Priorisierung und Schwerpunktbildung

Priorisierung und Schwerpunktbildung

  • Infrastruktur
  • IUD
Datum:
Ort:
Hammelburg
Lesedauer:
1 MIN

Die Bundeswehr plant, in der nächsten Dekade Investitionen von mehr als 1,3 Milliarden Euro in die Infrastruktur der Standorte Hammelburg und Wildflecken, bei gleichzeitiger Personalknappheit der staatlichen Bauämter. Die bayerische Staatsministerin für Wohnen, Bau und Verkehr, Kerstin Schreyer, informierte sich am 24. Oktober 2021 in Hammelburg.

Weibliche Person sitzt an Tisch vor aufgeschlagenem Buch, hinter ihr stehen sechs männliche Personen, zwei davon in Uniform.

Brigadegeneral Michael Matz, Bürgermeister Armin Warmuth, Landtagsabgeordneter Sandro Kirchner, Staatsministerin Kerstin Schreyer, Landrat Thomas Bold, Oberst Stefan Josef Leonhard und Bürgermeister Gerd Kleinhenz (v.l.)

Bundeswehr/Thomas Heinl

Brigadegeneral Michael Matz, General der Infanterie und Kommandeur Infanterieschule freute sich über den Austausch vor Ort: „Wir haben einen hohen Investitionsbedarf. Wir müssen die beiden Standorte attraktiv gestalten, um konkurrenzfähig innerhalb der Bundesrepublik zu sein.“ Der Standortälteste von Hammelburg, Oberst Stefan Josef Leonhard, stellte in seinem Vortrag die Herausforderungen vor: in der Saaleck-Kaserne gäbe es einen hohen Investitionsstau. In den nächsten Jahren müssten mehr als 400 Millionen Euro für den Standort Hammelburg verbaut werden, um den Standort auf dem neusten Stand zu bringen. Dies sei auch aufgrund der angespannten Ressourcenlage in den Bauämtern sowie der Bauwirtschaft gar nicht umsetzbar.

Begleitet wurde die Staatsministerin bei ihrem Besuch durch Mandatsträger der Region und Vertreter der staatlichen Bauverwaltung. Für die Bundeswehr nahmen unter anderem auch Regierungsoberamtsrätin Christiana Strömel, stellvertretende Leiterin des Bundeswehr-Dienstleistungszentrums Hammelburg als Betreiber der Liegenschaften sowie Oberstleutnant Detlef Müller, Referatsleiter des zuständigen Kompetenzzentrums Baumanagement München teil. 

Der Dialog und die kritische Auseinandersetzung der Teilnehmer mit den infrastrukturellen Herausforderungen führte zu einem gemeinsamen Verständnis der künftigen Zusammenarbeit. Mit kontinuierlicher Abstimmung sowie Priorisierung der Bauprojekte soll Schritt für Schritt unter anderem in der Saaleck-Kaserne ein zeitgemäßes, attraktives Arbeits-, Lebens- und Wohnumfeld für die Soldatinnen und Soldaten geschaffen werden.

von Thomas Heinl  E-Mail schreiben
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