Die Party ist vorbei
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„Hallo! Hilfe! Es brennt!“, hallt es durch den Wald. Ein Mann steht am Giebelfenster einer Holzhütte, Panik in der Stimme. Rauch quillt aus dem Haus. Laute Musik dröhnt und vor dem Haus stören alkoholisierte Personen den Einsatz. Niemand weiß, wie viele noch im Gebäude sind.
Christoph N. springt aus dem Fahrzeug. Er ist jetzt im Angriffstrupp. Atemschutz auf, Maske dicht. Der Fokus ist klar: Menschenrettung immer zuerst. Während seine Kameraden draußen die aggressiven Störer im Griff behalten, wird im Inneren jeder Raum abgesucht.
„Du hörst nur deinen Atem und den Funk“, beschreibt der Brandmeister die Situation.
Eine Person wird gefunden, bewusstlos. Schnell raus, dann weitersuchen. Zeitdruck. Stress. Polizei und Rettungsdienst werden nachgefordert.
Dieses Szenario fordert den Kräften alles ab: Technik, Nerven, Kommunikation. „Hier geht es nicht nur ums Löschen“, sagt Christoph N. „Hier geht es um Kommunikation und Kontrolle.“