Aktuelles
Aktuelles aus dem Organisationsbereich Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen (IUDInfrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen) der Bundeswehr.
Rund 60 Angehörige des BwDLZBundeswehr-Dienstleistungszentrum Münster und des Deutsch-Niederländischen Corps waren vom 11. bis 16. Februar 2021 in Münster im Einsatz und beseitigten die Schneemassen. Die Bundeswehr wurde um Amtshilfe gebeten, da alle lokalen Kräfte und das THWTechnisches Hilfswerk bereits komplett ausgelastet waren. Vor allem die Rettungswege mussten frei geräumt werden.
Eine geballte Ladung Schnee.
Bundeswehr/Dirjan de LangeNichts ging mehr nach dem heftigen Wintereinbruch in Westfalen. Innerhalb kurzer Zeit fielen Schneemengen in Höhe von 20 bis 60 Zentimetern und blieben dank der Rekordminustemperaturen von bis zu –18 Grad Celsius liegen. Statt sich, wie üblich im Norden, in Schneematsch zu verwandeln und wieder zu verschwinden. Die weiße Pracht brachte einige Wintersportler sogar in den Genuss, vor der eigenen Haustür die Langlaufskier anschnallen zu können.
Verkehrstechnisch war der viele Neuschnee eine Katastrophe. Alle lokalen Kräfte und das THWTechnisches Hilfswerk waren bereits damit ausgelastet, die Schneemassen zu beseitigen. Insgesamt 600 Einsatzkräfte waren bereits von der Stadt Münster aktiviert. Also erging ein Hilferuf an die Bundeswehr. Circa 60 Männer und Frauen, ausgerüstet mit Schaufeln, und vier Fahrzeuge des BwDLZBundeswehr-Dienstleistungszentrum Münster waren dabei im Dauereinsatz. Freigeräumt wurden vor allem Rettungswege zu Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und Altenheimen.
Sehen Sie hierzu unsere Bildergalerie:
Alle Straßen und Fahrzeuge waren im Schnee versunken.
Bundeswehr/Dirjan de Lange
Teilweise waren die Fahrzeuge komplett zugeschneit.
Bundeswehr/Dirjan de Lange
Kein Durchkommen mehr.
Bundeswehr/Dirjan de Lange
Zunächst wurde ein „Räumplan“ erstellt.
Bundeswehr/Dirjan de Lange
Erst den Schnee auf die Straße.
Bundeswehr/Dirjan de Lange
Dann schaufelt der Bagger alles ein.
Bundeswehr/Dirjan de Lange
Der Schnee nimmt kein Ende.
Bundeswehr/Dirjan de Lange
Langsam ist Land bzw. Straße in Sicht.
Bundeswehr/Dirjan de Lange
Und weg damit.
Bundeswehr/Dirjan de Lange
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