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Heer
1.500 Gäste

Ein Fest der Gemeinsamkeit

Bundeswehr und Gesellschaft

Endlich. Nach zwei Jahren Pandemiepause haben 1.500 Gäste und Bundeswehrangehörige den 8. Lili-Marleen-Tag am 21. September in Munster gemeinsam gefeiert. Das Fest symbolisiert die starke Gemeinschaft der Bundeswehr mit der Bevölkerung, der Örtzestadt Munster und den Nachbargemeinden.

Vor einem Militärhubschrauber steht ein Pfarrer und predigt. Vor ihm sitzen Zivilisten.

Ein ökumenischer Feldgottesdienst mitten in Munster, mit dabei der Transporthubschrauber NHNATO-Helicopter-90 aus dem Nachbarstandort Faßberg

Bundeswehr/Michel Baldus

Auch wenn das Fest offiziell erst um 17 Uhr beginnen sollte, sorgte die Landung eines großen Hubschraubers inmitten der Stadt bereits ab Mittag für sehr großen Besucherandrang. Metergenau, zwischen großen Bäumen landete die Besatzung aus dem Nachbarstandort Faßberg mit ihrem NHNATO-Helicopter-90, gedacht als Symbol für die enge Verbundenheit der Bundeswehrdienststellen in der Region. Der Mehrzweckhubschrauber gehört zum Transporthubschrauberregiment 10 „Lüneburger Heide“.

„Während der Vorbereitung auf das Fest kam mir die Idee, einen Hubschrauber mitten in der Stadt auf dem Marktplatz landen zu lassen“, beschreibt Oberstabsfeldwebel Rainer M., der zum Organisationsteam gehört. Nur durch das große Engagement und die persönlichen Kontakte des Teams zu den Verantwortlichen konnte ein erstklassiges Programm gestaltet werden.

Bürgermeister überträgt sein Platzrecht bis Mitternacht

Den Lili-Marleen-Tag in Munster feiern Bürger und Soldaten gemeinsam

Mit einem spätsommerlichen ökumenischen Feldgottesdienst wurde pünktlich um 17 Uhr das Fest eröffnet. Für die drei Militärgeistlichen Yves Töllner, Jürgen Stahlhut und Andreas Rosner sowie die rund 100 Teilnehmenden war es ungewöhnlich zehn Meter neben dem Hubschrauber am Rathausplatz den Worten der Geistlichen zuzuhören. Eine Stunde später begrüßten der Bürgermeister der Stadt Munster, Ulf-Marcus Grube, gemeinsam mit dem Standortältesten, Brigadegeneral Björn Schulz, die Gäste. Beide hatten zu dem Fest eingeladen. In ihren Reden stellten Grube und Schulz nochmals das vertrauensvolle Miteinander heraus. Dabei übertrug Bürgermeister Grube dem General bis um Mitternacht das Platzrecht über die Innenstadt. Dem Bürgermeister standen die Weinkönigin der Feuerwehr Lea I. und der Kanonenzug der Bürgergilde zur Seite. Auch der Standortälteste kam nicht allein – auf dem Festgelände gesellten sich viele Soldatinnen und Soldaten unter die Feiernden.

Vielseitiges Programm

Zivilisten schauen sich einen Radpanzer an, dessen Heckklappe geöffnet ist.

Die Menschen in Munster zeigten großes Interesse an den ausgestellten Fahrzeugen und der Ausstattung der Soldaten. Um möglichen Straßenschäden vorzubeugen, wurden keine Kettenfahrzeuge ausgestellt.

Bundeswehr/Michel Baldus

Rund um den Heinrich-Peters-Platz herrschte bereits sehr früh ein reges Treiben. Oberstleutnant Martin Wehn unterhielt mit dem Heeresmusikkorps Hannover die rund 1.500 Gäste. Neben bekannten Melodien und Evergreens durfte das Lied der Lili Marleen natürlich nicht fehlen. An den Getränke- und Imbissständen konnten sich die Besucher zu erfreulich moderaten Preisen stärken. Die ausgestellten Fahrzeuge und ein 17,5 Meter langer Karrieretruck der Bundeswehr waren bis in die späten Abendstunden von interessierten Bürgern umlagert. Rund 20 Informationsstände boten Einblicke in spannende Themen rund um das Thema Bundeswehr.

Um 22.30 Uhr wurde es noch mal laut im Stadtgebiet, als der Hubschrauber zum Heimflug nach Faßberg startete. Wenn es nach den Munsteranern geht, wird es im Jahr 2023 den 9. Lili-Marleen-Tag geben. 

von Thomas Rotter
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