Wenn Sport Chancen gibt - Die Spendenradtour 2020

Wenn Sport Chancen gibt - Die Spendenradtour 2020

  • Meldung
  • Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen
Datum:
Ort:
Bonn
Lesedauer:
4 MIN

Diese Tour ist couragiert – Für Kinder mit Handicap traten 19 Radsportler und -sportlerinnen der Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung am 13. August unter Covid-19 Bedingungen kräftig in die Pedale. Ihr Ziel: Spenden zugunsten der „Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien“ des Bundeswehr-Sozialwerks e.V.eingetragener Verein zu sammeln. Die Präsidentin des Bundesamtes für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr (BAIUDBwBundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr), Ulrike Hauröder-Strüning, und der stellvertrende Leiter der Flugbereitschaft BMVgBundesministerium der Verteidigung, Oberst Johannes Stamm als Schirmherr der Spendenradtour, eröffneten die Veranstaltung und gab den Startschuss für die 55 Kilometer lange Tour, die von der Bonner Hardthöhe zur Flugbereitschaft in Köln-Wahn führte.

Radfahrer in einheitlichen Trikots radeln über einen Waldweg

Bergauf, bergab geht es Richtung Köln-Wahn

Bundeswehr/Marcus Rott

Ein Fahrradkorso steht an den Pforten des BAIUDBwBundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr auf der Bonner Hardthöhe. Die Trikots machen deutlich, worum es ihnen geht. Spenden sammeln und aufmerksam machen auf die Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien. Auch ein starkes Unwetter am Vorabend mit möglichen Sturm- und Wasserschäden auf der Strecke bringt sie davon nicht ab.

Startschuss auf der Hardthöhe

Radfahrer in einheitlichen Trikots starten eine Tour auf Asphalt vor einem Dienstgebäude

Der Fahrradkorso macht sich auf den Weg

Bundeswehr/Marcus Rott

Um 10 Uhr schwenkt die Präsidentin des BAIUDBwBundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr die schwarz-weiß karierte Flagge und schickt die Radler - vorweg Oberst Stamm - damit auf die Reise. Unter dem Beifall der Zuschauer setzt sich der Tross schnell in Bewegung auf seinen Weg in Richtung Köln. Mit im Gepäck: Ein Sack als Symbol für all die Spenden, die vor Ort bis Anfang September gesammelt werden. Bereits vor dem Start wie auch am Tag der Tour selbst konnte am Stand des Bundeswehr-Sozialwerks gespendet werden. Am Tag des Ereignisses konnten Mal- und Bastelvorlagen für Kinder sowie die immer beliebten Einmannpackungen aus dem Verpflegungsamt der Bundeswehr gegen Spenden erworben werden.

Mehrere Einmannpackungen auf einem Tisch

Große Nachfrage: Einmannpackung gegen Spende

Bundeswehr/Marcus Rott

55 Kilometer bis zum Ziel

Die 55 Kilometer lange Strecke führt die Fahrer ab Bonn entlang des Rheins, über die Radwege der Siegaue und Köln-Wahner Heide. Trotz eines platten Reifens und einer abgesprungenen Kette steigt das Engagement mit jedem Tritt ins Pedal. Nach etwas mehr als zweieinhalb Stunden Fahrzeit erreicht der Korso sein Ziel in Köln-Wahn. Mittlerweile ist es 31 Grad Celsius warm, da ist eine kühle Dusche aus einem Löschfahrzeug der Bundeswehr-Feuerwehr als Begrüßung auf der Zielgeraden hoch willkommen.

Eine Gruppe Radfahrer fährt durch einem Sprühregen, der von einem Feuerwehrfahrzeug erzeugt wird

Freude über die Abkühlung kurz vor dem Ziel

Bundeswehr/Miriam Altfelder

Vorbei an einem Spalier der Belegschaft werden die Fahrer vom Kommandeur der Flugbereitschaft BMVgBundesministerium der Verteidigung, Oberst Daniel Draken und Präsidentin Hauröder-Strüning, Vertretern des Bundeswehr-Sozialwerkes und der Belegschaft der Flugbereitschaft BMVgBundesministerium der Verteidigung mit viel Beifall empfangen. Dazu spielt eine Abordnung des Musikkorps der Bundeswehr. Oberst Johannes Stamm überreicht als Erster in der Zieleinfahrt den prall gefüllten Geldsack. Die Dankesworte des Kommandeurs der Flugbereitschaft BMVgBundesministerium der Verteidigung und der Präsidentin des BAIUDBwBundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr sowie die Aussicht auf eine erfolgreiche Spendentour lassen die Sportler strahlen.

