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Wochenbriefing: Ein wichtiger Fortschritt und Ostern etwas anders

Wochenbriefing: Ein wichtiger Fortschritt und Ostern etwas anders

Datum:
Ort:
Rostock
Lesedauer:
2 MIN

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Die Osterwoche beginnt noch am Karfreitag mit einem sanitätsdienstlichen Erfolg für den Eigenschutz der Flotte in der Corona-Krise.

Ein Mensch in einem Hasenkostüm steht vor einem grauen Kriegsschiff.

Ostern in der Marinebasis Wilhelmshaven

Bundeswehr/Kim Brakensiek

Auch bei der Marine hat die Osterzeit unter erschwerten Bedingungen der Corona-Krise gestanden. Die Flotte hat Feiertage und Alltag in See und im Hafen neu gestaltet. Die Osterwoche beginnt indes noch am Karfreitag mit einem wichtigen sanitätsdienstlichen Fortschritt: Denn die Marine verfügt seit dem 9. April erstmals über Covid-19-Tests auf See.

Der Einsatzgruppenversorger „Berlin“, zurzeit auf dem Weg in den Einsatz, hat seitdem ein Gerät zur Diagnostik von Covid-19-Erregern einsatzbereit an Bord. Neben der vorgeschriebenen 14-tägigen Quarantäne vor Beginn eines Einsatzes verbessert auf dem Schiff nun ein spezifisches Untersuchungsverfahren den Schutz der Besatzung vor einer Infektion mit der Krankheit.

Die Anpassung vorhandener Analysegeräte haben der Zentrale Sanitätsdienst der Bundeswehr und der Sanitätsdienst der Marine, unterstützt von der ABCAtomar, Biologisch, Chemisch-Abwehr der Streitkräftebasis, binnen drei Tagen entwickelt. Mehr Hintergrund dazu bietet ein Experteninterview mit dem Mikrobiologischen Institut der Bundeswehr vom 16. April.

Die Corona-Lage in der Flotte

Unter den erschwerten Bedingungen der allgemeinen Gesundheitslage sind Kieler Marinesoldaten kreativ geworden: Sie haben einen Drive-in eröffnet, der für die Verpflegung der Soldaten im Marinestützpunkt sorgt. Davon erzählt noch am 9. April das Landeskommando Schleswig-Holstein.

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Im Stützpunkt Wilhelmshaven lässt der Osterhase es sich nicht nehmen, schon am Gründonnerstag vorbeizuschauen, wie die Bundeswehr in Niedersachsen am 10. April kurz berichtet.

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Am Karsamstag wünscht die Besatzung Charlie des 4. Fregattengeschwaders allen Kameradinnen und Kameraden in der Marine ein frohes Osterfest.

Unterdessen zeigt die Besatzung der Fregatte „Sachsen-Anhalt“, wie die Crew Delta selbst auf engem Raum im Arbeitsalltag den empfohlenen Abstand hält. Das postet das Landeskommando Sachsen-Anhalt am 11. April auf Facebook.

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Vorbereitet auf die Amtshilfe

Nach den Feiertagen bezieht sich Marineinspekteur Krause in seinem Infobrief vom 16. April (PDF, 106,7 KB) zunächst auf die Lockerungen der geltenden Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie, die die Bundesregierung am Tag zuvor angekündigt hatte. Dass das nur „sehr behutsamen“ passieren kann, würde umso mehr für die Bundeswehr und die Marine zutreffen, „gilt es doch unsere bisher erfolgreiche Strategie gegen die Ausbreitung des Virus in unseren Reihen nicht zu gefährden“.

Generalleutnant Martin Schelleis, Inspekteur der Streitkräftebasis, stattet am 17. April dem Regionalen Führungsstab Nord einen Arbeitsbesuch ab. Der Stab ist mit Marinesoldaten besetzt, aber Schelleis in seiner Krisenfunktion als Nationaler Territorialer Befehlshaber unterstellt. Er finde auch in Rostock „eine topmotivierte Truppe, sehr gut aufgestellt für all das, was kommen kann“.

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