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Deutsch-norwegische Kooperationsvereinbarung unterzeichnet

Deutsch-norwegische Kooperationsvereinbarung unterzeichnet

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Datum:
Ort:
Eckernförde
Lesedauer:
1 MIN

Die deutsche und die norwegische Marine haben den Grundstein für eine langfristige Partnerschaft gelegt.

Zwei Marineoffiziere schütteln sich die Hand und lächeln in die Kamera.

Der Inspekteur Marine, Vizeadmiral Krause (r.), und sein Norwegischer Amtskollege Vizeadmiral Nils Andreas Stensoenes

Bundeswehr/Björn Wilke

Es ist kalt und windig, als der Inspekteur der Deutschen Marine, Vizeadmiral Andreas Krause, seinen Amtskollegen aus Norwegen, Konteradmiral Nils Andreas Stensønes, in Eckernförde an diesem für beide Marinen so besonderen Tag begrüßt.

Es ist der Tag, an dem der Grundstein für eine beispiellose Zusammenarbeit gelegt wird. Die langfristige Partnerschaft ist auch ein Beitrag zum weiteren Aufwuchs der Deutschen Marine.

Mit den zwei zusätzlichen U-Booten, die Bestandteile der Kooperation sind, würde die Marine dann über die seit Jahren konzeptionell geforderten acht U-Boote verfügen. Damit wird auch die Einsatzbereitschaft der Marine gestärkt. „Wir haben mit der Unterzeichnung der Programmvereinbarung zwischen den beiden Marinen einen großen Schritt zur Gestaltung der Zukunft getan, einen strategischen Schritt, der weltweit einzigartig ist“, erklärte Krause. „Wir wollen mit unseren U-Booten gemeinsame Wege gehen.“

Zwei Marineoffiziere unterzeichnen jeweils ein Schriftstück.

Der Inspekteur Marine (l.) und sein norwegischer Amtskollege unterschreiben auf dem Tender „Werra“ ein Abkommen zur U-Boot-Kooperation.

Bundeswehr/Björn Wilke

Zudem soll gemeinsam mit Norwegen eine neue Generation von Flugkörpern entwickelt werden. Dazu soll der bereits durch die Königlich Norwegische Marine genutzte Flugkörper Naval Strike Missile (NSM) weiterentwickelt werden. Mit dem gemeinsam entwickelten See- und Landzielflugkörper NSM soll dann das Mehrzweckkampfschiff (MKS 180) der Deutschen Marine ausgerüstet werden.

„Die programmatische Zusammenarbeit geht aber noch weiter, sie geht auch in den Bereich der Seeminenkriegsführung und der U-Boot-Jagd“, so Krause. Die bilaterale Zusammenarbeit ist ein hervorragendes Beispiel vertiefter Kooperation, die auch für weitere europäische Partner attraktiv sein soll.

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