Heer

Hoher Besuch vor Einsatzbeginn

Hoher Besuch vor Einsatzbeginn

  • Einsatzvorbereitung
  • Heer
Datum:
Ort:
Altengrabow
Lesedauer:
2 MIN

Generalleutnant Alfons Mais, der Inspekteur des Heeres, besucht die 3. Kompanie des Gebirgsjägerbataillons 232 aus Bischofswiesen, bevor die „Struber Jager“ für viele Monate in den Einsatz nach Mali in Afrika fliegen. Auf dem Truppenübungsplatz Altengrabow überzeugt sich der ranghöchste Heeressoldat vom Ausbildungsstand der Soldatinnen und Soldaten.

Auf freiem Gelände steht ein bewaffneter Soldat in Kampfausrüstung und spricht mit einem unbewaffneten General.

Generalleutnant Alfons Mais (r.) möchte wissen, wie es den Männern und Frauen der Gebirgsjägertruppe geht. Im direkten Gespräch berichten sie ihm von ihrem Soldatenalltag und ihren Gedanken vor dem mehrmonatigen MINUSMAMultidimensionale Integrierte Stabilisierungsmission der Vereinten Nationen in Mali-Einsatz im fernen Mali.

Bundeswehr/David Gleitsmann

Etliche Ausbildungswochen, Übungen und Lehrgänge liegen bereits hinter den Soldaten aus Bischofswiesen. Seit gut neun Monaten bereiten sie sich auf ihren Auslandseinsatz in Mali vor. Noch ist nicht ganz klar, wann es losgeht. Die EUTMEuropean Union Training Mission (European Trainingsmission) Mali ist ein bereits bestehender Auslandseinsatz der Bundeswehr. Jedoch soll er ausgeweitet werden und die Gebirgsjäger aus Bischofswiesen sind die ersten, die sich dieser neuen Herausforderung stellen. Wann es genau losgeht und wie das Mandat konkret aussieht, wird aktuell noch auf politischer Ebene abgestimmt. In Altengrabow zeigen die Soldaten beim Ausbildungszentrum Infanterie, was sie gelernt haben und wie gut ihr Ausbildungsstand ist. Komplexe Geschehnisse, Hinterhalte und immer wieder neue Lageeinspielungen fordern die Soldaten und ihre Führer. Generalleutnant Mais verschafft sich einen persönlichen Eindruck vom Ausbildungsstand der Gebirgsjäger.

Am Puls seiner Soldaten

Auf einer verödeten Wiese stehen vier Soldaten in Flecktarnuniform und unterhalten sich. Drei tragen Mund-Nasen-Bedeckung.

Generalleutnant Alfons Mais (2.v.r.) informiert sich beim Spieß, dem Kompaniefeldwebel, über das innere Gefüge der Kompanie. Er ist ein erfahrener Soldat sowie zentraler Ansprechpartner für alle Soldaten und zivilen Mitarbeiter seiner Einheit.

Bundeswehr/David Gleitsmann

Nach einem Gespräch mit dem Kommandeur der Gebirgsjägerbrigade 23, Brigadegeneral Maik Keller, wird dem Inspekteur des Heeres in einem Kurzvortrag das Gebirgsjägerbataillon 232 vorgestellt. Anschließend spricht er mit den Soldaten des Ausbildungszentrums Infanterie, die diese Abschlussübung für die Kameraden der 3. Kompanie der Bischhofswiesener Gebirgsjäger organisiert haben. Danach macht sich Mais ein Bild von der Leistungsfähigkeit der Gebirgssoldaten. Im Gefechtsstand, der „Nervenzentrale“ militärischer Operationen, kommt er ins Gespräch mit den Soldaten und verschafft sich in persönlichen Gesprächen einen Überblick über den Ausbildungsstand und die aktuelle Situation. Er will immer nah am Menschen sein und wissen, was seine Soldaten bewegt. Die Kompanie befindet sich zu diesem Zeitpunkt in einem komplexen Gefechtsszenario, in dem zwei Infanteriezüge unter der Führung des Kompaniechefs die Situation lösen müssen. Mit einem rundweg positiven Bild und nach den kurzen Gesprächen mit einzelnen Soldaten der Einsatzkompanie verabschiedet sich der deutsche Heereschef bei den Soldaten und wünscht ihnen viel Einsatzglück und Erfolg für den bevorstehenden Einsatz.

von Sandra Muth

mehr lesen