Heer
Viele Jahre alles verdrängt

Von den Invictus Games ins Leben zurückgeholt

Von den Invictus Games ins Leben zurückgeholt

Datum:
Ort:
Holzminden
Lesedauer:
11 MIN

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Hauptfeldwebel Andreas Rückewoldt ist Lotse für einsatzgeschädigte Soldaten beim Panzerpionierbataillon 1 in Holzminden. Die schrecklichen Eindrücke von fünf Auslandseinsätzen haben ihn seelisch krank gemacht. Jetzt hilft er Kameradinnen und Kameraden, die Ähnliches durchmachen mussten. Er erzählt:

Ein Mann mit Bart in hellbraunem T-Shirt schaut auf seinen linken, mit Schrift tätowierten Arm.

Zahlreiche Tätowierungen an den Armen und Beinen von Hauptfeldwebel Andreas Rückewoldt erzählen einen Teil seiner Lebensgeschichte

Bundeswehr/Melanie Schreiber

Ich konnte viele Jahre aufgrund meiner einsatzbedingten PTBSPosttraumatische Belastungsstörung und der chronischen Depression kaum vernünftig über mein Trauma reden. Über meine Tätowierungen konnte ich mich aus meiner eigenen sozialen Isolierung befreien und sichtbar zeigen, was diese Erkrankung überhaupt ist. Sie dokumentieren meine Einsätze: IFORImplementation Force 1996, dann SFORStabilisation Force 1997, KFORKosovo Force 2000/01 und 2005/06. Mein letzter Einsatz war im Jahr 2010. Das war eines der verlustreichsten in Afghanistan. Tod und Verwundung, Verletzte sowie Gefechte und Massengräber waren ständige Begleiter in meinen Einsätzen.
Ein anderer Bereich meines Körpers ist den Invictus Games gewidmet. Sie sind ein Teil meines Lebens geworden. Meine Erkrankung hatte mich über Jahre stark isoliert. Die Spiele und mein Weg dorthin haben mir die Augen geöffnet, das wollte ich auch sichtbar machen.

Über 20 Jahre tiefsitzende Probleme

Meine Krankheitsgeschichte beginnt schon 1996, da hatte ich die ersten Vorfälle während des IFORImplementation Force-Einsatzes in Bosnien und Herzegowina. Beispielsweise waren wir auf einer Patrouille von Živinice nach Sarajevo. Wir hatten zehn Schwerlasttransporter dabei. Ich gehörte zu der gemischten Aufklärungskompanie, die den Konvoi schützen sollten. Wir waren den Fahrzeugen etwa anderthalb Kilometer voraus als Spähtrupp eingesetzt. Als wir in einem Dorf in der Nähe von Doboj im Grenzgebiet zu Serbien ankamen, gerieten wir unter Beschuss von Serben und Muslimen. Es gab zwei muslimische Schwerverletzte zu beklagen, einer hatte einen Hüftsteckschuss und der andere einen Streifschuss im Bauchbereich.
Wir leisteten Erste Hilfe mit den Mitteln, die wir dabeihatten, und forderten Sanitäter an. Es kam dann ein Krankenwagen, in dem noch Blutreste vorheriger Einsätze zu sehen waren. Die beiden verletzten Muslime schrien immer wieder: „Nix Doboj, Nix Doboj!“ Wir hatten keinen Dolmetscher bei uns und konnten uns daher nicht richtig verständigen, aber irgendwie hatten wir ein schlechtes Gefühl. Also schickten wir die Sanitäter weg und forderten stattdessen einen Hubschrauber an. Er konnte aber nicht landen, weil rechts und links der Straße alles vermint war.
Am Ende kam doch noch ein anderer Krankenwagen, diesmal von der muslimischen Seite. Erst jetzt stellte sich heraus, dass die ersten beiden Sanitäter Serben gewesen waren. Hätten wir in dem Moment anders entschieden und die muslimischen Männer den serbischen Sanitätern zur Versorgung übergeben, dann wären die beiden umgebracht oder gefoltert worden. Vermutlich hätte man nie wieder von ihnen gehört.

