„Schleswig-Holstein“: Zurück aus dem Ägäis-Einsatz
Ägäis- Datum:
- Ort:
- Wilhelmshaven
- Lesedauer:
- 1 MIN
Am 11. Februar ist die Fregatte nach sechs Monaten unterwegs in ihren Heimathafen Wilhelmshaven zurückgekehrt. Das Schiff war Teil der Standing NATONorth Atlantic Treaty Organization Maritime Group 2 und beteiligte sich an der Seeraumüberwachung im Seegebiet zwischen Griechenland und der Türkei.
Sechs Monate Seefahrt geben Zeit, gut über Entscheidungen nachzudenken. Zum Beispiel über einen Heiratsantrag nach dem Einlaufen in den Heimathafen
Bundeswehr/Kim Couling„Meine Besatzung hat in den viereinhalb Monaten im Einsatzgebiet ihren Beitrag zur Bewältigung der Flüchtlings- und Migrationskrise geleistet. In enger Kooperation mit griechischen und türkischen Behörden sowie der EUEuropäische Union-Grenzschutzagentur FrontexEuropäische Agentur für die Grenz- und Küstenwache haben wir so maßgeblich zum Schutz der EUEuropäische Union-Außengrenzen beigetragen“, berichtet der Kommandant, Fregattenkapitän Andreas Mückusch.
„Gleichzeitig brachte die anhaltende Corona-Pandemie erhebliche Einschränkungen für uns mit sich. Kaum Landgang und vor allem keine Möglichkeit, zwischenzeitlich unsere Familien zu sehen, machten uns das Leben an Bord und fern der Heimat noch schwerer“, erzählt Mückusch. „Und doch - oder gerade deswegen - lebten und erlebten wir eine ganz besondere Kameradschaft zur See. Weihnachten in See und Silvester in Piräus sind nur zwei Beispiele für besondere Momente. Trotzdem ist die Freude, nun endlich unsere Familien und Freunde in der Heimat wiederzusehen, natürlich riesengroß.“
Als Teil der SNMGStanding NATO Maritime Group 2 hat die deutsche Fregatte vom Typ 123 auch an vielen Einzelübungen teilgenommen, darunter Schießen mit Torpedos und der Nachbereichsflugabwehr RAMRolling Airframe Missile. „Wir haben mit unserer Zugehörigkeit zur Speerspitze der NATONorth Atlantic Treaty Organization in vielen Übungen mit verbündeten Marinen unsere Fähigkeit zum mehrdimensionalen Kampf zur See unter Beweis gestellt. Meine Besatzung hat Deutschland hervorragend vertreten und die Verlässlichkeit Deutschlands im internationalen Umfeld unterstrichen. Ich bin froh, Kommandant dieser tollen Besatzung zu sein. Wir alle können auf das Geleistete stolz sein“, resümiert der Kommandant der „Schleswig-Holstein“.
Nach der Rückkehr wird sich die knapp 200-köpfige Besatzung des Kriegsschiffs in den Urlaub abmelden. Danach und im weiteren Verlauf des Jahres wird das Schiff des 2. Fregattengeschwaders an weiteren Manövern teilnehmen.
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Nach 179 Tagen wieder daheim: die „Schleswig-Holstein“ kurz vorm Kommando „Leinen über!“
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