Cyber- und Informationsraum
Informationstechnik

ITInformationstechnik-Übung Donaublitz

ITInformationstechnik-Übung Donaublitz

Datum:
Ort:
Dillingen an der Donau
Lesedauer:
2 MIN

Das Informationstechnikbataillon 292 hat den Betrieb seiner ITInformationstechnik-Systeme in einem Szenario der Landes- und Bündnisverteidigung geübt. Nach Vorbereitungen in der Kaserne ging es mit der gesamten technischen Ausstattung an einen Ort ohne jegliche feste Infrastruktur, um dort die militärischen und fachtechnischen Aufgaben durchzuführen.

Luftaufnahme eines Gefechtsstandes mit Fahrzeugen, Antennen und Technik.

Stromversorgung, Server, Computer, Bodenstationen für Satellitenfunk, Handynetz etc.: Für den Gefechtsstand muss alles mitgebracht werden.

Bundeswehr/ITBtl 292

Der Testlauf in der Dillinger Kaserne begann bereits im Oktober. In dieser Phase programmierten die Soldatinnen und Soldaten die ITInformationstechnik-Systeme, installierten Software auf Servern und spielten Programme auf die Computer der Nutzenden auf. Außerdem konfigurierten sie Netzwerkkomponenten, stellten Bodenstationen für die Verbindung zu den Satelliten ein, trafen Maßnahmen für die ITInformationstechnik-Sicherheit und bereiteten die Fahrzeuge für den Transport der ITInformationstechnik-Systeme vor.

Nach dieser wichtigen Vorbereitung der einzelnen Systeme schalteten die Soldaten alles zu einem Systemverbund zusammen und prüften die Funktionsweise. Die gesamte Technik war auf etwa zwanzig Fahrzeuge und Anhänger verteilt und zunächst in der Luitpold-Kaserne aufgebaut. Hauptfeldwebel Michalis B. erläutert, dass „dieser Systemverbund alle ITInformationstechnik-Services, die ein Gefechtsstand für Streitkräfte heutzutage benötigt, bietet. Denn im Falle einer Landes- oder Bündnisverteidigung müssen die Entscheider in den Gefechtsständen ein Lagebild über die eigenen und die feindlichen Kräfte haben.“

Bundeswehrfahrzeuge und IT-Systeme stehen auf einem Platz in der Luitpold-Kaserne in Dillingen.

Die gesamte Technik war auf etwa zwanzig Fahrzeuge und Anhänger verteilt und zunächst in der Luitpold-Kaserne aufgebaut

Bundeswehr/ITBtl 292

Komplexe Technik …

Es müssen Informationen erfasst, gesammelt, ausgewertet und mit anderen Gefechtsständen geteilt werden. Alle Beteiligten benötigen somit die Kommunikationsmöglichkeiten, die in einem Büroalltag üblich sind: Dateien mit Office-Produkten bearbeiten, speichern und teilen, elektronische Karten nutzen, telefonieren oder Videokonferenzen durchführen.

Da Gefechtsstände im Gelände aufgebaut werden, können die Soldaten nicht auf vorhandene Infrastruktur zurückgreifen. Ihr Systemverbund bringt deshalb alles Notwendige mit: Stromversorgung, Server, Computer, Bodenstationen für Satellitenfunk, Handynetz und noch viel mehr.

… in modernen Gefechtsständen

Nach dem Testlauf in der Luitpold-Kaserne trennten die Soldaten die Systeme wieder voneinander, verlegten alles zum Aufbauplatz nahe Holzheim und nahmen den Systemverbund dort wieder in Betrieb – diesmal ohne vorhandene Infrastruktur im freien Gelände. In der zweiten Novemberwoche übten sie Tag und Nacht vor allem die Arbeit unter Einsatzbedingungen. „Denn nicht nur die ITInformationstechnik-Services müssen 24 Stunden rund um die Uhr ohne Unterbrechung laufen. Die Soldaten müssen ihren Systemverbund auch bewachen und gegen unbefugtes Betreten absichern“, so der Hauptfeldwebel. Die hierfür geltenden Rechtsvorschriften müssen den Bataillonsangehörigen nicht nur bekannt sein, sondern sie müssen diese auch richtig anwenden können.

Bundeswehrfahrzeug in der Abenddämmerung. Ein Soldat mit Maschinengewehr ragt aus der Dachluke.

Der Systemverbund muss Tag und Nacht bewacht werden

Bundeswehr/ITBtl 292

Zusätzlich mussten Generatoren mit Treibstoff versorgt werden, Wartungsarbeiten bei Bedarf durchgeführt werden und die Verpflegung selbst mitgeführt und zubereitet werden. Da alle Soldaten im Schichtbetrieb eingesetzt waren, musste jeder von ihnen seine militärischen Fertigkeiten blind beherrschen. Denn im Verteidigungs- oder Bündnisfall müssten sie sich auch gegen feindliche Angriffe verteidigen können.

Das Fazit des Kommandeurs Oberstleutnant Stefan Holland: „In der Übung hat das Informationstechnikbataillons 292 gezeigt, dass wir mit unserer Technik Gefechtsstände mit mehreren hundert Nutzern nahezu überall auf der Welt und ohne vorhandene Infrastruktur mit den heute üblichen Informations- und Kommunikationsdiensten versorgen können – auch und vor allem im Fall einer Landes- oder Bündnisverteidigung“.

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