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Man Drup – Man To!

Man Drup – Man To!

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Datum:
Ort:
Oldenburg
Lesedauer:
2 MIN

Die Corona-Pandemie hat bei vielen Sportlern Spuren hinterlassen, die körperliche Fitness gelitten. Dank niedriger Inzidenzen ist es nun wieder möglich, sich sportlich zu messen: laufen, werfen, ziehen und vor allem eins: kämpfen. Beim Sportfest der 1. Panzerdivision bewiesen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer Ehrgeiz.

Auf einer Wiese ziehen mehrere Soldaten an jeweils einer Seite eines Seils.

Zusammen stark: Beim Tauziehen kommt es auf die richtige Technik und Teamarbeit an.

Bundeswehr/Waldemar Zorn

Diese Woche steht bei der 1. Panzerdivision ganz im Zeichen des Erhalts der körperlichen Leistungsfähigkeit – essenziell für die Einsatzfähigkeit und Einsatzbereitschaft der Soldatinnen und Soldaten. Daher veranstaltet der Stab der 1. Panzerdivision ein Sportfest. Unter Einhaltung der entsprechenden Hygienebestimmungen treten die verschiedenen Stabsabteilungen in Teams gegeneinander an. Ob Fußball, Tauziehen, Steinstoßen, Geländelauf oder Military Fitness – bei optimalen Wetterbedingungen testen alle ihre sportlichen Fähigkeiten. „Es fehlt nur die gemeinsame Bratwurst mit den Kameradinnen und Kameraden“, bedauert ein Teilnehmer. Aber da die Pandemie offiziell noch nicht beendet ist, bleiben Einschränkungen, die diszipliniert befolgt werden.

„Verdammtes Homeoffice“

Mehrere Soldaten stehen in Reihen hintereinander und machen Gymnastik. Ein Soldat trägt ein weißes Trikot mit Zahl.

An Motivation mangelt es beim Sportfest nicht. Einige Teilnehmer haben sich sogar extra Mannschaftstrikots anfertigen lassen.

Bundeswehr/Waldemar Zorn

Dass die Pandemie nicht folgenlos vorübergegangen ist, wird spätestens beim Geländelauf deutlich. Beim 7.000 Meter-Lauf über unbefestigtes Gelände sieht man dem einen oder anderen Kameraden die Anstrengung an: „Verdammtes Homeoffice! Hätte ich doch mal sportlich mehr gemacht“, ärgert sich ein Soldat. Trotzdem werden auch sehr gute Leistungen erzielt. So konnte der beste Teilnehmer den Geländelauf in unter 30 Minuten zurücklegen.

Das Gemeinschaftsgefühl stärken

Ein Mann in blauer Sportbekleidung hält vor seinem Körper einen Sandsack mit beiden Händen und läuft.

Leichter als es aussieht: Beim Military-Fitness-Parcours muss der 30 Kilogramm schwere Sandsack zuletzt über die Ziellinie gebracht werden.

Bundeswehr/Waldemar Zorn

In der letzten Disziplin vor der Siegerehrung wird den Soldatinnen und Soldaten noch einmal alles abverlangt. Ein Military-Fitness-Parcours mit Reifen, Sandsäcken, Liegestützen und Box Jumps treibt sogar ehemalige Fallschirmjäger an ihre Belastungsgrenze. Dank der Anfeuerung durch die Kameraden rund um den Sportplatz meistern alle Teilnehmenden diesen Parcours erfolgreich. „Jetzt habe ich wieder Blut geleckt. Mehrmals in der Woche intensiv Sport machen, das steht jetzt wieder fest in meinem persönlichen Trainingsprogramm“, versichert ein Teilnehmer. Der Wanderpokal geht dieses Jahr an das gemischte Team aus den Generalstabsabteilungen 4 und 5/7. „Trotz der Corona-Einschränkungen haben Sie wirklich tolle Leistungen erbracht. Neben den sportlichen Leistungen ging es auch darum, das Gemeinschaftsgefühl zu stärken“, resümiert Oberst Thorsten Alme, Chef des Stabes der 1. Panzerdivision.

von Aileen Tina Hufschmidt und Stephan Dankers

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  • Das gelb-silbern gespaltene gotische Hauptschild mit silbernem Bord zeigt im roten Mittelschild ein springendes, silbernes Ross.
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