Moralische Gewissensbisse

Ein Soldat mit Glatze, Bart und Sonnenbrille hält ein Gewehr, im Hintergrund Baracken.

Fünf Mal war Andreas Rückewoldt als Soldat für die Bundeswehr im Auslandseinsatz

privat

Das Moralische war für mich das Schwerste – egal wo ich war, ob in Bosnien, im Kosovo oder in Afghanistan. Es war nicht das Gefecht, nicht die Gefahr und auch nicht die Anstrengung. Im Einsatzland merkte ich den Druck gar nicht. Da war ich sowieso ständig in Alarmbereitschaft. Erst als ich wieder Zuhause war, kamen die Todesängste, die sich bis heute nicht geändert haben. Ich merkte irgendwann gar nicht mehr, wie ich mich isolierte und selbst einsperrte.
Es war diese moralische Verantwortung, die man damals trug – nicht früh genug dagewesen zu sein, nicht früh genug helfen zu können. Hinzu kamen die Massengräber und ständigen Meldungen über Kinder und Frauen, die zu Opfern wurden. Damit fing es an. In Bosnien und im Kosovo kamen wir immer wieder in Bereiche, die „ethnisch gesäubert“ worden waren. Wir kamen in Dörfer, wo in den Häusern Menschen erschossen und angezündet worden waren. Da machte man sich Gedanken und stellte sich die Frage: Warum sind wir da nicht früh genug einmarschiert? Im Kosovo war es genau das Gleiche: Warum warten wir jetzt wieder so lange, bevor wir unterstützen und helfen?

Der Körper am Limit

Ich hatte dauernd einen Puls von 180. Seit 15 Jahren habe ich bei akutem Stress Störungen des Magen-Darm-Traktes. In solchen Situationen kann man nur hoffen, dass man ganz schnell eine Toilette findet. Deshalb dachte ich immer, ich hätte Darmkrebs oder etwas Ähnliches. Ich hatte außerdem zwei Schlaganfälle. Ende Dezember 2015 platzten mir noch mehrere Magengeschwüre. Daran wäre ich fast gestorben.

Als ich nach 2017 in die Gruppe Sporttherapie aufgenommen wurde, kam ich erstmals unter ständige ärztliche Begutachtung, die mir diesen Druck nahm. Ich merkte, dass das alles nur der „Kopf“ ist. Im Krankenhaus in Koblenz erklärte man mir, dass mein Kopf auf Dauerstrom ist, wie ein Motor, der mit 12.000 Umdrehungen läuft. Das konnte einfach nicht gut gehen. Mein Geist hatte meinen Körper krank gemacht.

In dem Moment der Diagnose fiel irgendwie der komplette Druck der letzten Jahre von mir ab.“

Neben den körperlichen Problemen hatte ich auch psychische, wie Albträume und Triggersituationen. Einmal drängte mich jemand auf der Autobahn mit Warnblinklicht auf die Seite. Als ich überholt wurde, sah ich im anderen Auto schwarze Haare, Schnäuzer und dunkles Gesicht. Da machte es bei mir „klick“. Ich fuhr hinter ihm her und zwang ihn von der Autobahn auf einen Parkplatz. Ich hätte ihn aus seinem Auto herausgeholt, wenn nicht mein Sohn dabei gewesen wäre, der mich wieder zur Besinnung brachte – eines der vielen Dinge, für die ich ihm heute dankbar bin.
Ich hatte meine Familie zerstört. Ich war lange Jahre Alkoholiker. Das und mein Hang, mich zu isolieren, führten dazu, dass meine Frau mich 2009 mit unseren gemeinsamen Kindern verließ. Ich war aggressiv, gefühllos, eine lebende Zeitbombe und nicht mehr kontrollierbar. Vier Jahre später wollte mein Sohn unbedingt wieder zu mir zurück. Das hat mich damals vor dem kompletten Absturz bewahrt und mir so das Leben gerettet.
Rückblickend frage ich mich heute manchmal, ob es für meinen Sohn besser gewesen wäre, wenn er bei seiner Mutter geblieben wäre. Er musste in seinen jungen Jahren viel mitmachen. Er konnte nie der kleine Bruder sein, sondern musste von klein auf ziemlich viel Verantwortung für seine schwerstbehinderte Schwester tragen. Und dann, als junger Mann, musste er auch noch seinen eigenen Vater stützen. Er sagt: „Nein, es war alles richtig. Papa, ich bin froh, dass ich zu dir gekommen bin.“ Er ist heute selbst Soldat in meinem Bataillon. Trotzdem sage ich heute, dass ich als Vater, Ehemann und Partner versagt habe. Einen Menschen mit dieser Erkrankung an seiner Seite zu haben, ist kein Geschenk, sondern eine Belastung für die Familie.

