Hilfe, die ankommt - Spendenradtour erzielt 16.666 Euro

Hilfe, die ankommt - Spendenradtour erzielt 16.666 Euro

  • Betreuung und Fürsorge
  • Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen
Datum:
Ort:
Köln-Wahn
Lesedauer:
3 MIN

Die diesjährige Spendenradtour zu Gunsten der „Aktion Sorgenkinder“ des Bundeswehr-Sozialwerkes e.V.eingetragener Verein, bei der 19 Radsportlerinnen und Radsportler am 13. August 2020 von Bonn nach Köln radelten, ist erfolgreich beendet. Mit der Aktion wurden Spenden in Höhe von 16.666 Euro gesammelt. Am 3. September 2020 überreichte die Präsidentin des Bundesamtes für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr (BAIUDBwBundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr), Ulrike Hauröder-Strüning, gemeinsam mit dem Schirmherrn der Aktion und stellvertretenden Kommandeur der Flugbereitschaft BMVgBundesministerium der Verteidigung, Oberst Johannes Stamm, den Spendenscheck an das Bundeswehr-Sozialwerk e.V.eingetragener Verein 

Weibliche Person in zivil und männliche Person in Radsportkleidung übergeben überdimensionalen Scheck an einen Soldaten

Oberst i.G.im Generalstabsdienst Peter Dormanns erhält von den Initiatoren der Spendenaktion den Spendenscheck

Bundeswehr/Miriam Altfelder

Es war eine persönliche Nachricht des Stellvertretenden Kommandeurs der Flugbereitschaft, Oberst Johannes Stamm,  dem Schirmherrn der Spendenradtour, die die Präsidentin des BAIUDBwBundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr an einem Sonntag im Juni erreichte. Sie enthielt einen Vorschlag: Die Spendenradtour für die „Aktion Sorgenkinder“ trotz der Corona-Pandemie stattfinden zu lassen. Den Beteiligten war die Verantwortung für die Kinder, wie auch für alle Beteiligten der Aktion in der Covid-19-Lage bewusst. Beide waren sich schnell einig.  Sie wollten den Kindern Gutes tun. Die Kinder sollten unter der Corona-Situation nicht leiden. Gesagt und auch getan. Oberst Stamm schlug vor, den Start zum BAIUDBwBundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr auf der Hardthöhe zu legen und von dort nach Köln zur Flugbereitschaft zu fahren. Die Präsidentin war sofort einverstanden. „Ich gebe den Startschuss für die Aktion vor den Pforten meines Amtes“, so Hauröder-Strüning. Der Schirmherr rief sein Radteam zusammen. Am 23. August fuhren sie: von Bonn nach Köln, 55 Kilometer weit.

Radfahrer in einheitlichen Trikots starten eine Tour auf Asphalt vor einem Dienstgebäude

Der Fahrradkorso macht sich auf den Weg

Bundeswehr/Marcus Rott

Überragendes Ergebnis für soziales Engagement

Zwei Wochen später ist die Aktion beendet. Am 3. September 2020 fanden sich die Initiatoren Hauröder-Strüning und Stamm bei der Flugbereitschaft in Köln zusammen. Gemeinsam mit den 19 Radsportlerinnen und Radsportlern der Flugbereitschaft und ihrem Kommandeur, Oberst Daniel Draken, blicken sie auf ein Rekordergebnis. Der Schirmherr fasst seine caritative Herzensangelegenheit und den Tag der Radtour zusammen. Die Spendeneinnahmen übertreffen die Einnahmen des Vorjahres, aber auch jegliche Vorstellungen, dass dieser Erfolg unter Corona-Einschnitten möglich gewesen wäre. Den Scheck empfing der Bundesvorsitzende des Bundeswehr-Sozialwerkes e.V.eingetragener Verein Oberst i.G.im Generalstabsdienst Peter Dormanns überwältigt und dankbar. „Ich bin sprachlos, wenn ich auf den Erfolg der Initiative blicke. Meine Erwartungen an das Jahr 2020 begannen voller Optimismus. Die Covid19-Lage dämpfte dies ein. Wir mussten viele Veranstaltungen absagen. Aber Dank der initiativen Spendenradtour können wir Hilfen leisten. Jeder Cent geht dahin wo er hingehört“, so Dormanns. Die Summe von 16.666 Euro steht auf dem Spendenscheck geschrieben. Allen Beteiligten und Spendern der Aktion gilt es zu danken.

Männliche Person in Radsportkleidung übergibt weiblicher Person in zivil Blumenstrauß

Dank unter den Initiatoren - Schirmherr, Oberst Johannes Stamm, Oberst i.G.im Generalstabsdienst Peter Dormanns und die Präsidentin des BAIUDBwBundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr (v.l.n.r.)

Bundeswehr/Miriam Altfelder

Spendenwerbung und Einmannpackungen verhalfen zum Erfolg

Allein 7.878 Euro entstammen dem Spendentopf des BAIUDBwBundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr. Diesen Anteil erreichte Hauröder-Strüning mit der Abgabe von Einmannpackungen (Epa). Die Essensrationen der Truppe standen vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums. Daher entschied Hauröder-Strüning, diese für das Sozialprojekt anzubieten. Die Spenden für die Epas gingen zu Gunsten der Aktion. Regierungsrätin Marion Gerber, Mitglied des Bundesvorstandes und Bereichsvorstandes West des Bundeswehr-Sozialwerkes, übernahm die Abgabe: „Der Ansturm auf die Einmannpackungen war gewaltig. Wir haben heute noch viele Vorbestellungen“. Der Erlös der Einmannpackungen hat den Spendentopf ungemein gefüllt. 

Jeder eigenommene Cent wird fließen

Die gute Tat hat in diesem Fall viele Väter: Die Muskelkraft der 19 Sportlerinnen und Sportler auf dem Rad, den Einsatz der Verantwortlichen, die Großzügigkeit der Großspender, die treuen Mitglieder des Bundeswehr-Sozialwerkes e.V.eingetragener Verein, die Spender für die EPas. Die Spenden ermöglichen es, den Kindern zu helfen. Der Alltag mit einem behinderten Kind ist sehr fordernd. Gerade, weil die Corona-Bedingungen die Familien stark belastet, müssen finanzielle Hilfen schnell und großzügig fließen.


von Christiane  Kahl  E-Mail schreiben
Ein zehnstöckiges Gebäude auf Stelzen mit einer Fassade aus Sandstein.

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