Drei Generationen Bundeswehr

Drei Generationen Bundeswehr

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Berlin
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Oberst a. D.außer Dienst Wolfdietrich Fette war unter den ersten Rekruten der Bundeswehr. Sein Sohn Torsten wurde Transallpilot, Enkel Jan ist Hubschraubermechaniker. Familie Fette dient in der dritten Generation in der Bundeswehr. Im Interview sprechen sie über ihre Motive, Erfahrungen und die öffentliche Wahrnehmung der Bundeswehr.

Ein älterer Mann und zwei Soldaten stehen zusammen vor einem Militärflugzeug

Drei Soldaten, drei Geschichten: Familie Fette vereint 76 Dienstjahre, länger als die Bundeswehr selbst alt ist.

Bundeswehr/Jonas Weber

Sie sind jeweils 1956, 1985 und 2016 in die Bundeswehr eingetreten. Was waren Ihre persönlichen Motive?

Wolfdietrich Fette: Ich habe mich schon als Kind für Soldaten interessiert und stundenlang am Zaun beobachtet, was auf dem nahe gelegenen Kasernenhof passierte. Kurz danach lernte ich aber auch die negativen Seiten kennen: Mein Vater ist 1942 bei Stalingrad gefallen. Während des Studiums in Berlin habe ich dann den 17. Juni 1953 hautnah miterlebt und gesehen, wie friedlich demonstrierende Arbeiter von Panzern der Roten Armee davongejagt wurden. Ich bin zur Bundeswehr, um zu verhindern, dass sich so etwas im freien Teil Deutschlands wiederholt.

Torsten Fette: Mein Vater war ein Vorbild für mich. Natürlich hat es mich geprägt, dass er Soldat war. Zuerst habe ich aber eine Berufsausbildung zum Kaufmann gemacht. Irgendwann kam ich an den Punkt, dass mir das nicht mehr gereicht hat. Ich wollte etwas anderes machen: Soldat werden und das Fliegen lernen. Bei der Bundeswehr konnte ich Pilot werden und mir beide Träume gleichzeitig erfüllen.

Ein älterer Mann im Porträt
Wolfdietrich Fette
Ich bin zur Bundeswehr, um zu verhindern, dass sich so etwas im freien Teil Deutschlands wiederholt.

Jan Fette: Bei mir war es ähnlich. Mir wurde das Soldatsein ja gewissermaßen in die Wiege gelegt. Aber auch ich habe erst einmal eine zivile Ausbildung gemacht und dann für mich festgestellt, dass mich viele Dinge interessieren, die ich nur bei der Bundeswehr erleben kann.

Ein älterer Mann zwischen zwei Soldaten zeigt mit seinem Finger auf ein Transportflugzeug vom Typ Noratlas

Museumsstück: Heute ist die zweimotorige Noratlas ausgemustert. Für den Großvater war das Transportflugzeug zwei Jahre lang sein Arbeitsplatz.

Bundeswehr/Jonas Weber
Blick auf den Bug eines Transportflugzeuges vom Typ Noratlas

Bis 1971 wurde sie von der Transall C-160 abgelöst, auf der Sohn Torsten viele Jahre flog. Jetzt folgt in der Bundeswehr der Transporter Airbus A400M.

Bundeswehr/Jonas Weber

Gab es in der Familie die Erwartung, dass Sie zur Bundeswehr zu gehen?

Jan Fette: Nein, ich fühlte mich nicht unter Druck gesetzt. Ich gehe ja auch meinen ganz eigenen Weg bei der Bundeswehr.

Torsten Fette: Ich konnte auch tun, was ich für richtig hielt. Das war mir später auch als Vater wichtig: Meine Kinder sollten einen Beruf haben, der ihnen Spaß macht. Sie sollen sich ausleben und mit Freude zur Arbeit gehen. Jan hat früher als Parkettleger gearbeitet – auch das hat mich als Vater stolz gemacht.

Sie haben alle eine Grundausbildung erlebt. Wie waren die ersten Wochen?