Die Lotsentätigkeit bringt den Wendepunkt

Ein Soldat steht vor einem mit Folien beklebten großen Geländewagen in Schwarz-Rot-Gold.

Andreas Rückewoldt mit seinem „Veteranen-Truck“: Er zeigte ihn auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung in Berlin 2022. Dort war das Fahrzeug ein beliebtes Fotomotiv.

Bundeswehr/Melanie Schreiber

Ich hatte damals keine Betreuung und gestand mir das alles nicht ein. Immer nur mit Vorbild voran und bloß keine Schwächen zeigen. Meine damalige Frau hatte mir schon zigmal gesagt, dass mit mir etwas nicht stimme, aber ich erstickte das immer im Keim. Erst 2015 sprach mich ein alter Kamerad an, Oberstabsfeldwebel Uwe Simolka, mit dem ich zusammen im April 1990 eingezogen worden war. Er war einer der ersten Lotsen der Bundeswehr. Er hatte über eine längere Zeit meine Facebookseite verfolgt. Ihm war aufgefallen, dass ich nur Bilder aus dem Einsatz postete. Zuerst redeten wir miteinander. Dann ließ er nicht locker, und ich musste einen Termin in der Psychiatrie im Bundeswehrkrankenhaus in Koblenz vereinbaren.
Ich hatte Angst vor dem unausweichlichen Ergebnis und hielt unterwegs vier-, fünfmal an. Im Krankenhaus unterhielt sich der Oberstarzt drei Stunden mit mir und „drehte mich auf links“. Ein Ausweichen war nicht möglich. Er hat mich im positiven Sinne „nackt“ gemacht und sofort erkannt, dass ich zwei Gesichter habe. Ich konnte ihm nichts vormachen. Daraufhin musste ich noch zwei Wochen vor Ort bleiben bis zur Diagnose, die dann später hieß: einsatzbedingte PTBSPosttraumatische Belastungsstörung.
In dem Moment der Diagnose fiel irgendwie der komplette Druck der letzten Jahre von mir ab. Auch wenn ich mir jetzt eingestehen musste, dass ich diese Krankheit habe, wusste ich auch, dass mir jetzt geholfen wird und dass ich mich nicht mehr verstellen musste.

