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Heer
Der Artillerist

Jederzeit schussbereit

Informationslehrübung
Ein Soldat hebt ein Geschoss an, hinter ihm die geöffnete Ladeluke der Panzerhaubitze.

Das selbstfahrende gepanzerte Artilleriegeschütz Panzerhaubitze 2000 wird vom Munitionskanonier über eine Ladeluke am Heck des Panzers beladen

Bundeswehr/Bill Drechsler

Als Munitionskanonier muss Oberstabsgefreiter S. dafür sorgen, dass die Panzerhaubitze 2000 immer genug Munition an Bord hat und er bestimmt wann geschossen wird.

Im Kampfraum der Panzerhaubitze 2000 wartet die fünfköpfige Besatzung auf das Feuerkommando. Gemeinsam mit drei anderen Geschützen des Haubitzenzuges haben sie die gedeckte Aufstellung im Wald verlassen und befinden sich jetzt direkt auf dem Feld. Vorn bei der Kampftruppe, wenige Kilometer von hier entfernt, wird bereits aus allen Rohren geschossen. Aufsteigender Rauch ist das Einzige, was aus zwölf Kilometern Entfernung davon zu sehen ist. Die gegnerischen Kräfte haben dort von einer Höhe aus das Feuer eröffnet.

Als Munitionskanonier sitzt Oberstabsgefreiter S. hinten im Kampfraum. Der Artillerist ist seit 2014 bei der Bundeswehr. Seine Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass das 60 Tonnen schwere Ungetüm die richtige Munition in ausreichender Menge hat. In dem Magazin, dem Raum, in dem die Munition der Haubitze gelagert wird, finden bis zu 60 Geschosse Platz. Das Beladen der Haubitze ist ein wahrer Kraftakt für das eingespielte Team. Körperliche Fitness ist Voraussetzung. Schließlich muss jedes einzelne Geschoss per Hand vom Lkw zur Haubitze getragen und in die Ladeluke gelegt werden.

In der Feuerstellung wartet die fünfköpfige Besatzung auf den Befehl zum Schuss, auch Feuerkommando genannt. Wenn das Feuerkommando in der Haubitze eintrifft und die Haubitze auf das Ziel gerichtet ist, drückt der Munitionskanonier auf Befehl den Knopf zum Abschuss.


von Peter Müller

Der Arbeitsplatz des Artilleristen

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