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Heer
Neuer Dienstgrad

Korporalbeförderung bei bestem Sprungwetter

Karriere

„Hopptausend, zwotausend, dreitausend, viertausend, überprüfe die Kappe, halte Umschau!“, murmelt jeder Fallschirmjäger ab dem Moment des Absprungs aus dem Flugzeug. Nach den ersten Sprungübungen des Jahres im Fallschirmjägerregiment 26 sind bei bestem Sprungwetter die ersten drei Oberstabsgefreiten zum Korporal befördert worden.

Zwei Soldaten bringen einem dritten an beiden Schultern gleichzeitig die neuen Schulterklappen an.

Der stellvertretende Regimentskommandeur, Oberstleutnant Markus Hafner (2.v.l.), verleiht den ersten Oberstabsgefreiten den Dienstgrad Korporal

Bundeswehr/Andreas Hultgren

Sie haben den ersten Sprungdienst dieses Jahres am Standort Zweibrücken hinter sich. Mit Stolz und auch Demut stehen die gerade gelandeten, lang gedienten Kameraden vor der Front der angetretenen Fallschirmjäger. Am 1. Dezember 2021 wurden in der Bundeswehr die neuen Dienstgrade Korporal und Stabskorporal eingeführt. Seit Februar 2022 werden die ersten Soldaten bundesweit befördert, nun auch in Zweibrücken. Die Soldaten müssen in der Laufbahn der Mannschaften und im Dienstgrad Oberstabsgefreiter seit mehr als vier Jahren bei der Bundeswehr sein. Um zum Korporal befördert zu werden, zählen Leistung und Befähigung.

Der stellvertretende Regimentskommandeur, Oberstleutnant Markus Hafner, nimmt persönlich die Beförderung der drei verdienten Mannschaftssoldaten vor. Mit einem kräftigen „Glück ab!“ wird die Beförderung besiegelt. In den nächsten Wochen werden acht weitere Fallschirmjäger, die sich teilweise in Einsätzen befinden, befördert. Bis zum Jahr 2030 sollen mehr als 130 Soldaten des Regiments den neuen Dienstgrad tragen.

von Andreas Hultgren
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