Neue Sporthalle für die Bundeswehr in Hammelburg eröffnet

Neue Sporthalle für die Bundeswehr in Hammelburg eröffnet

  • Baumaßnahme
  • IUD
Datum:
Ort:
Hammelburg
Lesedauer:
2 MIN

Im April 2021 war es endlich soweit – die neue Sporthalle 204 in der Saaleck-Kaserne Hammelburg konnte eröffnet werden.

Blick von der Tribüne auf Spielfeld mit Basketballkörben und Turngeräten einer Sporthalle.

Blick von der Tribüne.

Bundeswehr/Benjamin Bendig

Der Standortälteste, Oberst Stefan Leonhard, und die anwesenden Soldatinnen und Soldaten des Bundeswehr-Standortes Hammelburg zeigten sich sehr angetan vom modernen Design und der funktionellen Gestaltung, wie z.B. der Galerie für bis zu 70 Besucher, die auch als zweite Sportebene für Tischtennis genutzt werden kann.

Moderne Trainingsmöglichkeiten

„Körperliche Fitness und Belastbarkeit, sportliches Können sowie gruppendynamische Prozesse stehen im Vordergrund der Sportausbildung der Bundeswehr - die moderne Halle eröffnet uns vielfältige Möglichkeiten für eine zeitgemäße Ausbildung und erfüllt in ihren Abmessungen sogar die Anforderungen an den Bundesliga-Standard“ so Oberst Leonhard, der den symbolischen Schlüssel von Regierungsoberamtsrätin Petra Karch, Bereichsleiterin Facility Management des Bundeswehr-Dienstleistungszentrums (BwDLZBundeswehr-Dienstleistungszentrum) Hammelburg, entgegennahm. 

Vor einem gelbgrünen Eingangsbereich überreicht eine Frau einem Soldaten symbolisch den Schlüssel.

Symbolische Schlüsselübergabe der neuen Sporthalle der Infanterieschule in Hammelburg: Oberst Leonhard von der Infanterieschule Hammelburg und Petra Karch vom BwDLZBundeswehr-Dienstleistungszentrum Hammelburg.

Bundeswehr/Benjamin Bendig

Technik trifft Design

Zuvor erfolgte die fachgerechte Übergabe mit einer umfangreichen technischen Dokumentation durch das Staatliche Bauamt Schweinfurt und die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben. Die zuständige Bearbeiterin beim Bauamt, Martina Morschett, erklärte die technischen Details:

„Das Gebäude hat hervorragende Wärmedämmeigenschaften, die großflächigen Fenster sind mit transluzentem Glas ausgestattet!„

So ist die Halle angenehm lichtdurchflutet ohne Schattenbildung auf dem Boden oder Blendlicht. Die gesamte Baumaßnahme, bei der auch viele Firmen aus der Region beteiligt waren, kostete knapp 4,5 Millionen Euro - eine große Investition für den Standort. Teil der Maßnahme war auch der Abriss des Vorgängergebäudes – eine Sporthalle aus den 1960er Jahren, die erhebliche Bauschäden aufwies.

Hinter einer Straße und Böschung befindet sich der graue Neubau der Sporthalle.

Außenansicht - klare Linien, wartungsarme Fassade mit viel Glas und Faserzementplatten.

Bundeswehr/Benjamin Bendig

„Ich freue mich, dass wir diese für den Standort so wichtige Baumaßnahme heute abschließen können. Im Gegensatz zu den ursprünglichen Überlegungen - eine Sanierung der alten Halle - war der Neubau die richtige Entscheidung.“ so Karch. Im Zuständigkeitsbereich des Bundeswehr-Dienstleistungszentrums, wozu nicht nur der Hammelburger Lagerberg, sondern auch die Rhön-Kaserne in Wildflecken gehört, tut sich einiges. An allen Ecken und Enden wird gebaut und saniert, auch in den nächsten Jahren sollen weitere Projekte realisiert werden.

von Christoph Joa  E-Mail schreiben
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