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Per Videokonferenz befördert

Per Videokonferenz befördert

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Datum:
Ort:
Bischofswiesen
Lesedauer:
2 MIN

Ein besonderer Tag für den Kommandeur der 10. Panzerdivision. Live per Videokonferenz ist Ruprecht von Butler in Bischofswiesen, stellvertretend für die Verteidigungsministerin, durch Staatssekretär Thomas Silberhorn zum Generalmajor befördert worden.

Neben einem Gebäude steht ein Stein mit einem Wappen, daneben ein Soldat in Uniform.

Der frisch beförderte Generalmajor Ruprecht von Butler am Bataillonsstein des Gebirgsjägerbataillons 232

Bundeswehr/David Bennewitz

Brigadegeneral Ruprecht von Butler ist seit März der Divisionskommandeur der 10. Panzerdivision. Eine Dienstaufsichtsreise führt ihn Ende Juni in das Gebirgsjägerbataillon 232 nach Bischofswiesen. Aber erstmal von vorn. Nach seiner Ankunft in der Jägerkaserne wird der Divisionskommandeur durch den stellvertretenden Bataillonskommandeur, Oberstleutnant Benedikt Zacher, begrüßt. Nach einer kurzen Einweisung und einem Vieraugengespräch geht es weiter zum Standortübungsplatz Silberg in den Berchtesgadener Alpen.

Gefechtsstand mit Konzept

Drei Soldaten stehen in einem Zelt, im Hintergrund wird auf einer Leinwand eine Präsentation angezeigt.

Major Dirk Sippmann und Hauptfeldwebel Torsten Göbbels zeigen dem General den Aufbau und die Arbeitsweise des Bataillonsgefechtsstands.

Bundeswehr/Kerst Häcker

Der Bataillonsgefechtsstand ist das Hirn jeder Verbandsübung. Von hier aus wird koordiniert und alle Elemente des Gefechtsverbands gelenkt. Bisher war der Gefechtsstand zwar im Gelände beweglich, aber im unwegsamen Gelände immer sehr schwerfällig und nur auf Radfahrzeugen abgestützt, die aufgrund des großen Stauraums genutzt wurden. Durch das neue Konzept des Gebirgsjägerbataillons 232 stützt sich der neue Gefechtsstand nun auf das Geländetransportfahrzeug BV 206 S Hägglunds, das bekannte Kettenfahrzeug der Gebirgsjägertruppe, ab. Bei seinem Dienstaufsichtsbesuch stellten der Kompaniechef, Major Dirk Sippmann, und der Fernmeldezugführer, Hauptfeldwebel Torsten Göbbels, dem Divisionskommandeur den neuen Bataillonsgefechtsstand vor. Nach der Vorstellung sind sich alle einig: „Es gibt zwar weniger Platz, dafür ist der Gefechtsstand aber hoch beweglich und funktional, egal ob im Flachland oder im gebirgigen Gelände.“

Beförderung zum Generalmajor

Ein Soldat steht vor einem Wandgemälde mit Bergen und Gebäuden.

Vor dem Wandgemälde im Offiziersheim des Gebirgsjägerbataillons 232 wird Ruprecht von Butler per Videocall zum Generalmajor befördert.

Bundeswehr/10. Panzerdivision

Dann plötzlich die Überraschung: Während einer Videokonferenz im Offiziersheim wird der Brigadegeneral zum Generalmajor befördert. Aufgrund eines kurzfristigen Termins der Verteidigungsministerin spricht der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Silberhorn die Beförderung aus. Nun ist Generalmajor von Butler auch dienstgradtechnisch in die Fußstapfen seines Vorgängers, Generalmajor Harald Gante getreten.

Gebirgsjäger geben alles

Zahlreiche Soldaten stehen im Wald um ein Geländemodell herum.

Auf dem Übungsplatz führt der Divisionskommandeur Ruprecht von Butler (r.) ein abschließendes Gespräch mit den Soldatinnen und Soldaten der 4. Kompanie.

Bundeswehr/David Bennewitz

Anschließend ging es für den Generalmajor zur Dienstaufsicht auf den Berchtesgadener Standortübungsplatz Silberg. Hier erwartet ihn eine dynamische Vorstellung der Gebirgstruppe. In einem fiktiven Szenario nehmen die Züge gefechtsmäßig einen Feldposten ein. Doch das simulierte Gefecht ist nicht nur eine Vorstellung, sondern gleichzeitig auch ein verdienter Abschluss. „Mit der Zugbesichtigung endet die intensive Ausbildung der letzten Wochen zum Thema ‚Gebirgsjägerzug im Angriff im Gebirge‘“, so Oberstleutnant Zacher. Sichtlich begeistert vom Engagement der Gebirgsjäger, sagt der Divisionskommandeur bei der gemeinsamen Auswertungsbesprechung mit den Soldatinnen und Soldaten: „Sie haben mich mit Ihrer Motivation und Ihrer Agilität überzeugt.“

von Kerst Häcker

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