Brandschutz

Neu auf Hohe Düne: Leiter und Feuerwache

Neu auf Hohe Düne: Leiter und Feuerwache

  • Feuerwehr
  • IUD
Datum:
Ort:
Warnemünde
Lesedauer:
3 MIN

Die Feuerwache der Bundeswehr-Feuerwehr Warnemünde im Marinestützpunkt Hohe Düne ist neu und eine der modernsten in Deutschland. Neu ist auch deren Leiter, Brandoberamtsrat Sören B.

Ein Mann mit Brille, Bart, weißem Hemd, Feuerwehr-Schulterklappen und dunkler Krawatte steht in einem Hafen vor einem Schiff

Brandoberamtsrat Sören B. ist der neue Leiter der Bundeswehr-Feuerwehrwache im Marinestützpunkt Hohe Düne

Bundeswehr/Marcus Rott

„Wir haben hier im Standort ideale Voraussetzungen zur Erfüllung unseres Hauptauftrages, des abwehrenden Brandschutzes auf und an den schwimmenden Einheiten vor Ort“, weiß B. nicht nur die schöne Lage an der Ostsee zu schätzen. „Natürlich trägt das neue Gebäude mit seinen verbesserten Arbeits- und Einsatzbedingungen, aber auch die neue Fahrzeugtechnik, zu einer Art Aufbruchstimmung bei“, so der Brandoberamtsrat, der für 76 Feuerwehrleute verantwortlich ist. Seit Juni 2022 sitzt er als Chef der Bundeswehr-Feuerwehr in seinem attraktiven Büro mit Blick auf den Marinehafen Hohe Düne.

Die neue Feuerwache

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Überflug über die neue Wache der Bundeswehr-Feuerwehr Warnmünde und ihre Fahrzeuge, inklusive des neuen Kombinationslöschfahrzeugs mit seiner 32 Meter hohen Drehleiter und Rettungskorb.
Transkription des Videos


Die neue Feuerwache ist ein Hingucker. Ihre markante dynamische Formgebung erinnert auf ihrer Südseite an den Bug eines Schiffes. Großformatige Aluminiumtafeln an der Fassade stehen im Kontrast zur optisch offenen Fahrzeughalle, die über einen Wetter- und Sonnenschutz verfügt. Für einen sicheren Standort und um ein Absacken des Bodens zu verhindern, wurde der Neubau auf 123 Bohrpfählen errichtet, die etwa 25 Meter tief in den Boden reichen. Darauf liegt eine rund 2.200 Quadratmeter große Bodenplatte. Über sieben Millionen Euro hat die Bundeswehr in dieses Bauvorhaben investiert.

Viele Verbesserungen

Ein entscheidender Vorteil ist die zentralere Lage der neuen Stützpunktfeuerwehr in Warnemünde. Die Feuerwache befindet sich nun unmittelbar am Hafen, näher am Hubschrauberlandeplatz und den zentralen Versorgungs- und Unterkunftsgebäuden. In der Feuerwache ist eine Leitstelle integriert, die über moderne Alarmierungs- und Dokumentationstechnik verfügt. Verbessert hat sich auch die Gesundheitsvorsorge für das Personal, vor allem durch die Schwarz-Weiß-Trennung im Gebäude, welche eine Schadstoff Verschleppung von der Einsatzstelle in Unterkunfts- und Bürobereiche verhindert. Positiv verändert haben sich zudem die Arbeitsbereiche Instandhaltung sowie Pflege und Wartung der Einsatz-Fahrzeugtechnik. Ein moderner Küchentrakt und ein Fitness-Sportraum runden den Neubau ab.

