Erfolgsmodell G-CAP: nächste Runde

Erfolgsmodell G-CAP: nächste Runde

  • Einsatz
  • Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen
Datum:
Ort:
Bonn
Lesedauer:
2 MIN

Das Erfolgsprojekt G-CAP geht in die nächste Runde. Hinter G-CAP verbirgt sich ein einzigartiges Rahmenvertragswerk – das German Armed Forces - Contractor Augmentation Program, das es der Bundeswehr ermöglicht, Soldaten schnell, flexibel und durchhaltefähig im Einsatz unterzubringen. Dies geschieht mit Hilfe eines Partners aus der Wirtschaft. Federführend für das Vertragswerk ist im BAIUDBwBundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr die Abteilung InfraInfrastruktur Gruppe IV.

Verschiedene Fitnessgeräte in einem Gebäude aus Containermodulen.

Fitness im Einsatz - Auch bei der Multinationalen Battle Group Enhanced Forward Presence in Litauen können sich die Soldaten fit halten

Bundeswehr/Marcus Rott

Die Einrichtung dieses Programms wurde notwendig, da die Bundeswehr sich aufgrund der aktuellen sicherheitspolitischen Entwicklungen weltweit den verschiedensten Einsatzszenarien stellen muss. Der Aufgabe, die Soldaten im Einsatz zeit- und bedarfsgerecht unterzubringen, kommt hierbei große Bedeutung zu. G-CAP bietet zurzeit die Möglichkeit, in einem Zeitraum von sechs bis zwölf Monaten überall auf der Welt insgesamt 2.000 Unterkunftseinheiten zeitgleich abzurufen.

Eine kleine Stadt

Luftaufnahme eines Feldlagers aus Containern auf dem Truppenübungsplatz Pabrade in Litauen.

Infrastruktur im Einsatz - das Lager auf dem Truppenübungsplatz Pabrade in Litauen

Bundeswehr/Marcus Rott

Solch ein Lager besteht jedoch nicht nur aus Unterkunftseinheiten, es ist eine richtige kleine Stadt. Von den Schlafräumen über die Wasserver- und -entsorgung, die Energieversorgung, das Abfallmanagement bis hin zur Verpflegung und den Sport - und Freizeiteinrichtungen ist alles vorhanden. Ein erster Rahmenvertrag wurde 2017 mit der Firma feps GmbHGesellschaft mit beschränkter Haftung geschlossen. Das erste Lager wurde am 29. Mai 2018 in Pabrade in Litauen an die Truppe für den Übungsbetrieb der Multinationalen Battle Group Enhanced Forward Presence Litauen übergeben.


G-CAP Phase II

Eine Halle mit großen Seseln und Sofas

Die Betreuungseinrichtung in Rukla/Litauen

Bundeswehr/Marcus Rott

Seitdem hat sich der Bedarf wegen der weiter steigenden Anforderungen an die Bundeswehr im Rahmen von Einsätzen und Landes-/Bündnisverteidigung auf die Bereitstellung von Unterkunftseinheiten für 12.000 Soldaten erhöht. Damit steigen auch die Anforderungen an das Projekt G-CAP. Die Vertragselemente wurden auf Grundlage der Erfahrungen aus Phase I umfangreich evaluiert und das Vertragswerk von Grund auf überarbeitet. Das Ergebnis – Ausschreibungsunterlagen, die 11.000 Seiten umfassen. Spätestens im Februar 2021 soll dann der Vertragsabschluss für G-CAP II erfolgen.


Coin der Präsidentin

Gruppenbild mit rund einem Dutzend wiblicher und männlicher Personen, einige davon in Uniform, in einem Dienstzimmer

Übergabe des Coins

Bundeswehr/Sascha Schunk

Die Vorbereitung dieser Ausschreibung in der kurzen Zeit war nur durch den großen persönlichen Einsatz aller Projektbeteiligten möglich. Für dieses Engagement bedankte sich die Präsidentin des BAIUDBwBundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr Ulrike Hauröder-Strüning mit einem Coin für jeden der Beteiligten des Projektes aus den Referaten InfraInfrastruktur IV 1 und DLDienstleistungen und Recht II 5.

von Annette  Spengler  E-Mail schreiben
Ein zehnstöckiges Gebäude auf Stelzen mit einer Fassade aus Sandstein.

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