Ein radfahrer übergibt männlicher Person einen gefüllten Geldsack, dahinter weitere Radfahrer in einheitlichen Trikots

Symbolische Spendenübergabe frisch vom Rad

Bundeswehr/Marcus Rott

Im Boden-Bordservice der Flugbereitschaft können Sportler und Besucher an einem Waffelstand gespendete Backwerke genießen. Auch der Erlös der Waffeln fließt in die Spendenaktion mit ein.

19 Radsportler und -sportlerinnen der Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung traten am 13. August unter Covid-19 Bedingungen kräftig in die Pedale. Ihr Ziel: Spenden zugunsten der „Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien“ des Bundeswehr-Sozialwerks e.V.eingetragener Verein sammeln. Die deutlich verkürzte Tour führte über 55 Kilometer von der Bonner Hardthöhe zur Flugbereitschaft in Köln-Wahn.

Mehr als nur kilometerbasierte Spenden

Bei den 19 Teilnehmern der Tour handelt es sich vor allem um Angehörige der Flugbereitschaft BMVgBundesministerium der Verteidigung sowohl aus Köln als auch aus Berlin sowie Gastfahrer. Die Gäste spendeten vorab einen Euro pro gefahrenem Kilometer, somit mindestens 55 Euro pro Fahrer.

Zielankunft mehrere Radfahrer, denen ein Motorrad voran fährt

„Großer Bahnhof“ am Flugplatz für die Spendensammler

Bundeswehr/Marcus Rott

Bei früheren Spendenradtouren wurden unterwegs bei Pausen in der Öffentlichkeit und Aufenthalten in Liegenschaften der Bundeswehr immer Spenden eingesammelt. Die gesamten Spendeneinnahmen werden am 3. September 2020 in der Flugbereitschaft BMVgBundesministerium der Verteidigung von Oberst Johannes Stamm an das Bundeswehr-Sozialwerk übergeben. Neben ihm werden auch der Bundesvorsitzende des Bundeswehr-Sozialwerkes, Oberst i.G.im Generalstabsdienst Peter Dormanns, und die Präsidentin BAIUDBwBundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr Hauröder-Strüning anwesend sein.

Sportlicher Schulterschluss für soziales Engagement

Oberst Johannes Stamm, stellvertretender Kommandeur der Flugbereitschaft BMVgBundesministerium der Verteidigung, rief die Spendenradtour 2017 ins Leben und ist Schirmherr der Veranstaltung. Ursprünglich sollte sie in diesem Jahr über eine Woche lang von Berlin nach Köln führen. Die Corona-Pandemie lässt dies aber nicht zu. Die Veranstalter entschieden, die Tour als „Sprint“ von Bonn nach Köln stattfinden zu lassen.

Weibliche Person in zivil und männliche Person in Radfahrer-Kleidung berühren einander an den Ellenbogen

Die Präsidentin mit dem Schirmherrn in großer Vorfreude

Bundeswehr/Marcus Rott

Die Präsidentin des BAIUDBwBundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr, Ulrike Hauröder-Strüning, begleitet die Spendenaktion für Sorgekinder schon seit Jahren. „Mich freut es sehr, dass aufgrund der Initiative von Oberst Stamm, den Start hier auf die Hardthöhe zu verlegen, die Spendenaktion ein Stück näher an das BAIUDBwBundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr herangerückt ist. Mich begeistert die selbstlose Aktion der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und ich freue mich, durch den hier stattfindenden Start meinen kleinen Beitrag leisten zu können.“, so Hauröder-Strüning. Sie dankt allen, die zum Gelingen der Aktion beitrugen, insbesondere den Sportlern und dem Bundeswehr-Sozialwerk.

Unterstützung für Sorgenkinder

Die Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien des Bundeswehr-Sozialwerks e.V.eingetragener Verein, die alleine durch Spenden der Mitglieder finanziert wird, ermöglicht, dass körperlich und/oder geistig behinderte Kinder von Bundeswehrangehörigen für einige Wochen im Jahr unter Aufsicht von geschulten Betreuern, in besonders dafür geeigneten Häusern an speziellen Freizeiten teilnehmen können. Aus den Spendenmitteln werden auch zahlreiche Einzelhilfen für die betroffenen Familien geleistet.


von Christiane Kahl  E-Mail schreiben
Ein zehnstöckiges Gebäude auf Stelzen mit einer Fassade aus Sandstein.

Aktuelles

Aktuelles aus dem Organisationsbereich Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen (IUD) der Bundeswehr.