Heer
Im Mittelpunkt der Puma

Inspekteur besucht Technikausbilder in Aachen

Inspekteur besucht Technikausbilder in Aachen

Datum:
Ort:
Aachen
Lesedauer:
1 MIN

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Der Inspekteur des Heeres, Generalleutnant Jörg Vollmer, hat sich im September am Ausbildungszentrum Technik Landsysteme in Aachen über die praktische Ausbildung des Instandhaltungspersonals für den Schützenpanzer Puma informiert. Er ließ sich die technischen Aufgaben genau erläutern.

Mehrere Soldaten stehen vor dem Schützenpanzer Puma.

Hauptfeldwebel Michael Weiß demonstriert Prüfarbeiten am hydropneumatischen Fahrgestell des Schützenpanzers Puma

Bundeswehr/Lara Drießen

Der Puma ist der modernste Schützenpanzer der Welt. Er ist ein für den Einsatz optimiertes hochkomplexes Waffensystem, das hohe Anforderungen an das Instandhaltungspersonal stellt. „Sie können sich den Schützenpanzer Puma vorstellen als einen Eurofighter auf Ketten“, so Oberst Klaus Engel, Leiter des Bereichs Technik/Logistik am Ausbildungszentrum. Allein die Menge notwendiger Prüf- und Sonderwerkzeuge fülle fünf 20 Fuß Container, so Engel weiter.

Ausbildungszentrum Technik Landsysteme ist bereit

Drei Soldaten stehen hinter einem technischen Gerät.

Wo liegt der Fehler? Leutnant Steffen Exner (r.) erläutert Generalleutnant Jörg Vollmer die Ergebnisse der Technisch-Logistischen Einsatzprüfung

Bundeswehr/Lara Drießen

Es gibt aber noch einige Hürden zu überwinden, bis die Truppe den Schützenpanzer Puma technisch vollständig beherrscht. Das Ausbildungszentrum Technik Landsysteme sei darauf vorbereitet, seinen Beitrag zu leisten, erklärt der Kommandeur des Zentrums, Oberst Klaus-Dieter Cohrs. „Wir haben mit der Ausbildung des Instandhaltungspersonal begonnen“, so der General der Heereslogistiktruppen weiter. Noch sei man aber auf die Industrie angewiesen.

Erste Soldaten ausgebildet in der Truppe 

Die hintere Tür eines Panzers ist geöffnet. Darin sitzen drei Soldaten.

Der Platz im Schützenpanzer Puma ist sehr begrenzt

Bundeswehr/Lara Drießen

Für den Betrieb dringend notwendig sind korrekte Vorschriften und nutzbare Sonderwerkzeuge. Dies demonstrierten Ausbilder anhand von Beispielen der Waffensystem- und Fahrgestellausbildung. „Die Soldaten verlassen die Trainings hochmotiviert“, so Oberstleutnant Torsten Eyermann, Kommandeur der Lehrgruppe B. Er ergänzte: „Die Ersten arbeiten bereits am Puma und leisten so ihren Beitrag zur Steigerung der Einsatzbereitschaft.“

Nur gemeinsam ist das Ziel erreichbar

Zahlreiche Werkzeuge und Werkzeugkisten liegen auf dem Boden ordentlich sortiert.

Ein Teil des notwendigen Sonderwerkzeugs für die Reparatur eines Schützenpanzers Puma

Bundeswehr/Lara Drießen

Abschließend stellten Vollmer und Cohrs fest, dass der künftige Weg der Nutzung des Schützenpanzers Puma nur gemeinsam von allen Beteiligten erfolgreich bewältigt werden kann. „Herzlichen Dank, es war sehr informativ, weiter so“, verabschiedete sich der Inspekteur. Sein Eindruck: „Die Soldaten sind begeistert vom Puma.„



von Torsten Küppers

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