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Die Herzog-Albrecht-Kaserne

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Radio Andernach (RA): Die Geschichte der Herzog-Albrecht-Kaserne geht mal locker 100 Jahre zurück und zwar in die Zeit des Ersten Weltkriegs. Damals war es noch das württembergische Kriegsministerium, das 1915 beschloss, ein Barackenlager bauen zu lassen. Nach dem Bau waren dort rund 1.500 Soldaten stationiert, aber nach dem Ersten Weltkrieg war erstmal Schluss mit der militärischen Nutzung. Zwischenzeitlich war das Lager dann nämlich eine Jugendherberge, allerdings nicht lange. Im Zuge des Zweiten Weltkriegs und auch danach war die heutige Herzog-Albrecht-Kaserne wieder in militärischer Nutzung und ab 1958 schließlich durch die Bundeswehr. Dort haben dann auch bekannte Menschen, wie der ehemalige Bundespräsident Horst Köhler und der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr, Wolfgang Schneiderhan, ihre Grundausbildung absolviert. 2004 wurde die Kaserne dann aber von der Bundeswehr aufgegeben. Heute steht dort die sogenannte Parksiedlung, das sind knapp 200 Ein- und Zweifamilienhäuser und ein großer Spielplatz.

Trenner: „Die Lage“

RA: Die Herzog-Albrecht-Kaserne befindet sich in Münsingen im Landkreis Reutlingen, also in Baden-Württemberg.

Trenner: „Der Name“

RA:  Die Kaserne wurde nach Herzog Albrecht, dem Sohn von Herzog Philipp I., benannt. Der lebte von 1865 bis 1939, also bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs. Zuvor befehligte er das Königlich-Württembergische 13. Armeekorps und damit den württembergischen Teil des Reichsheeres.

Trenner: „Die ehemaligen Truppenteile“

RA: Die Herzog-Albrecht-Kaserne beherbergte unzählige Truppenteile der Bundeswehr. 1958 ging es los mit folgenden Einheiten: den Panzerbataillonen 310 und 303, den Feldartilleriebataillonen 442 und 295 und dem Panzerartilleriebataillon 365. Kurz zusammengefasst: Panzer- und Artillerieeinheiten waren dort durchgehend stationiert. Am längsten – und sogar bis zur Kasernenschließung war dort das Panzerartilleriebataillon 285 beheimatet – von 1976 bis 2004.´

von Julian Ströbl
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