In einem hell erleuchteten Raum mit großen Fenstern stehen auf Schreibtischen mehrere Computer und Telefonanlagen

Die Leitstelle und Alarm-Zentrale der neuen Bundeswehr-Feuerwehr Warnemünde im Marinestützpunkt Hohe Düne

Bundeswehr/Marcus Rott

Leiterwechsel bei der Feuerwehr

„Das sind schon großartige Bedingungen“, freut sich Brandamtsrat Michael K..  Der scheidende Leiter der Warnemünder Bundeswehr-Feuerwehr war damals beim Richtfest dabei und hämmerte gekonnt einen Nagel in den symbolischen Dachsparren. Der zukünftige Pensionär, der in wenigen Tagen seinen Dienst beendet, übergibt somit ein fertiges und gut funktionierendes Haus an seinen Nachfolger. „Die Kameradschaft stimmt hier und mein Netzwerk baue ich mir gerade auf“, sagt Sören B.. Nach jahrelangem Job-Durchlauf in mehreren Kommandobehörden und Bildungseinrichtungen deutschlandweit, will der neue Feuerwehrleiter am Standort Hohe Düne nun sesshaft werden. Damit folgt er auch dem durch die Bundeswehr geförderten Trend zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Berufsleben.

Standort wächst auf

Ein großes rotes Feuerwehrauto mit langer Drehleiter und Rettungskorb steht auf einem großen Platz vor einer Fahrzeughalle

Neueste Technik in Warnemünde: Kombinationslöschfahrzeug mit einer 32 Meter hohen Drehleiter und Rettungskorb.

Bundeswehr/Marcus Rott

Ob ihm das mit seinem Feuerwehrteam bei einem Tag- und Nacht-Schichtdienst rund um die Uhr gelingt, wird sich zeigen. Zumal sich mit dem geplanten Aufwuchs des Korvettengeschwaders in den nächsten Jahren der Marinestützpunkt Warnemünde personell und infrastrukturell noch vergrößern wird. Aktuell sind 1.500 Bundeswehrangehörige am Standort beschäftigt. Hinzu könnten eventuell auch brandschutztechnische Aufgaben für die kürzlich von der Bundeswehr übernommene Warnow-Werft kommen. „Eigentlich platzt unsere neue Feuerwache mit den acht Einsatzfahrzeug-Stellplätzen schon jetzt wieder aus allen Nähten“, meint B.. „Deshalb wurde bereits ein Erweiterungsbau beantragt, um dem Personal- und Fuhrparkaufwuchs gerecht werden zu können und somit jederzeit ein Höchstmaß an Brandschutz-Sicherheit für die hier anlegenden Schiffe zu gewährleisten.“

Impressionen der neuen Feuerwache Warnemünde

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Ein großer neuer Flachbau steht auf einem noch größeren Platz. Davor stehen sechs Feuerwehr-Autos.

Die Bundeswehr-Feuerwache im Marinestützpunkt Hohe Düne mit ihrem Fuhrpark

Bundeswehr/Marcus Rott
In einer großen Fahrzeughalle stehen drei rote Feuerwehrautos. An den Wänden hängen Feuerwehr-Uniformen an Kleiderhaken.

Die Fahrzeughalle der neuen Bundeswehr-Feuerwache Warnemünde

Bundeswehr/Marcus Rott
Mehrere schwarze Fitnessgeräte und blaue Turnmatten befinden sich in einem großen weißen hell erleuchtetem Raum

Sportliche Geräte im Fitnessraum der neuen Feuerwache

Bundeswehr/Marcus Rott
In einem hellen weißen Raum mit Ausschankfenster befinden sich viele Möbel und Küchengeräte

Moderne Kücheneinrichtung in der Feuerwache Hohe Düne

Bundeswehr/Marcus Rott
Ein Feuerwehr-Löschfahrzeug steht auf einem freien großen Gelände und hat seine Drehkranleiter mit Rettungskorb ausgefahren

Neueste Löschtechnik im Einsatz auf Hohe Düne: Fahrzeug mit Drehkranleiter und Rettungskorb.

Bundeswehr/Marcus Rott
In einem langen schmalen hell erleuchteten Umkleideraum stehen rote Metallschränke in denen Feuerwehr-Uniformen hängen

Im neuen Umkleideraum ist viel Platz für die persönliche Feuerwehr-Schutzausrüstung

Bundeswehr/Marcus Rott

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von Jörg Jankowsky  E-Mail schreiben
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