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Deutsch-norwegische Kooperation: „U36“ läuft aus

Deutsch-norwegische Kooperation: „U36“ läuft aus

  • Übung
  • Marine
Datum:
Ort:
Eckernförde
Lesedauer:
1 MIN

„U36“ an der Pier in Eckernförde

Bundeswehr

Am 23. Januar hat das U-Boot „U36“ seinen Heimathafen in Eckernförde mit dem Ziel Norwegen verlassen. Von dort aus wird sich das Boot unter dem Kommando von Korvettenkapitän Michael Rudat für die kommenden fünf Monate an vielen Marinemanövern beteiligen. „U36“ wird dieses Jahr vorrangig internationale Vorhaben umsetzen und die deutsch-norwegische Kooperation weiter mit Leben füllen.

Die Besatzung Delta des 1. Ubootgeschwaders wird mit ihrem Boot am britischen Großmanöver „Joint Warrior“ teilnehmen und beim „Flag Officer Sea Training“ als Übungspartner die teilnehmenden Nationen vor Herausforderungen stellen. Des Weiteren wird auf „U36“ während der Zeit in Norwegen eine Prüfung für angehende Kommandanten stattfinden. Hierbei wird unter anderem auch ein Torpedoschießen stattfinden.

„Es ist ein wichtiges internationales Zeichen und ein Meilenstein in der deutsch-norwegischen U-Boot-Kooperation, dass wir mit ‚U36‘ – unserem modernsten Boot – setzen“, so der Kommandeur des 1.Ubootgeschwaders, Fregattenkapitän Timo Cordes. Im Rahmen dieser Kooperation werden insgesamt sechs U-BBoote der Klasse 212 CDCounter Daesh (Common Design) entwickelt und beschafft. Davon erhält die Deutsche Marine zwei, Norwegen vier Boote.

Alle geplanten Manöver wird „U36“ vom Marinestützpunkt der Königlichen Norwegischen Marine in Bergen aus fahren. Die Besatzung wird im Juni in ihrem Heimathafen zurückerwartet.

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