Wolfdietrich Fette: 1956 war natürlich vieles anders, auch in der Truppe. Wir haben in einer 33-Mann-Stube gelebt. Den ersten Ausgang hatten wir unter Aufsicht des Gruppenführers nach vier Wochen, das erste freie Wochenende nach sechs Wochen, wohlgemerkt samstags nach Dienst um 13 Uhr. Wir haben das damals aber nicht als schlimm empfunden. Es hat uns zusammengeschweißt.

Torsten Fette: Ich werde meinen ersten Weg zur Kaserne nie vergessen. Ich kam mit vollgepackter Sporttasche direkt vom Bahnhof. Anders als bei meinem Vater hatten wir schon Sechsbettzimmer – ich denke, wir hatten auch eine andere Grundausbildung. Der Zusammenhalt war aber ähnlich. Die Kameradschaft, das Miteinander auf Stube lassen sich nur schwer in Worte fassen. Mit vielen stehe ich bis heute in Kontakt.

Ein Soldat im Porträt
Jan Fette
Der Zusammenhalt und die gegenseitige Unterstützung haben mich von Beginn an beeindruckt und geprägt.

Wolfdietrich Fette: Bei uns sind die Offiziers- und Unteroffiziersanwärter auch noch gemeinsam ausgebildet worden. Wir hatten sehr gute Vorgesetzte, denen es gelang, aus uns allen ein Team zu machen: „Die Nörvenicher“ – vom späteren Inspekteur der Luftwaffe bis zum Hauptfeldwebel war alles dabei.

Jan Fette: Bei mir war das alles ein bisschen anders. Ich war älter als die meisten meiner Kameraden und kam mit dem Auto. Meine Erfahrungen aus dem zivilen Job und meine familiäre Prägung haben mir geholfen. Aber ich musste mich trotzdem an die Kaserne gewöhnen. Alles war auf einmal ein strenger: Der Ton, die Regeln, der Zeitplan. Wir hatten zum Glück schon Vier-Mann-Stuben.

Ein älterer Mann und ein Soldat stehen an einer Cockpit-Tür und unterhalten sich

Generationengespräch: Jan Fette ist Mechaniker bei den Heeresfliegern und spricht mit seinem Großvater über die Entwicklung der Flugzeugtechnik.

Bundeswehr/Jonas Weber

Gibt es noch Gemeinsamkeiten zwischen 1956 und 2016?

Jan Fette: Es gibt natürlich viele Unterschiede. Aber ich glaube, dass sich das Gefüge und die Kameradschaft im Kern kaum verändert haben. Der Zusammenhalt und die gegenseitige Unterstützung haben mich von Beginn an beeindruckt und geprägt.

Wolfdietrich Fette: Das stimmt. Ich denke, dass es zu meiner Zeit als Rekrut noch leichter war, eine Gemeinschaft zu werden. Die Wochenendheimfahrten erfolgten mit öffentlichen Verkehrsmitteln. In der gesamten Kompanie, einschließlich der Unteroffiziere und Offiziere, hatte nur ein Soldat ein privates Auto. Ich finde, wir hatten dadurch die besseren Startbedingungen, um Kameradschaft zu erfahren und zu leben.

Torsten Fette: Wir sind drei unterschiedliche Generationen. Aber uns verbindet der gleiche Beruf und ein Auftrag, der uns im Zweifelsfall mehr fordert als andere: Bei meinem Vater war es der Kalte Krieg, bei mir der Beginn der Auslandseinsätze. Als 1992 die Luftbrücke nach Sarajewo eingerichtet wurde, mussten wir uns erstmals mit den Themen Tod und Verwundung beschäftigen. Mein Sohn ist in eine Armee gekommen, in der die Landes- und Bündnisverteidigung wieder genauso wichtig ist.

Ein Soldat im Porträt
Torsten Fette
Ich glaube, die Bundeswehr geht einen Weg, an dem sie in der heutigen Zeit gesellschaftlich gar nicht vorbeikommt.

Wolfdietrich Fette: Jede Generation hat ihre eigene Geschichte und macht ihre eigene Erfahrung.

