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Mehr als 8.000 Euro für den guten Zweck erlaufen

Mehr als 8.000 Euro für den guten Zweck erlaufen

  • Bundeswehr und Gesellschaft
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Datum:
Ort:
Havelberg
Lesedauer:
2 MIN

Was für ein tolles Ergebnis: Die Soldatinnen und Soldaten am Standort Havelberg sind eine Woche lang für den guten Zweck gelaufen und erreichten dabei eine Laufleistung von fast 5.000 Kilometern. Der Startschuss fiel am Rathaus in Havelberg, unterstützt vom Bürgermeister und den Einwohnern der Stadt.

Fünf Soldaten in Bundeswehr-Laufshirts und zwei Zivilisten stehen auf dem Marktplatz vom Havelberg.

Soldaten des Standortes Havelberg in Sachsen-Anhalt liefen eine Woche für einen guten Zweck und sammelten für jeden gelaufenen Kilometer Spenden ein.

Bundeswehr/Stefan Gäde

Gerade in der Vorweihnachtszeit wird normalerweise viel gespendet. Da das weihnachtliche Adventskonzert in Havelberg aufgrund der Pandemie abgesagt werden musste, hatte sich der Kommandeur des Panzerpionierbataillons 803, Oberstleutnant Ralph Peter, aus Havelberg etwas Neues überlegt. Er spornte seine Soldatinnen und Soldaten an, wann immer möglich zu laufen und gleichzeitig Spenden bei den Kameraden einzusammeln. Eine Woche lang spulten Soldaten im und nach dem Dienst, unter der Woche und an den Wochenenden Kilometer für Kilometer ab, um einen ordentlichen Betrag zu erlaufen. Am 1. Dezember war es dann so weit: Der Kommandeur übergab im Beisein seines Chefs, des Kommandeurs der Panzergrenadierbrigade 41, Brigadegeneral Andreas Durst, stolz den überragenden Betrag von 8.032,12 Euro. Über die Spenden freuen sich das Jugendzentrum Havelberg, die regionale Tafel e. V.eingetragener Verein, die Soldaten- und Veteranenstiftung und das Bundeswehrsozialwerk.

Kilometer für Kilometer

Eine Soldatin mit grüner Mütze schaut lächelnd in die Kamera.

Stabsunteroffizier Katharina Struck lief die längste Strecke unter den Frauen.

Bundeswehr/Stefan Gäde

Auch Stabsunteroffizier Katharina Struck ging trotz leichter Verletzung mit auf die Bahn und beteiligte sich für diesen guten Zweck. Am Ende lief sie unter den Frauen die längste Strecke. Vor allem die große Zahl der Soldaten im Panzerpionierbataillon 803 machte sich bemerkbar. Es beteiligten sich über 400 Kameradinnen und Kameraden freiwillig an diesem, unter Corona-Bedingungen nicht ganz einfach umzusetzenden, Benefizevent.

Selbst Oberstleutnant Peter schuf sich Freiräume zum Laufen und wurde das eine oder andere Mal in der Dunkelheit mit einer Kopflampe beim Laufen „erwischt“. Auch die Stadt Havelberg ist stolz auf „ihre Soldaten“, so Bürgermeister Bernd Poloski und lobte diese tolle und so erfolgreiche Aktion. Nun heißt es: „Nach dem Lauf ist vor dem Lauf.“ Und natürlich ist ein Benefizlauf auch 2021, hoffentlich nicht mehr unter Pandemiebedingungen, in Havelberg fest eingeplant. 

von Stefan Gäde

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