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Heer
Kampf als Kernauftrag

VJTFVery High Readiness Joint Task Force-Puma bewährt sich

Übung

Die Chamer Panzerbrigade 12 „Oberpfalz“ und ihre Bataillone üben auf dem Truppenübungsplatz Bergen in Niedersachsen. Der Name der Brigadeübung ist Programm: Grantiger Löwe 2. Auf dem Weg zur Einsatzbereitschaft für die Division 2025 gilt es, für die Landes- und Bündnisverteidigung fit zu sein.

Ein Schützenpanzer steht auf einer umwaldeten Wiese und schießt mit seiner Kanone.

Ein Schützenpanzer Puma in der Konfiguration VJTFVery High Readiness Joint Task Force bekämpft den Feind mit der 30-mm-Bordkanone

Bundeswehr/Holger Hunger

„Wir trainieren hier die Soldatinnen und Soldaten der Panzerbrigade 12 im Kampf. Das ist der Kernauftrag der Brigade“, sagt Brigadegeneral Andreas Kühne, Kommandeur der Panzerbrigade 12 „Oberpfalz“ aus Cham. Rund 1.000 Männer und Frauen sind unter der Leitung der Brigade Teil der Übung Grantiger Löwe 2. Zwei Wochen erhöhte die ostbayerische Truppe auf dem Truppenübungsplatz Bergen in Niedersachsen ihre Einsatzbereitschaft für die Division 2025.

Unumstrittenes Highlight der Übung Grantiger Löwe 2 war das Gefechtsschießen der 4. Kompanie des Panzergrenadierbataillons 112 aus Regen. Bei diesem Trainingsabschnitt kamen 14 Schützenpanzer Puma in der VJTFVery High Readiness Joint Task Force-Version sowie infanteristisch, also zu Fuß kämpfende Panzergrenadiere zum Einsatz. Während der intensiven Gefechtsübung wurde vom Schützenpanzer aus der Lenkflugkörper MELLSMehrrollenfähiges Leichtes Lenkflugkörpersystem zur Abwehr von feindlichen Panzern verschossen. Die Übung orientierte sich an Szenarien der Landes- und Bündnisverteidigung. Mensch und Material trotzten den hohen Temperaturen und dem anspruchsvollen Gelände. Die Soldatinnen und Soldaten erreichten das Ausbildungsziel mit allen einsatzbereiten Schützenpanzern.

Neben dem Puma VJTFVery High Readiness Joint Task Force wurde auch der Kampfpanzer Leopard 2 A7V des Panzerbataillons 104 aus Pfreimd eingesetzt. Beide Panzertypen sind die neuesten Ausführungen dieser Waffensysteme. Damit vereint die Panzerbrigade 12 als sogenannte Schwere Brigade Hightech mit Schlag- und Stoßkraft.  

Der Mix ist entscheidend

Ein gepanzertes Radfahrzeug fährt zügig einen staubigen Weg entlang.

Die Soldatinnen und Soldaten des Aufklärungsbataillons 8 sollen herausfinden, wo sich der Feind befindet

Bundeswehr/Holger Hunger


Bei den verschiedenen Gefechtsübungen des Grantigen Löwen 2 nahmen auch Aufklärungskräfte, Logistiker, ITInformationstechnik- und Funkspezialisten der Fernmelder sowie Angehörige des Brigadestabs teil. „Die Männer und Frauen kommen zwar aus unterschiedlichen Bereichen, aber es ist besonders wichtig, dass sie alle im Team, in der kleinen Kampfgemeinschaft und in der Teileinheit ‚blind‘ miteinander funktionieren“, so General Kühne. Diese Grundbefähigung sei ein wesentlicher Baustein auf dem Weg zur Einsatzbereitschaft für die Division 2025.

Die Panzerbrigade aus Cham ist Teil der 10. Panzerdivision aus dem fränkischen Veitshöchheim. Deutschland hat der NATONorth Atlantic Treaty Organization mit Beginn des Jahres 2025 eine personell wie materiell voll ausgestattete und einsatzbereite Division zugesagt. Dafür ist die 10. Panzerdivision vorgesehen, und mit ihr auch die Panzerbrigade 12, die den Weg zur vollen Einsatzbereitschaft konsequent weitergehen wird.

Impressionen der Übung

von Sebastian Lorenz

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