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Marsch bis auf 4.600 Meter

Hochgebirgsjägerzug auf dem höchsten Berg der Schweiz

Hochgebirgsjägerzug auf dem höchsten Berg der Schweiz

  • Ausbildung
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Datum:
Ort:
Schweiz
Lesedauer:
1 MIN

Der Hochgebirgsjägerzug des Gebirgsjägerbataillons 231 hat vom Mitte April bis Anfang Mai 2022 ein Skihochtourentraining in der Schweiz absolviert und dabei die Schweizer Armee bei dem militärischen Wettkampf Patrouille des Glaciers unterstützt.

Soldaten marschieren auf Skiern hintereinander auf einem schneebedeckten Berg.

Das Ziel fest im Blick – die Hochgebirgsjäger auf dem Aufstieg zum Dach der Schweiz.

Bundeswehr/ Tilman Körner

Die Soldaten des Hochgebirgsjägerzuges der 1. Kompanie des Gebirgsjägerbataillons 231 sind die Spezialisten im Hochgebirge. Das Operieren in großen Höhen, schwierigem alpinen Gelände und unter widrigen Wetterbedingungen ist ihr Kernauftrag. Um ihre Fähigkeiten dazu weiter auszubauen, stellten sich die Soldaten in den vergangenen Wochen einer fordernden Ausbildung im Andermatt in den Schweizer Alpen. 

Schwerpunkt des Aufenthaltes waren Skihochtouren auf die Gipfel des Wallis. Mehrere Drei- und Viertausender galt es zu bezwingen. Der hohe militärische Ausbildungsstand sowie die besondere körperliche Robustheit und Fitness ermöglichte es einer Gruppe des Hochgebirgsjägerzuges bereits am dritten Tag den höchsten Berg der Schweiz zu erklimmen, die 4.634 Meter hohe Dufourspitze.

Unterstützung der Patrouille des Glaciers

Mehrere Soldaten in Winterausrüstung überqueren einen Bach in verschneiten Bergen.

Sie sind bei jedem Wetter überall einsatzbereit: Die Hochgebirgsjäger bauen die Strecke der Patrouille des Glaciers auf.

Bundeswehr/Tilmann Körner

Nach den erfolgreichen Touren gönnten sich die Hochgebirgsjäger aus Bad Reichenhall keine Pause und unterstützten die Schweizer Armee bei der Umsetzung der Patrouille des Glaciers tatkräftig. Die traditionsreiche Veranstaltung ist das weltweit größte Rennen im Skibergsteigen und wird federführend von der Schweizer Armee organisiert. Bestens akklimatisiert durch die Wochen im Wallis, bereiteten die Soldaten mit den Schweizer Kameraden die Wettkampfstrecke, die überwiegend auf hochalpinen Gletschern und in großer Höhe liegt, vor. Auch während des Wettkampfes und bei dessen Rückbau war auf die Reichenhaller Jager Verlass. 

Voll des Lobes ist der neue Kommandeur des Gebirgsjägerbataillons 231, Oberstleutnant Simon Werner. Sein Hochgebirgsjägerzug zeigte in bewährter Form, zu welchen Höchstleistungen er befähigt ist.

von Gebirgsjägerbataillon 231 

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