VJTFVery High Readiness Joint Task Force -Brigade bei der Übung Kühner Wettiner 2021

VJTFVery High Readiness Joint Task Force -Brigade bei der Übung Kühner Wettiner 2021

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Wie sieht es aus, wenn eine ganze Brigade übt? Das zeigt die Panzergrenadierbrigade 37 „Freistaat Sachsen“ mit ihrer Brigadeübung „Kühner Wettiner“. Vom 15. bis zum 28. Mai 2021 waren rund 2.500 Soldatinnen und Soldaten der künftigen VJTFVery High Readiness Joint Task Force -Brigade (Very High Readiness Joint Task Force) vor Ort auf dem niedersächsischen Truppenübungsplatz Bergen. Hier bereitete sich der Verband auf seinen komplexen Auftrag als Schnelle Eingreiftruppe der NATO vor. Ihr Schwerpunkt: Das Zusammenwirken der unterschiedlichen Kampf- und Einsatzunterstützungsfähigkeiten üben. Während der Übung gab es immer wieder Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch und Lernen. Solche Erfahrungen sind enorm wichtig für die Truppe, damit sie als komplexes System einer VJTFVery High Readiness Joint Task Force -Landbrigade schlagkräftig ist.
Eine Besonderheit war die Anschaltübung des neu eingeführten Battle Management Systems (BMS), bei der erstmals ein Bataillonsgefechtsstand durch ITInformationstechnik-Soldaten direkt mit dem Gefechtsstand der Brigade digital verbunden wurde. Noch lange in Erinnerung wird auch dieser Meilenstein bleiben. Der Kommandeur des frisch aufgestellten Panzerbataillons 363 aus Hardheim hat bei der Übung den ersten Schuss mit einem Kampfpanzer seines neuen Verbandes abgegeben. Am Ende der Übung hatte das Panzerpionierbataillon 701 den Auftrag, mit seiner eigens für VJTFVery High Readiness Joint Task Force zugeordneten amphibischen Kompanie der gesamten Truppe auf dem Rückmarsch die Gewässerüberquerung über die Weser zu ermöglichen. Ist ihnen die waghalsige Operation gelungen?