Früher herrschte in Kasernen reges Treiben, auch am Wochenende. Heute gibt es Gleitzeit, Homeoffice und heimatnahe Verwendungen. Stimmt die Richtung?

Torsten Fette: Ich glaube, die Bundeswehr geht einen Weg, an dem sie in der heutigen Zeit gesellschaftlich gar nicht vorbeikommt. Die Leute leben heute individueller und wollen Zeit mit der Familie verbringen. Die Generation meines Vaters hat jeden Samstag noch bis mittags gearbeitet, das war ganz normal. Wir leben heute einfach anders.

Jan Fette: Klar, ein Wochenenddienst würde der Kameradschaft gut tun. Aber wie du schon sagst, die Bundeswehr muss moderne Arbeitsbedingungen schaffen, um genügend und gutes Personal zu finden.

Wolfdietrich Fette: Bei mir kam hinzu, dass ich später oft in Afrika, Amerika oder Asien unterwegs war. Meine Frau war nicht berufstätig. Das wäre auch gar nicht gegangen, vor allem, als die Kinder noch klein waren. Sie hat sich aber immer als Teil der Bundeswehr verstanden und gern gesagt, dass „wir“ bei der Luftwaffe sind.

Ein Soldat steigt über eine Treppe in ein Transportflugzeug vom Typ Transall ein

Aufgang mit Wehmut: Die Transall geht in den kommenden Jahren in den verdienten Ruhestand.

Bundeswehr/Jonas Weber
Zwei Soldaten stehen im Cockpit eines Transportflugzeuges vom Typ Transall und unterhalten sich

Rückkehr: Torsten Fette zeigt seinen langjährigen Arbeitsplatz im Cockpit der Transall.

Bundeswehr/Jonas Weber

Herr Oberst, Sie waren 1956 einer der ersten Rekruten. Damals war die Bundeswehr in der Gesellschaft noch sehr umstritten.

Wolfdietrich Fette: Ja, als ich im Januar 1956 eintrat, gab es oft noch Demonstrationen mit dem Motto „Nie wieder Krieg“. Ich habe als Kind erlebt, was Krieg ist. Einem Teil der Bevölkerung war aber damals schon bewusst, dass 200 Kilometer östlich sowjetische Truppen standen. Persönlich angefeindet worden bin ich aber nie. Obwohl ich in der Öffentlichkeit oft die Uniform getragen habe.

Jan Fette: Ich bin auch noch nie angefeindet worden, wenn ich in Uniform unterwegs bin. Es ist wichtig, dass wir Gesicht zeigen und präsent sind. Deshalb finde ich zum Beispiel die Initiative zum kostenfreien Bahnfahren in Uniform sinnvoll. Mir gefallen auch die Social-Media-Kanäle der Bundeswehr. Bei Instagram und Facebook bekommt man einen sehr guten Einblick in die Truppe.

Ein Soldat im Porträt
Torsten Fette
Mit kleinen Mitteln wie Bahnfahren in Uniform und Social-Media-Kanälen können wir uns öffentlich zeigen und den Platz in der Gesellschaft einnehmen, der uns auch zusteht.

Torsten Fette: In der Gesellschaft werden Soldaten oft einfach hingenommen. Ich denke auch, wir sind in den letzten Jahren wieder auf einem besseren Weg. Mit kleinen Mitteln wie Bahnfahren in Uniform und Social-Media-Kanälen können wir uns öffentlich zeigen und den Platz in der Gesellschaft einnehmen, der uns auch zusteht.

Jan Fette: Genau! Ich glaube, dass die Akzeptanz steigt, wenn die Menschen sehen, was wir tagtäglich überhaupt machen.

Wie nehmen Sie die öffentliche Akzeptanz heute wahr?

Wolfdietrich Fette: Für mich ist die öffentliche Wahrnehmung der Bundeswehr zu gering. Ich wünschte mir eine stärkere Debatte über die Notwendigkeit der Streitkräfte in Deutschland. So wie es andere Länder auch tun. Ich mache mir zum Beispiel Sorgen um die NATONorth Atlantic Treaty Organization, die heute eher abgebaut als gestärkt wird.

