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Marine
Marineflieger im Einsatz

Atalanta: P-3C verlegt nach Dschibuti

Einsatz

Seit dem 13. September ist ein deutsches Langstrecken-Aufklärungsflugzeug wieder in den europäischen Einsatzverband am Horn von Afrika integriert.

Ein viermotoriges Propellerflugzeug von vorne; es steh auf einer Asphaltbahn

Fliegendes Auge der Marine: Seefernaufklärer P-3C Orion

Bundeswehr

Die deutschen Marineflieger aus Nordholz an der Nordseeküste verlegten mit dem größten Kampflugzeug der Bundeswehr nach Dschibuti: einem ihrer Seefernaufklärer vom Typ P-3C Orion. Deutschland beteiligt sich seit 2008 durchgehend an der EUEuropäische Union-geführten Anti-Piraterie-Operation Atalanta. Sie schützt durch Seeraumüberwachung und Aufklärung die Transporte des Welternährungsprogramms, Seeleute und Handelsschiffe am Horn von Afrika und verhindert Piraterie vor der Küste Somalias.

Die P-3C Orion ist ein viermotoriges Propellerflugzeug und wird als Aufklärungs- und Uboot-Jagdflugzeug eingesetzt. Sie besitzt eine große Stehzeit: Die Maschine kann bis zu zwölf Stunden in der Luft bleiben und über ihrem Einsatzgebiet aufklären.

Die Orion ist mit einem elektro-optischen Kamerasystem, der MX-20HD, ausgestattet. Mit diesem System kann die Crew des Flugzeugs hochauflösende Aufnahmen gemacht werden, auch aus weiter Entfernung. Daher hat die Orion auch den Beinamen „Adlerauge“. Mit dem Radarsystem verbunden reagiert das Kamerasystem sofort, sobald ein Radarkontakt erfasst wurde. Damit kann der Seefernaufklärer aus seinen regulären Patrouillenflügen heraus schnell einzelne verdächtige Aktivitäten in seinem weiten Einsatzgebiet prüfen.

von Presse- und Informationszentrum Marine   E-Mail schreiben
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