Zurück in die Bundeswehr

Zwischenzeitlich war ich aus der Bundeswehr ausgeschieden. Als ziviler Ausbilder für Berufskraftfahrer trug ich Verantwortung für einen Fuhrpark von 1.500 Fahrzeugen sowie Personal. Bis zum letzten Tag hatte ich gearbeitet. Doch jetzt konnte ich mir helfen lassen. Ich arbeitete einen Nachfolger ein, und im Mai 2016 wurde ich in meinem alten Panzergrenadierbataillon 212 in Augustdorf wiedereingestellt, in einem Wehrdienstverhältnis besonderer Art.
Mein Fehler war, dass ich dachte, ich müsse nun auch wieder als Soldat funktionieren. Es dauerte acht Monate, bis ich verstand, dass ich hier war, um erst einmal wieder gesund zu werden. Eine Zeit lang war ich in der Abteilung meines Kameraden Simolka, doch dann riet er mir, woanders neu anzufangen. So wurde ich zum Panzerpionierbataillon 1 nach Holzminden versetzt, nur 28 Kilometer von meinem Wohnort entfernt. Ich wurde vorbildlich aufgenommen. Die Kameradschaft war einzigartig, meine Vorgesetzten und Kameraden stehen bis heute hinter mir. Dank dieser Schritte konnte ich mich ganz auf meine Genesung konzentrieren.
Im Bataillon wurde mir eine Verwendung als Organisationsfeldwebel Betreuung und Fürsorge angeboten, und nach den erforderlichen psychologischen Gutachten konnte ich Berufssoldat werden. So habe ich aus meiner Erkrankung meinen Beruf gemacht. Als Lotse begleite ich hier im Standort Soldaten, wobei ich mich ausschließlich als Kamerad auf Augenhöhe verstehe. Ich bin kein Psychologe. Ich befasse mich nicht mit vergangenen Geschichten, hier geht es in erster Linie um das Jetzt und Hier. Ich begleite sie zum Sozialdienst, zum Pfarrer und zu Ärzten. All das hat auch mir selbst wieder Struktur gegeben, hat mich wieder zu einem Teil der Gesellschaft gemacht.
Es gibt nichts Schlimmeres für einen Einsatzgeschädigten, als keinen Auftrag zu haben, dauernd krank zu Hause zu sein oder in einem Büro irgendwelche Akten zu lochen. Jeder Soldat, jeder Mensch braucht eine gewisse Art von Würde. Und die habe ich mir erkämpft. Ich bin stolz darauf und bekomme auch immer wieder gutes Feedback von betroffenen Soldaten und ihren Familien. Für mich war es einfach wichtig, dass ich Leuten helfen kann, und je früher wir den Menschen helfen können, umso besser ist der Krankheitsverlauf.
Ich war der Beweis, wie es nicht laufen sollte. Ich habe mir nicht helfen lassen und 19 Jahre dafür gebraucht, es mir selbst einzugestehen. Daher beglückwünsche ich jeden Soldaten, der mein Büro betritt, zu seinem Mut für diesen Schritt.

Emotionale Sternstunde

Ein Soldat steht angelehnt an einen Geländewagen. Ein Arm ist angewinkelt, der andere verschränkt.

Andreas Rückewoldt beschreibt, wie der Besuch der Invictus Games 2017 in Kanada sein Leben veränderte

Bundeswehr/Melanie Schreiber

Ein weiterer wesentlicher Wendepunkt in meiner Therapiegeschichte waren die Invictus Games 2017 in Toronto. Ich flog damals sehr spontan als Zuschauer gemeinsam mit meinem Sohn hin; ein Schritt, der mein Leben änderte. In Toronto sah ich Tausende Menschen auf den Straßen jubeln. In jeder Tankstelle, in die ich kam und in der man mein Basecap von den Invictus Games sah, gab es ein „Thanks for your service“. All das waren Erfahrungen, die ich vorher so nicht gemacht hatte. Hier in Deutschland ist man aufgrund unserer militärischen Geschichte eher zurückhaltend, was Veteranen oder Soldaten betrifft. In Toronto und Sydney habe ich erlebt, was es heißt, wenn die Bevölkerung hinter dir steht und dir auch als einsatzgeschädigtem oder verletztem Soldaten Rückhalt gibt.
Gleich bei der ersten Veranstaltung erlebte ich bei den Spielen einen britischen Offizier, der in Afghanistan auf eine Mine getreten war und beide Arme und beide Beine verloren hatte. Er nahm an den Ruder-Wettbewerben teil. Dazu war er mit mehreren Gurten auf einem Spezialgerät festgeschnallt worden. Im Wettbewerb holte er eine Bronzemedaille, die ihm Prinz Harry überreichte. Hinter ihm stand die Tochter des Soldaten, also gab Prinz Harry ihr die Medaille in die Hand. Der Vater sprang daraufhin von seinem Podest und wackelte auf seinen Beinstümpfen zu seiner Tochter. Dieser Moment hat mir einerseits das Herz gebrochen und andererseits unheimlich Hilfe gegeben. Da habe ich mir gesagt: Jetzt wird es Zeit, aus deiner sozialen Isolierung herauszukommen und es einfach mal zu versuchen. Schau dir an, was der da leistet! Ich habe dort gesehen, dass es Menschen gibt, denen es noch viel schlechter ergangen ist als mir. Mir wurde bewusst, dass ich mich nicht auf meiner PTBSPosttraumatische Belastungsstörung und auf meiner Depression ausruhen sollte.

