Während des Rundgangs ergeben sich für die Ministerin viele direkte Gespräche mit den Soldatinnen und Soldaten des Kommandos.

Ihr ist es besonders wichtig, die Herausforderungen sowie die Lösungsansätze des Heeres angesichts der Corona-Pandemie von den Soldaten persönlich zu erfahren. „Für mich ist der Besuch bei Ihnen am Kommando Heer deshalb so wichtig, weil das Heer als zahlenmäßig größte Teilstreitkraft im Moment durch die Pandemie unter doppelter Belastung steht. Gerade das Heer stellt zur Bekämpfung der Pandemie und für die Amtshilfe besonders viele Kräfte ab.“ Die gleichzeitige Einhaltung der Corona-Hygienemaßnahmen belaste die Ausbildung. Hierauf müsse nach der akuten Phase der Pandemie wieder ein besonderes Augenmerk gelegt werden, um strukturelle Nachteile zu vermeiden, so Kramp-Karrenbauer. „Für Ihre Anstrengungen möchte ich mich bei Ihnen - stellvertretend für alle Heeresangehörigen - noch einmal ganz herzlich bedanken. Ihr persönliches Engagement bei der Amtshilfe hat mit dazu beigetragen, dass die Bundeswehr erkennbar an Sichtbarkeit und Unterstützung gewonnen hat“, bedankt sich Kramp-Karrenbauer.

Weiterentwicklung auch in der Pandemie

Blick über die Schulter: Ein Soldat steht in einem hellen Saal einer Zivilistin an einem Mikrofon gegenüber.

In einer Gesprächsrunde mit der Ministerin nutzen die Soldaten die Gelegenheit, Fragen zu stellen.

Bundeswehr/Maximilian Schulz

Neben dem Kampf gegen die Pandemie liegt der Fokus der Ministerin auf der materiellen Einsatzbereitschaft und beim Personal. „Die Herausforderungen werden einerseits durch die Truppe gestemmt. Sie werden aber vor allem hier von Ihnen gesteuert. Diese Steuerung ist deshalb umso notwendiger, weil wir uns selbst auch in einer permanenten Weiterentwicklung nach vorn bewegen. Die Diskussionen innerhalb der Bundeswehr über das Zukunftsbild laufen bereits. Beispielsweise: Wie können unsere Fähigkeiten mit den multinationalen Anforderungen an uns verknüpft werden?“, fügt Kramp-Karrenbauer an. Auf ihrem Rundgang erfährt die Ministerin viel über die aktuellen Schwerpunkte des Heeres. Die digitale Führungsfähigkeit sticht dabei heraus. Sie sei die Schlüsselqualifikation für Deutschland als Lead Nation und europäischen Anlehnungsnation, berichtet Brigadegeneral Frank Pieper.

Ein Soldat weist mit einem Zeigestock auf eine Infotafel und spricht dabei mit einer Zivilistin, die vor ihm steht.

Brigadegeneral Frank Pieper stellt Ministerin Annegret Kramp-Karrenbauer die Pläne zur Digitalisierung des Heeres vor.

Bundeswehr/Maximilian Schulz

Einer ausreichenden materiellen Ausstattung komme im Hinblick auf die Landes- und Bündnisverteidigung ein besonderer Wert zu, erklärt Mais: „Die Soldaten des Heeres brauchen für ihren Einsatz die entsprechende materielle Ausstattung. Die schrittweise Vollausstattung der Verbände sowie die Gewährleistung der materiellen Einsatzbereitschaft hochkomplexer Waffensysteme sind daher weiterhin unsere vorrangigen Ziele, um unter den Bedingungen der Landes- und Bündnisverteidigung durchhaltefähig, reaktionsschnell und flexibel zu sein.“

Viele Informationen und Eindrücke prägten den Besuch der Bundesministerin im Kommando Heer. Sie bedankte sich für die offenen Worte mit den Angehörigen des Kommandos während des Rundgangs und nutzte zum Abschluss die Möglichkeit für weitere Gespräche im Saal des Heeres.

von Peter Müller

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