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Marine
Truppenbesuch

Neuer Generalinspekteur auf Antrittsbesuch bei der Marine

Generalinspekteur

General Carsten Breuer ist am 27. Juni bei der Marine gewesen. In Eckernförde und auf der Ostsee erfuhr er mehr über ihre speziellen Fähigkeiten.

Zwei Marineoffiziere in blauer Arbeitsuniform und ein General in Tarnuniform.

Der Generalinspekteur der Bundeswehr, General Carsten Breuer, an Bord der Fregatte „Bayern“

Bundeswehr/Marcel Kröncke

Breuer ist seit 17. März dieses Jahres ranghöchster Soldat der Bundeswehr. Damit ist diese erste Visite bei der Flotte im neuen Dienstposten sein Antrittsbesuch bei der Deutschen Marine.

Ziel seines Besuchs war, dass der Generalinspekteur praxisorientiert Fähigkeiten der Seestreitkräfte erlebt. Im Stützpunkt Eckernförde war das die infanteristische Komponente der Marine; an Bord einer Fregatte und eines Minenjagdboots waren das vor allem die U-Boot-Abwehr, die seegestützte Luftverteidigung und die Minenabwehr. Im Einsatzspektrum der Marine haben diese Einzelfähigkeiten besondere Bedeutung für den Kernauftrag Landes- und Bündnisverteidigung wie auch den Schutz maritimer Kritischer Infrastruktur.

„Ich freue mich, im neuen Amt die Marine so nah kennenzulernen“, so Breuer. „Sie sichert für Deutschland und Europa Frieden und Freiheit insbesondere an der Nordflanke der NATONorth Atlantic Treaty Organization. Ihre Soldatinnen und Soldaten leisten so einen unverzichtbaren Beitrag zu den gesamten Fähigkeiten der Bundeswehr in den verschiedenen militärischen Dimensionen.“

Bei der Ankunft im Marinestützpunkt Eckernförde empfingen sowohl der Inspekteur der Marine, Vizeadmiral Jan Christian Kaack, als auch der Befehlshaber der Flotte und Unterstützungskräfte, Vizeadmiral Frank Lenski, den Generalinspekteur. Der Truppenbesuch begann so mit einem Führungsgespräch, einer Einweisung in die Bedeutung der Marine für die Neuausrichtung der Bundeswehr auf Landes- und Bündnisverteidigung, insbesondere die Rolle der Seestreitkräfte angesichts des völkerrechtswidrigen Angriffskrieges Russlands gegen die Ukraine.

Spektrum der Marinefähigkeiten: zu Land, zu Luft und natürlich zu Wasser

Drei Soldaten schauen auf ein über Wasser fliegenden Hubschrauber.

Vorführung der U-Jagd-Fähigkeiten der „Bayern“: Bordhubschrauber vom Typ Sea Lynx gehören fest zum Waffensystem Fregatte

Bundeswehr/Marcel Kröncke

Breuer besichtigte mit Kaack und Lenski das Ausbildungszentrum für die U-Boot-Besatzungen inklusive Tiefensteuersimulator, der alle Bewegungen und Lagen eines Unterseeboots nachahmt. Soldatinnen und Soldaten zeigten dem General dort einzelne Abschnitte ihrer Ausbildung zu U-Boot-Fahrern. In statischen Displays präsentierten Kommando Spezialkräfte der Marine (KSMKommando Spezialkräfte der Marine) und Seebataillon dem Generalinspekteur ihre Ausrüstung und Fähigkeiten. Bei allem konnten sich die Soldaten in kurzen persönlichen Gesprächen mit ihrem neuen Generalinspekteur austauschen.

In der Eckernförder Bucht hielt sich die Flotte bereit für mehrere Dynamic Displays, also praktische Vorführungen: Fregatte „Bayern“, Minenjagdboot „Dillingen“, Tender „Elbe“, U-Boot „U 36“. Zusätzlich beteiligt waren Seefernaufklärer und Bordhubschrauber der Marineflieger sowie Eurofighter der Luftwaffe.

„Heute habe ich einen sehr guten Eindruck von der Professionalität der Marine und dem Zusammenwirken der Kräfte erhalten“, sagte Breuer. „Der Zusammenhalt und die Kameradschaft in den Besatzungen der Schiffe und Boote unserer Flotte haben mich begeistert. Das sind die Kampfgemeinschaften in See, die wir für eine funktionierende Abschreckung brauchen.“

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