Ein Soldat im Porträt
Jan Fette
Ich glaube, wenn es mehr positive Meldungen über die Bundeswehr gäbe, würden die Leute anders und nicht so kritisch auf die Bundeswehr schauen.

Torsten Fette: Mir wird die Bundeswehr zu kritisch betrachtet. Nach dem Motto: Sie kostet viel Geld und trotzdem funktioniert nichts. In der Presse dominieren defekte U-Boote oder nicht fliegende Flugzeuge. Mir fehlt häufig, dass auch gezeigt wird, was wir können und leisten und wo wir überall im Einsatz sind.

Jan Fette: Ja, das Bild der Bundeswehr wird oft durch negative Schlagzeilen geprägt. Wir tun unser Möglichstes, etwas daran zu ändern. Mir fehlt einfach die Wertschätzung für unsere Bedeutung.

Torsten Fette: Genau! In der Zeit, in der wir über die nichtfliegenden A400M reden, sind Kameraden mit ihren Flugzeugen weltweit unterwegs sind, stellen eine MedEvacMedical Evacuation-Bereitschaft. Diese Diskussion findet in der Öffentlichkeit nicht statt, das ist schade.

Jan Fette: Ich glaube, wenn es mehr positive Meldungen über die Bundeswehr gäbe, würden die Leute anders und nicht so kritisch auf die Bundeswehr schauen.

Ein älterer Mann und zwei Soldaten stehen im Frachtraum eines Transportflugzeuges vom Typ Transall

Langlebig: Vater Torsten flog mit der Transall in den Neunzigerjahren in das belagerte Sarajewo. Der Transportflieger ist bis heute im Einsatz.

Bundeswehr/Jonas Weber

Sie haben den Kalten Krieg erwähnt. Wie ernst war die Bedrohung damals?

Wolfdietrich Fette: Ich war als Navigator im Schnitt zwölf Nächte im Monat nicht zu Hause, da ich oft auf den Langstrecken eingesetzt wurde. Für den Ernstfall hatte ich mit meiner Frau abgemacht, dass sie mit den Kindern den Rhein überqueren sollte. Dazu stand immer ein Notgepäck mit Geld, Impfpässen und dem Nötigsten für die Kinder bereit. Das vermeintliche Gefühl der Absicherung hat mir damals sehr geholfen.

Torsten Fette: Ich habe das damals nur im Fernsehen wahrgenommen, aber nie als reale Bedrohung empfunden. Ich muss gestehen als Jugendlicher habe ich mir über viele Dinge Gedanken gemacht, aber nicht über den Ost-West-Konflikt. Das kam erst später.

Wolfdietrich Fette: Das war uns auch wichtig. Meine Eltern und später nur meine Mutter haben immer versucht, diese Dinge von uns fernzuhalten. Und auch wir wollten die Kinder nicht unnötig nervös machen.

Zukünftige Kriege werden auch im digitalen Raum und mit Drohnen geführt. Welchen Einfluss hat das Ihrer Meinung nach auf den Soldatenberuf?

Wolfdietrich Fette: Beim Stabsoffizierslehrgang 1965 mussten wir zwei Aufsätze schreiben, um festzustellen, wo jeder Einzelne steht. Bei einem ging es darum, dass der Krieg kein Mittel der Politik mehr sein sollte und was das für das Selbstbewusstsein der Soldaten bedeutet. Das liegt nun jetzt 60 Jahre zurück, aber daran hat sich nicht viel geändert.

Torsten Fette: Wenn man sich die Kriegsbilder von früher bis heute ansieht, steht immer der Mensch im Mittelpunkt. Das wird auch so bleiben. Wir wollen keine Waffensysteme, die wir nicht kontrollieren. Der technische Fortschritt wird die Bundeswehr immer beeinflussen. Aber Entscheidungen treffen, planen und führen auch in Zukunft Menschen.

