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Heer
Volkstrauertag

Ein Tag des Gedenkens

Gedenken

Zum Volkstrauertag haben sich Soldatinnen und Soldaten sowie zivile Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Infanterieschule an der Kriegsgräberstätte „Am Felschen“ auf dem Truppenübungsplatz Hammelburg versammelt, um der Opfer von Gewalt und Krieg zu gedenken. Es war ein nasskalter, nebliger Morgen, der die düstere Stimmung am Soldatenfriedhof untermalte.

Vier Soldaten stehen vor einem Ehrenmal. Vor ihnen sind zwei Kränze aufgestellt.

Zu Ehren der Opfer von Gewalt und Krieg wurden zwei Kränze niedergelegt

Bundeswehr/BenjaminBendig

Das 10.600 Quadratmeter große Areal war gesäumt von Soldatinnen und Soldaten sowie zivilen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Standortes, und die Kapelle der Standortverwaltung umrahmte das Gedenken musikalisch. An diesem „wenig heimeligen Ort“, wie Militärpfarrer Sebastian Herbert, der katholische Militärpfarrer aus Hammelburg, ihn beschrieb, liegen 2.987 Soldaten der Roten Armee, die während des Zweiten Weltkrieges starben, wie auch 44 russische Kriegsgefangene aus dem ersten Weltkrieg begraben. „Nicht nur den Opfern von Gewalt und Krieg aus vergangenen Zeiten soll heute gedacht werden, auch denjenigen, die auch heute noch dem Terrorismus und der politischen Verfolgung zum Opfer fallen“, so der Militärpfarrer.

Mahnung für die Zukunft

Soldaten in Flecktarnuniform und Zivilisten stehen in einer seitlichen Reihe.

Gemeinsames Gedenken an die Opfer von Gewalt und Krieg

Bundeswehr/BenjaminBendig

Brigadegeneral Michael Matz, General der Infanterie und Kommandeur der Infanterieschule, wendete sich an die Angetretenen: „So, wie ein Volk seine Toten verehrt, so offenbart sich seine Seele vor dir.“, dieses Zitat von Konfuzius veranschauliche, welche Verantwortung den heutigen Generationen obliegt.

Der Volkstrauertag dürfe sich nicht in der Rückschau erschöpfen, sondern solle mahnen, die richtigen Schlüsse für die Gegenwart und Zukunft zu ziehen: „Gegen Krieg und Gewalt – für dauerhaften Frieden, Gerechtigkeit und Menschlichkeit“, verdeutlichte der General.
Dabei appellierte er an die Soldaten: „Sie haben genau den richtigen Beruf gewählt, um uns dabei voran zu bringen. Seien Sie dabei genauso tapfer, wie die Kameraden, derer wir heute gedenken.“

Ein gemeinsames „Vaterunser“, sowie die Niederlegung zweier Kränze schlossen das Gedenken ab.

von Thomas Heinl
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