Luftwaffe

Team Luftwaffe bei Red Flag – Der Nachschubfeldwebel

Team Luftwaffe bei Red Flag – Der Nachschubfeldwebel

Datum:
Ort:
USA
Lesedauer:
2 MIN

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Mein Name ist Hauptfeldwebel David, ich bin 35 Jahre alt, bin verheiratet und habe drei Kinder. Während der Übung RedFlag bin ich für 70 Millionen Euro mitverantwortlich - das Hauptlager der Ersatzteile des Eurofighter. 

Hauptfeldwebel David vor den Containern in denen die Ersatzteile des Eurofighters lagern

In den Containern hinter Hauptfeldwebel David lagern die Ersatzteile des Eurofighters

Bundeswehr/Ingo Tesche

Das ist meine Aufgabe hier

Wenn die Instandsetzungs- und Elektronikstaffel des Eurofighters Ersatzteile braucht, sorge ich dafür, dass die Teile aus dem Lager zu dem Eurofighter kommen. Wenn meine Schicht Morgens beginnt, schaue ich erst ob es Meldungen von der Spätschicht oder Emails aus Deutschland mit Aufträgen gibt. Danach tausche ich mich, wenn möglich, mit dem Kommandoführer der Eurofighter Technik aus. 

Grundsätzlich trage ich die Verantwortung für die Ausgabe der Ersatzteile. In meinem Lager findet man alles rund um den Eurofighter. Von der kleinsten Dichtung bis zu einem kompletten Triebwerk haben wir alles eingepackt. Muss etwas vom Eurofighter ausgetauscht werden, geht ein Auftrag der zuständigen Techniker über die Materialsteuerung an mich und meinen Kameraden. Wir finden und buchen das passende Teil im Computersystem und sorgen dafür, dass es aus den Containern zum Jet kommt. Wird ein Teil ausgetauscht, bin ich auch für die Annahme des defekten Teils und seine Rückführung nach Deutschland zuständig. 

Das Computersystem sagt Hauptfeldwebel David, wo er suchen soll. Er muss es aber selbst im Container suchen

Das Computersystem sagt David wo er welches Teil findet – Er muss nur noch das richtige Paket suchen

Bundeswehr/Ingo Tesche

Mein Alltag in Deutschland

Mein Heimatverband ist das Taktische Luftwaffengeschwader 31 in Nörvenich. Dort bin ich ebenfalls Teileinheitsführer und für das Lager verantwortlich. Vergleicht man meine Aufgaben zuhause mit der Zivilwirtschaft, kann man auch von einem großen Zentrallager sprechen. Die Teile aus meinem Lager gehen nicht nur an die Fachgruppen meines Verbandes. 

Von Köln aus geht das Material auch an andere Verbände oder sogar an das Heer, wenn dort Querschnittsmaterial wie Schrauben und Nieten gebraucht werden. Damit werden auch Einsätze wie in Mali unterstützt. Ansonsten bin ich für die Beanstandung von fehlerhaftem Material aus der Industrie verantwortlich. Mit einer Personalverantwortung über acht Kameraden bin ich natürlich auch mit Büroarbeit und Ausbildung beschäftigt 

Was mir hier besonders gefällt

Hier erlebt man nicht nur die Kameradschaft aus seinem eigenen Bereich, sondern man arbeitet eng mit allen möglichen Einheiten zusammen, die man sonst nicht so oft sieht oder nur vom Telefon kennt. Für mich ist es auch besonders, dass so viele verschiedene Verbände teilnehmen und man Menschen aus allen Teilen Deutschlands kennen lernt. Außerdem erlebe ich hautnah wo und wieso meine Ersatzteile gebraucht werden.

von Maximilian Euler & David

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