Der Neubau der Ausbildungswerkstatt in Weener nimmt Form an

Der Neubau der Ausbildungswerkstatt in Weener nimmt Form an

  • Infrastruktur
  • Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr
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In der Bundeswehrliegenschaft Weener entsteht unter der Federführung des BAIUDBwBundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr Kompetenzzentrum Baumanagement Hannover eine neue Ausbildungswerkstatt mit modernster Ausstattung. In dem Neubau für rund 8,5 Millionen Euro werden zukünftig etwa 140 Auszubildende in den Bereichen Metallverarbeitung, Elektrotechnik und EDVElektronische Datenverarbeitung unterrichtet. Nach Fertigstellung des Gebäudes handelt es sich um eine der modernsten zivilen Ausbildungseinrichtungen der Bundeswehr. Im Rahmen der Baumaßnahme werden die derzeit dislozierten Ausbildungsstätten am Standort in einem multifunktionalen, den Gesichtspunkten moderner Ausbildungsinfrastruktur entsprechenden Gebäude vereint. Die Ausbildung in den neuen Räumlichkeiten kann voraussichtlich Ende 2022 aufgenommen werden.

Ein zweigeschossiger Rohbau mit Baugerüst

Der zweigeschossige Rohbau ist bereits fertiggestellt

SBEW/Tim Peter

Am Bundeswehrstandort in Weener ist eine von bundesweit 28 Ausbildungswerkstätten der Bundeswehr angesiedelt. Während der Arbeitgeber Bundeswehr an anderen Standorten nur in ein bis zwei Berufen ausbildet, liegt in Weener die Besonderheit, dass in dieser Liegenschaft Auszubildende in vier Berufsgruppen beheimatet sind. Im Einzelnen sind dies Fachinformatiker, Mechatroniker, Elektrotechniker für Geräte und Systeme sowie Elektrotechniker für Betriebstechnik.

Gesamte Ausbildung in einem Gebäude

Der Neubau der Ausbildungswerkstatt war erforderlich geworden, da die vorhandenen Räumlichkeiten zur Ausbildung in den in die Jahre gekommenen Bestandsgebäuden nicht mehr dem Standard einer modernen Ausbildungsinfrastruktur entsprachen. Zusätzlich kann durch das neue Bauwerk zukünftig die gesamte Ausbildung in einem Gebäude zusammengeführt werden. Damit einhergehende Synergieeffekte werden umfassend und ressourcenschonend genutzt.

Eine computergenerierte Ansicht eines Gebäudes

Visualisierung des fertigen Bauwerks

3ing Aurich

Das Gebäude selbst gliedert sich in drei Baukörper, bestehend aus einem zweigeschossigen Kopfbau sowie zwei eingeschossige Flügelbauten. Im Erdgeschoss liegen die zentralen Einrichtungen wie Verwaltung, Vortragsraum sowie Pausen- und Umkleideräume. Im Obergeschoss sind die Ausbildungsgänge der Systemtechnik und -elektronik nebst beigeordneten Nebenräumen untergebracht. In den beiden Flügeln sind die Ausbildungsgänge mit großen Raumflächen angesiedelt. Im nördlichen Flügel ist der Bereich Elektrotechnik und im südlichen die Mechatronik mit beigeordneter Metallwerkstatt und zentralem Lager verortet. Infolge der Zweigeschossigkeit des Kopfbaues wurden im Rahmen der Planungen insbesondere auch die Belange bewegungseingeschränkter Menschen besonders berücksichtigt.

Zwei eingeschossige Gebäudeteile, im Vordergrund ein herbstlicher Baum

Die eingeschossigen Flügelbauten sind farblich abgesetzt

SBEW/Tim Peter

Die neue Ausbildungswerkstatt soll baulich bis April 2022 fertiggestellt sein, um das Gebäude nach einer Phase der Einrüstung Ende 2022 in die Nutzung zu nehmen. Trotz der Corona-Pandemie liegen die Arbeiten derzeit im Termin- und Kostenplan.
Das Bauprojektmanagement seitens der Bundeswehr liegt für dieses Infrastrukturprojekt beim Kompetenzzentrum Baumanagement Hannover des Bundesamtes für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr. Das Staatliche Baumanagement Osnabrück-Emsland ist mit der Umsetzung der Baumaßnahmen in der Liegenschaft beauftragt.

von André Malkowski  E-Mail schreiben
Ein zehnstöckiges Gebäude auf Stelzen mit einer Fassade aus Sandstein.

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