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Heer
Sie erzählen ihre Lebensgeschichte

Versehrte im Heer

Das Bild des auf sich gestellten, sozial benachteiligten Kriegsveteranen gehört der Vergangenheit an. Das heutige Heer bietet Versehrten Betreuung, Wertschätzung und angemessene Aufgaben.

Fotomontage aus einem Schwarzweiß- und einem Farbfoto

links: Bundesarchiv, Bild 146-1972-062-01 / Fotograf: Georg Pahl, rechts: Bundeswehr/Andreas Schindler

Videobotschaft des Inspekteurs des Heeres

Generalleutnant Mais, Inspekteur des Heeres: „Das Heer vergisst seine Versehrten nicht."

Integriert – versorgt – gewürdigt

Der Soldatenberuf birgt das Risiko schwerer Verwundungen und Verletzungen mit Dauerfolgen sowohl im Einsatz als auch im Grundbetrieb. Neben körperlichen Wunden können auch bleibende seelische Schäden durch schockierende Erlebnisse oder durch andauernde Überlastung entstehen.

Bundeswehrangehörige, denen ein solches Schicksal widerfährt, können oft ihren Dienst nicht mehr in der bisherigen Weise ausüben. Für sie wird heute nicht nur durch fortgesetzte medizinisch-therapeutische Behandlung, sondern auch durch eine Weiterbeschäftigung in geeigneten Funktionen gesorgt – gleich einem Anker, der ihnen Hoffnung gibt und sie in der Mitte der Gesellschaft festhält. Die seelische Komponente gewinnt dabei immer mehr an Bedeutung. Sportliche Betätigung spielt eine große Rolle, indem sie gleichzeitig den Körper kräftigt und motivierende Anreize bietet.

Der erste und oftmals schwerste Schritt ist, die betroffenen Menschen zu ermutigen, sich selbst ihrer Einschränkung zu stellen und sich Hilfe zu suchen. Dazu müssen sie in ihrem Umfeld auf Verständnis und offene Ohren treffen. Sie brauchen eine Plattform, die sie repräsentiert und ins Bewusstsein unserer Gesellschaft ruft.

Ein Buch als Anerkennung und Mutmacher

Das Buch „Über Leben – Versehrte im Heer – Zwischen Pflichtgefühl, Angst und Hoffnung“ gewährt Einblicke in die Gedankenwelt Einsatzversehrter und gibt ihnen eine Stimme in den Streitkräften. Es setzt ein Zeichen für gelebte Erinnerungskultur und fördert den respektvollen, offenen Umgang mit den Themen Tod und Verwundung.

Buchcover

16 Soldaten und eine Soldatin berichten von den Umständen ihrer Versehrung, von ihren Ängsten und Sorgen, von bürokratischen Hürden – aber auch davon, was ihnen beim Umgang mit ihrer Erkrankung geholfen hat. Daneben enthält das Buch zusätzliche Perspektiven auf die Thematik, darunter eine medizinische Einordnung durch Generalstabsarzt Dr. Ralf Hoffmann, ein Geleitwort von General a.D. Markus Kneip, der selbst im Einsatz schwer verwundet wurde, sowie geistliche Überlegungen des Katholischen Militärbischofs Dr. Franz Josef Overbeck.
„Über Leben“ erscheint im BeBra Verlag (ISBN: 978-3-89809-233-3) und ist im Buchhandel erhältlich. Herausgeber und Initiator des Buches ist der Inspekteur des Heeres, Generalleutnant Alfons Mais.

Versehrte und ihre Schicksale

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