Landkreis Ludwigslust-Parchim dankt Bundeswehr-Feuerwehr

Landkreis Ludwigslust-Parchim dankt Bundeswehr-Feuerwehr

  • Brandschutz
  • Zentrum Brandschutz der Bundeswehr
Datum:
Ort:
Kiel
Lesedauer:
1 MIN

Im Sommer 2019 brannte der Wald in Lübtheen. Es war der größte Waldbrand in Mecklenburg-Vorpommern seit über achtzig Jahren. Feuerwehrleute aus ganz Deutschland halfen bei der Brandbekämpfung. Auch mehrere Bundeswehr-Feuerwehren. Ihnen dankte nun der Landkreis Ludwigslust-Parchim.  

Sieben Männer stehen in einem großen Raum. Ein Mann im Anzug liest sechs Männern in Feuerwehr-Uniform vor.

Der Leiter Zentrum Brandschutz der Bundeswehr übermittelt den Dank des Landkreises; hier in Kiel.

Bundeswehr/René Pabst


Mit Urkunden, Medaillen und Coins bedankte sich der Landkreis auch bei den insgesamt 134 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Zentrums Brandschutz der Bundeswehr, die an der Waldbrand-Bekämpfung im vergangenen Jahr beteiligt waren, und würdigte somit die Leistungen der Bundeswehr-Feuerwehren. Die Ehrungen und Auszeichnungen erfolgten und erfolgen in mehreren kleinen feierlichen Veranstaltungen, angepasst an die Hygiene-Vorschriften und Abstandsgebote der Covid-19-Pandemie.

Katastrophenfall ausgerufen

Ein Feuerwehr-Mann der Bundeswehr steht im Führerhaus eines Feuerwehr-Lastkraftwagen und löscht einen Waldbrand.

Die Bundeswehr unterstützt im Juli 2019 die Waldbrandbekämpfung auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Lübtheen im Landkreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern.

Bundeswehr/Steffen Zilling

Als am 28. Juni 2019 die Freiwillige Feuerwehr Lübtheen zur Brandbekämpfung ausrückte, ahnte noch niemand, dass sich dieser Brand zum größten Waldbrand in Mecklenburg-Vorpommern seit 1934 entwickeln würde. Doch knapp zwei Tage später hatte sich der Brand, bedingt durch drei kleinere Brände an unterschiedlichen Standorten, verselbstständigt. Der Katastrophenfall wurde ausgerufen und sollte erst acht Tage später wieder aufgehoben werden. Der Landkreis forderte Unterstützung an. Die kam aus dem gesamten Bundesgebiet. Auch das Zentrum Brandschutz der Bundeswehr stellte sein Wissen und Können zur Verfügung.

Erfolgreiches Zusammenspiel

Auf einem Tisch mit weißer Decke liegen viele Medaillen, Urkunden und Coins

Medaillen, Urkunden und Coins als Dankeschön für den Einsatz der Bundeswehr-Feuerwehr.

Bundeswehr / René Pabst

Durch eine koordinierte, schnelle und effektive Herangehensweise, wurde Personal und Material bereitgestellt und es zeigte sich, dass das Zentrum Brandschutz der Bundeswehr, als zweitgrößte Berufsfeuerwehr Deutschlands, unproblematisch auf seine Ressourcen im ganzen Bundesgebiet zurückgreifen und schnellstmöglich vor Ort einsetzen konnte. Insgesamt 13 Fahrzeuge von verschiedenen Bundeswehrfeuerwehren waren in Lübtheen im Einsatz. Das Personal war entweder vor Ort bei der Brandbekämpfung, als Führungskraft oder im Hintergrund in der Verwaltung tätig, um die Einsatzstärke und das Durchhaltevermögen gewährleisten zu können. Denn nur dieses Zusammenspiel aller Beteiligten – ob direkt vor Ort oder verwaltungstechnisch im Hintergrund – führte letztendlich zu einem erfolgreichen Ergebnis.


von Iris  Peters  E-Mail schreiben
Ein zehnstöckiges Gebäude auf Stelzen mit einer Fassade aus Sandstein.

Aktuelles

Aktuelles aus dem Organisationsbereich Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen (IUD) der Bundeswehr.