Ein älterer Mann sitzt zwischen zwei Soldaten und blättert in einem Buch

Der Traum vom Fliegen: Die Fliegerei und die Kameradschaft in der Truppe haben alle Generationen gleichermaßen fasziniert.

Bundeswehr/Jonas Weber
Ein älterer Mann blättert in einem Buch, ein Soldat sitzt neben ihm

Wolfdietrich Fette war einer der ersten Rekruten der Bundeswehr.

Bundeswehr/Jonas Weber

Welchen Tag in der Bundeswehr würden Sie gerne noch einmal erleben?

Wolfdietrich Fette: Den Tag der Wiedervereinigung. Ich saß zu Hause und habe mich mit meiner Frau wie ein Schneekönig gefreut. Wir hatten immer darauf gehofft, aber in so kurzer Zeit nicht damit gerechnet.

Torsten Fette: Bei mir war es ist der 7. Februar 1992, als ich meine fliegerische Ausbildung abgeschlossen hatte und meine „Schwingen“ in Bremen bekam. Das war ein großer Tag. Ich hatte mehr geschafft, als ich mir selbst und andere mir zugetraut hatten. Mit den Schwingen hatte ich etwas in der Hand, eine Anerkennung für meine Arbeit und meinen Einsatz in fast sieben Jahren Ausbildung.

Wolfdietrich Fette: Auch für die Eltern war es schön, an dem Tag dabei zu sein.

Jan Fette: Mir geht’s ähnlich. Bei mir war es der letzte Tag meines Feldwebellehrgangs. Meine zivilberufliche Ausbildung (ZAW) zum Hubschraubermechaniker dauerte über 21 Monate. Nach dieser langen Zeit auch die militärische Ausbildung abzuschließen, machten den Tag zu etwas ganz Besonderem, worauf ich sehr stolz bin.

Was wünschen Sie sich für die Bundeswehr?

Jan Fette: Ich wünsche mir, dass das Kameradschaftsgefühl und der Zusammenhalt in der Truppe weiter bestehen bleibt. Und manchmal auch eine bessere Presse, weil sie doch ein Teil der Motivation in der Truppe ausmacht.

Torsten Fette: Ich wünsche mir vor allem, dass das, wofür wir jeden Tag trainieren und wofür wir stehen, nie wieder eintritt: Krieg.  

Wolfdietrich Fette: Dafür brauchen wir die NATONorth Atlantic Treaty Organization! Ich hoffe, dass wir in der Allianz fest eingebunden bleiben und noch mehr zur Sicherheit unserer Freunde und Partner beitragen werden.

von Patrick Enssle

Wolfdietrich Fette (86) kam als einer der ersten Rekruten 1956 zur Bundeswehr und wurde zum Navigator ausgebildet. Er flog zunächst auf dem Truppentransporter Nord Noratlas, wechselte dann zur Flugbereitschaft und auf die Typen DC-6B und Boeing 707. Zum Ende seiner Karriere war er Kommandeur der MADMilitärischer Abschirmdienst-Gruppe II. Mit seinen 86 Jahren arbeitet er bis heute ehrenamtlich im Luftfahrtmuseum Hannover-Laatzen.

Oberstleutnant Torsten Fette (56) hat als gelernter Kaufmann immer vom Fliegen geträumt. Bei der Bundeswehr verwirklichte er den Traum, wurde Pilot auf der Transall, später auf dem Airbus A310 in der Flugbereitschaft. Dort stieg er bis zum Kommandeur der Fliegenden Gruppe auf. Heute arbeitet Torsten Fette im Verteidigungsministerium und kümmert sich um die Beschaffung des Transportflugzeugs Hercules C-130J.

Feldwebel Jan Fette (26) hat zunächst als Parkettleger gearbeitet, bevor er in die Fußstapfen seines Vaters und Großvaters trat. Als Feldwebelanwärter wurde er zivil zum Fluggerätemechaniker ausgebildet. Heute repariert und wartet er den Kampfhubschrauber Tiger in Fritzlar.