Nach langer Zeit wieder glückliche Momente

Trotzdem habe ich mir manchmal gewünscht, es wäre ein Bein ab gewesen oder ich hätte eine Schusswunde abbekommen, weil das Sachen sind, die man sehen und fassen kann. Bei einem Soldaten mit einer psychischen Erkrankung sieht man gar nichts. Da sitzt der 53-jährige kernige Hauptfeldwebel, Soldat durch und durch. Aber wenn ich nachmittags nach Hause komme, bin ich ein Wrack. Ohne die stufenweise Wiedereingliederung nach dem „Hamburger Modell“ könnte ich schon rein körperlich nicht dienen.
Die sieben Tage in Toronto waren Emotionen pur für mich. Diese Schicksale, diese Freude, dieses Lachen in den Gesichtern! Mein Sohn sagte zu mir: „Papa, so habe ich dich in den letzten zehn Jahren nicht mehr gesehen! Ich habe dich, seitdem ich klein war, nie mehr so lachen sehen.“ An dem Punkt sagte ich mir: Du musst jetzt etwas tun, um deiner Familie etwas wiederzugeben. Selbst bei den Invictus Games zu starten, mich für die Belange der Einsatzversehrten einzusetzen und vor allem für meine Familie mein Leben wieder in Griff zu bekommen – all das begann, als ich damals die Eindrücke von Toronto für mich verarbeitete.

Ungewisse Zukunft

In zwei Jahren werde ich in den Ruhestand versetzt. Ich hätte gern weiter gedient, weil mir die Bundeswehr Struktur gibt. Was danach kommt, weiß ich nicht. Für mich ist das sehr beklemmend. Meine volle Pension kann ich nicht erreichen und ich habe mit meiner Einsatzschädigung keine Chance auf eine private Krankenversicherung. Die Bundeswehr hat sich seit 2010 sehr positiv entwickelt, was die Betreuung einsatzgeschädigter Soldaten betrifft. Aber was deren Versorgung angeht, besteht noch Handlungsbedarf. Mit lebenslanger freier Heilfürsorge wäre jedem Soldaten geholfen.
Ich bin stolz, bis zum heutigen Tage Soldat zu sein. Ich bin stolz, im Ausland gedient zu haben. Ich bin stolz auf die Kameraden, mit denen ich dort gewesen bin. Ich möchte allen danken, die mich in den letzten Jahren unterstützt haben: Freunden, meinem Kommandeur, Kameraden meines Bataillons, namentlich Uwe Simolka, ohne den ich nicht da wäre, wo ich heute bin, und natürlich meinem Sohn, meiner Partnerin, meiner Familie. Und ich bin dankbar für die Möglichkeit, hier vor Ort zu helfen. Ein besonderer Dank geht an meine Kommandeure Oberstleutnant Belke, Flach und Meister, die mich all die Jahre unterstützt haben. Danke für alles, ich stehe in ihrer Schuld.

von Andreas Rückwoldt

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  • Drei Männer mit blauen, schwarzen und roten Oberteilen stehen eng beieinander.
    Die Familie gibt Halt

    Sohn, Kamerad, Ruhepol

    Adrian Rückewoldt kehrt als Jugendlicher ganz bewusst zu seinem PTBSPosttraumatische Belastungsstörung-kranken Vater zurück, um ihm zu helfen.

  • Fotomontage aus einem Schwarzweiß- und einem Farbfoto
    Sie erzählen ihre Lebensgeschichte

    Versehrte im Heer

    Das Bild des auf sich gestellten Kriegsveteranen ist Vergangenheit. Das Heer bietet heute Versehrten Betreuung und angemessene Aufgaben.