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Luftwaffe
AMPLE STRIKE 22

Ample Strike 22 Airpower im Blut, Infanterie im Herzen

NATO

Die Übung Ample Strike ist eine der wichtigsten Übungen für die taktische Feuerunterstützung aus der Luft in Europa. In diesem Jahr beteiligten sich daher wieder knapp 1.000 Soldatinnen und Soldaten aus Estland, Lettland, Slovenien, der Slovakei, den USA, Deutschland und der Gastnation Tschechien an der dreiwöchigen Übung, die an verschiedenen Plätzen in ganz Tschechien stattfindet.

Ein amerikanischer Apache-Kampfhubschrauber fliegt an einem deutschen Soldaten vorbei, der mit der Hand zur Maschine grüßt.

Nach erfolgreicher Zielbekämpfung überfliegt ein Apache-Kampfhubschrauber den deutschen JTACJoint Terminal Attack Controller und „meldet“ sich ab

Bundeswehr/Alexander Feja

Kurzfristig nahm auch die in Aufstellung befindliche multinationale Battlegroup aus der Slovakei mit Einsatzkräften an der Übung teil. An Luftfahrzeugen war eine ganze Bandbreite in das Vorhaben eingebunden: Tschechische MI-17, MI-24/35 Kampfhubschrauber, amerikanische AH-64 D Apache und F-16-Jets, deutsche Eurofighter und Tornados und weitere mehr. Die Bundeswehr ist aber auch bei den „Hauptprotagonisten“ der Übung vertreten: Den „Joint Terminal Attack Controllern“, kurz JTACJoint Terminal Attack Controller´s genannt.

Auf einer Luftfahrtkarte sind farblich die verschiedenen Übungsräume in Tschechien dargestellt.

Über ganz Tschechien verteilt sich der ungewöhnlich große Übungsraum

Czech Army/AMSE 22 PAO

Ziel der Übung ist die Optimierung der Koordination von Bodenkräften mit den unterstützenden Luftfahrzeugen. Dreh- und Angelpunkt einer zeit- und zielgerechten Luftnahunterstützung ist hierbei die Position des JTACJoint Terminal Attack Controller. Eingebunden in die Infanteriekräfte am Boden stehen die JTACJoint Terminal Attack Controller´s in direktem Kontakt mit den Besatzungen. Sie weisen die Ziele zu und stellen sicher, dass das richtige Ziel zum richtigen Zeitpunkt mit der richtigen Waffe bekämpft wird, um die notwendige Wirkung zu erreichen. Gleichzeitig soll die Gefährdung Unbeteiligter vermieden werden.

Die technische Unterstützung wird immer ausgefeilter, so stehen dennoch primär die individuellen Fähigkeiten des JTACJoint Terminal Attack Controller im Vordergrund. Hier muss die Lage der eigenen Kräfte am Boden in der aktuellen Gefechtssituation und die Sicht der Besatzungen in der jeweiligen Luftlage zu einem taktischen Gesamtbild verschmelzen. Nur so können die JTACJoint Terminal Attack Controller´s in brisanten Situationen bestehen.

Neben dem „klassischem“ Waffeneinsatz stehen bei Ample Strike aber noch weitere Herausforderungen auf dem Programm: Koordination von Hubschraubern zur Evakuierung von Einsatzkräften und Zivilpersonen in urbanem Umfeld, verzugsloser Wechsel von Transportflugzeugen und Hubschraubern bei der nächtlichen Verlegung von Spezialkräften und vieles mehr.

Für die teilnehmenden, deutschen Heeres- und Luftwaffenkräfte als auch für die fliegenden Besatzungen war eines am Ende der fordernden drei Wochen unbestritten: Die Teilnahme hat sich wieder einmal gelohnt und im nächsten Jahr wird wieder Jede und Jeder versuchen, diese außergewöhnliche Übungsmöglichkeit zu nutzen.

von Alexander Feja
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